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Meine Saftkur Erfahrung mit Kale & Me

Nachdem ich den Ostersonntag bei meinen Großeltern verbracht habe und es dort von köstlichen Cupcakes mit cremigem Topping zu saftigem Kuchen über veganen Osterhasen bis zu Humus so ziemlich alle Pflanzenfresser-freundlichen Köstlichkeiten gab, habe ich für diesen Tag meine gesunde Ernährungsform getrost über Bord geworfen! Umso glücklicher war ich ein paar Tage später, meine Saftkur mit Kale & Me starten zu können. Ich will schon ewig lange eine Saftkur machen, war dementsprechend begeistert und habe mich schon Wochen vorher auf diese drei Tage gefreut. Meine größte Sorge war natürlich, ob ich es schaffen werde, nichts zu essen. Werde ich es auch für nur fünf Minuten aushalten, nicht an Essen zu denken? Ich als super gefrässige-ständig-am-überlegen-was-ich-als-nächstes-koche Bloggerin habe mir da eben mein Gedanken gemacht. Nun, nach drei Tagen, kann ich euch beruhigen. Es ist weitaus leichter, als erwartet. Natürlich hatte ich hin und wieder Lust, jetzt sofort einen Topf Nudeln mit Pesto zu essen, aber ein echtes Hungergefühl hatte ich tatsächlich kein einziges Mal. Was ich eigentlich verrückt finde, aber es ist so.

Soviel dazu. Nun ein paar nähere Infos zum Thema Saftkur. Warum macht man eine Saftkur? Das kann aus verschiedenen Gründen geschehen. Ein sehr vorherrschender ist sicher, dass man sich einfach mal etwas Gutes tun möchte. Man gibt seinem Körper die Chance auf eine kleine Auszeit und die Möglichkeit sich selbst zu “reinigen“. Denn normalerweise ist der ziemlich beschäftigt mit der Verdauung. Dank der Saftkur kann er sich dem Wesentlichen widmen und wird natürlich trotzdem mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Die Saftkur, die ich gemacht habe, hat wie erwähnt drei Tage lang gedauert. So ein paar Safttage tun dir nicht nur gut, sie können dir auch helfen, wenn du eine Ernährungsumstellung planst. Die Umstellung wird wegen der Regeneration leichter fallen.
Ich hatte keine Ernährungsumstellung geplant, sondern wollte mich einfach in meinem Körper wohlfühlen. Das hat wirklich sehr gut geklappt. Ich hatte das Gefühl, dass ich keinen unnötigen Ballast mit mir herumschleppe. Vor allem ist mir aufgefallen, dass ich sonst immer aus Langeweile und ohne ersichtlichen Grund esse und nicht aus einem echten Hungergefühl heraus. Dass ich tatsächlich kein einziges Mal Hunger hatte, finde ich noch immer erstaunlich. Natürlich war es auch entspannend, mal nicht zu kochen und einzukaufen. Jeden Tag gibt es 5 Säfte und eine Mandelmilch. Das heißt 6 Getränke pro Tag, die man circa alle zwei Stunden trinkt.
Da mit der Saftkur natürlich auch ein Entgiftungsprozess eingeleitet wird, kommt es manchmal zu Kopfschmerzen während der Kur. Das war bei mir nicht der Fall. Ich habe nur zwei Mal kurz ein Schwindelgefühl verspürt. Sonst war alles wunderbar.

Details zu den Kale & Me Säften:
Herstellung: Alle Säfte werden in der Lüneburger Heide in Deutschland in Handarbeit produziert.
Haltbarkeit: Durch ein modernes Haltbarkeitsverfahren – ohne Hitze – stellt Kale & Me sicher, dass die Säfte haltbar sind. Alle Säfte sind somit kalt gepresst.
Zutaten: Die Zutaten werden aus der Region bezogen. Es wird natürlich auf eine hohe Qualität geachtet.
Lieferung & Aufbewahrung: Die Säfte werden dir von einem Boten perfekt gekühlt geliefert. Wichtig ist, dass die Säfte im Kühlschrank gelagert werden.
Einstieg: Es wird empfohlen, dass man bereits 1-2 Tage vor und nach der Saftkur besonders gesunde und leichte Nahrung zu sich nimmt. Das ist wichtig, denn wenn man am Mittwoch Abend noch eine (vegane) Käse-Pizza isst und dann am Donnerstag mit der Kur startet, ist der Übergang einfach zu arg für den Körper und irgendwie ist auch der Sinn der Saftkur verfehlt.

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Die Säfte:
1. Pamela Pine (Apfel, Ananas, Gurke, Zitrone, Minze): Pamela Pine schmeckt köstlich. Einfach erfrischend wie ein gesunde Limonade. Vorherrschend ist der Geschmack von Minze.
2. Catie Carrot (Apfel, Karotte, Zitrone): Bei Catie Carrot ist der Zitronengeschmack stark ausgeprägt. Ein wenig mehr Karotte im Geschmack hätte mich nicht gestört!
3. Al Avocado (Ananas, Spinat, Avocado, Zitrone): Al Avocado ist, wie seine 5 Freunde, ebenfalls sehr lecker. Hier schmeckt man deutlich die Avocado und den Spinat.
4. Rosy Roots (Apfel, Karotte, Rote Beete, Zitrone, Ingwer): Auch bei Rosy Roots fand ich den Zitronen Geschmack relativ stark. Was in dem Fall auch gut war, denn ich bin kein Rote Beete-Fan.
5. Kalvin Kale (Apfel, Gurke, Staudensellerie, Zitrone, Grünkohl, Spinat): Bei dieser Zutatenliste könnte man vermuten, dass der Saft alles andere als gut schmeckt. Aber weit gefehlt. Die Nummer 5 schmeckt zwar sehr gemüselästig aber total angenehm.
6. Amy Almond (Wasser, Mandel, Dattel, Himalaya Salz): Am Abend wird dann die Nummer 6 getrunken. Amy Almond schmeckt wie eine dünnflüssige, leicht süßliche Mandelmilch.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich die Kale & Me Saftkur am liebsten alle zwei Wochen machen würde. Ich habe mich einfach so gut damit gefühlt! Ich kann also jedem von euch empfehlen, auch eine solche Kur zu machen. Die Kale & Me Saftkur ist verglichen mit anderen Anbietern übrigens auch nicht so teuer und mit dem Code kaleandjustine bekommst du bei deiner Bestellung einen extra Saft plus Jutebeutel. Hier kommst du zur Kale & Me Seite
Für die Zukunft habe ich geplant, an einem Tag pro Woche unseren Juicer von Braun auf Hochtouren laufen zu lassen und nur Saft zu trinken. Das hat natürlich nicht so eine starke Wirkung wie diese dreitägige Kur, jedoch denke ich, dass sich das wunderbar in meine Ernährung einfügen und auf Dauer hilfreich sein wird.

Eine Sache muss ich jedoch am Ende noch ankreiden. Denn etwas schade finde ich dass die Säfte in Plastikflaschen verpackt sind. Auf der Website gibt es keine Infos bzgl. Upcycling oder ähnlichem. Das heißt der Nachhaltigkeitsgedanke (Obst/Gemüse aus der Region) wurde bei der Verpackung leider nicht weiter geführt. Soweit ich das beurteilen kann jedenfalls! Ich hätte mir Glasflaschen oder eine andere umweltfreundliche Verpackung sehr gewünscht.

Wie steht ihr zum Thema Saftkur? Habt ihr schonmal eine Kur gemacht?

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11 Comments

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  • Reply Luisa 6. Mai 2017 at 8:57 am

    Danke für diesen Beitrag. Ich habe im Januar die drei Tage Saftkur von Kale&Me gemacht und war wirklich erstaut wie vital ich mich fühlte. Ich befürchtete, dass ich mich schlapp fühlen würde. Ich bin in den drei Tagen auch ganz normal zum Training gegangen und alles lief super. Nun werde ich wohl mal die 5-Tage-Kur ausprobieren. Danke!!

    Viele Grüße
    Luisa

  • Reply biiirgit 7. September 2016 at 1:36 pm

    Super Bericht, nachdem ich Kale&me gesehen habe, wollt ich sofort bestellen. 20 euro versand ist halt leider schon heftig 🙁 … ABER ich hab gesehen in Wien solls ein Café geben, wo sie verkauft werden. Weißt du da zufällig mehr darüber..? Dann würd ich mal diesen Weg nehmen 🙂 LG Birgit

  • Reply Alina 8. April 2016 at 9:15 pm

    Hallo Justine! Die Säfte klingen ja total lecker. Aber ich habe eine Frage: sind das Plastikflaschen? Viele Grüße! Alina

    • Reply Justine 8. April 2016 at 10:46 pm

      Liebe Alina, gut dass du fragst. Hatte ganz vergessen das im Text zu erwähnen (gerade nachgeholt)! Leider sind die Flaschen aus Plastik, was ich nicht so toll finde! Und ja, köstlich sind sie auf jeden Fall 🙂 Ganz liebe Grüße, Justine

  • Reply felitales 7. April 2016 at 10:15 am

    Danke für den Post! Ich möchte auch unbedingt eine Saftkur ausprobieren. Die Preise bei Kale & Me sind ja wirklich in Ordnung. Das werde ich mir merken :).

    Liebe Grüße,
    Feli
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  • Reply Lena 6. April 2016 at 11:34 am

    Bisher habe ich mich noch nie an eine Saftkur herangewagt, aber deine Erfahrungen klingen ja ziemlich positiv 🙂 Das freut mich zu hören!

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

  • Reply Leonie 6. April 2016 at 10:39 am

    Ich habe auch kürzlich eine Saftkur gemacht und dabei doch erstaunlich positive Erfahrungen gesammelt. Ich dachte, es würde mir schwerer fallen, auf feste Nahrung zu verzichten. In meinem Blogpost darüber habe ich auch ein kleines Fazit über meine 5 Tage nur mit Säften gezogen. 😉 Was ich besonders toll fand: Die Säfte haben mir wirklich total gut geschmeckt und man musste nicht darüber nachdenken, was man kocht und einkauft!
    Liebe Grüße
    Leonie von glowing

  • Reply Gudrun 6. April 2016 at 10:15 am

    Wow, ein super Artikel und richtig informativ. Danke für Deinen Bericht 🙂

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