Fashion, Satisfaction Saturday

6 Jahre Alex und Ich + 10 goldene Regeln für eine glückliche Beziehung

Da heute, am 11. März 2017, mein und Alex’ 6. Jahrestag bzw. Kennenlerntag ist, dachte ich mir, das ist doch eine nette Gelegenheit, um ein wenig über uns zu erzählen und ein paar Tipps für eine harmonische Beziehung zu teilen. 

Gegensätze ziehen sich an

Abgesehen von den grundlegenden Werten, die Alex und mir in unserer Beziehung und im Leben wichtig sind (Ehrlichkeit, Treue, Verlässlichkeit, …) sind wir doch eigentlich eher verschiedener Natur, gegensätzlich sozusagen. Während Alex mit sehr wenig Schlaf auskommt brauche ich mindestens 8 Stunden, um irgendwie auf die Beine zu kommen. Ich bin das Chaos in Person und hinterlasse auch die Küche nach dem kochen wie ein Schlachtfeld, während Alex ziemlich ordentlich ist und während des kochens bereits die Küche aufräumt. Alex liebt Geschichte, will am liebsten in jedes Museum gehen, während ich selten ein Museum von innen gesehen habe. Ich gehe gerne in Galerien und zum Beispiel der Louvre war wirklich gut, aber alles andere ist für mich zu viel des Guten. Außerdem hat Alex eine sehr gute Allgemeinbildung, während ich nicht mal weiß, was die Hauptstadt von Island ist. Im Gegensatz dazu bin ich sehr kreativ, zeichne gerne, kann aus allem etwas basteln bin definitiv Feinmotorikerin und hab einfach immer eine kreative Idee. Alex hingegen ist da nicht soo begabt. Alex ist fast immmmmer gut drauf, während ich schon hin und wieder meine halbdepressiven Durchhänger habe. Ich bin ziemlich konsequent, was gesunde Ernährung angeht und während ich das schreibe könnte Alex sich gerade eine vegane Apfeltasche bei Anker kaufen, nachdem er bei Swing Kitchen war, haha. Während ich mich seit ein paar Monaten nur aus gesundheitlichen Gründen dreimal pro Woche überwinde Sport zu machen, ist Alex von Natur aus sportlich. Er hat früher fast jeden Tag Fußball in der Schule gespielt und geht jetzt gerne joggen oder ins Fitness. 
Ich bin ein Sturkopf und will meistens alles genau so durchsetzen, wie ich es mir eben in den Kopf gesetzt habe, während Alex alles gerne etwas entspannter und spontan angeht. Wenn also zwei Justines aufeinander treffen und miteinander in den Urlaub fahren sollen oder so, könnte das böse enden. Justine & Alex = die perfekte Mischung. Ich nehme Hilfe an, Alex will am liebsten alles alleine schaffen, koste es was es wolle. 

Wir ergänzen uns perfekt in unserer Art und unserem sein und davon abgesehen, dass Alex selten kurz nicht mehr weiß, was er sagen soll, weil ihm vor lauter Chaos im Wohnzimmer, Flur, Küche, Bad und Arbeitszimmer die Worte fehlen, funktioniert unsere Beziehung wirklich gut. Wir sind irgendwie genau auf einer Wellenlänge, kennen den anderen oft besser als uns selbst und denken immer wieder genau das gleiche.
Wir streiten uns sehr selten und wenn doch, dann dauert es auch nicht lange, bis wir uns wieder versöhnen. Während wir streiten bin ich eher unnötig laut, während Alex ziemlich ruhig bleibt. Ich habe ihn in 6 Jahren erst einmal so richtig, richtig, richtig (!) schlimm wütend gesehen. Das war, als ich mit seinem ziemlich neuen Auto gefahren bin und mit den nagelneuen Traum-Felgen (ich weiß bis heute nicht, was daran anders ist als an denen davor) an einem hohen Bordstein entlang geschliffen bin und einen Kratzer in die Felgen gemacht hab. Das war echt schlimm, da hat er gegen eine Wand geschlagen und fand das alles gar nicht mehr lustig, aber ansonsten ist Alex echt ein chilliger und sehr geduldiger Lebenspartner. Er ist meistens sehr entspannt und findet für alles eine Lösung. Bei mir war das früher anders. Ich hab mich super schnell in irgendwas reingesteigert und mich wegen Kleinigkeiten verrückt gemacht! Mittlerweile bin ich viel entspannter. Eine Sache die ich glaube ich von Alex gelernt und abgeschaut habe. Aber dazu später mehr.

Wie habt ihr euch kennengelernt? + Ein Brief an’s Universum

Antwort: Bei einem fortgehen im Volksgarten, einem Club in Wien, während meiner einjährigen seeehr intensiven „Fortgehzeit“, als ich 16 war. Dem kennenlernen ging einiges voraus. Gefühlt alle in meinem Umfeld hatten schon einmal einen Freund oder hatten gerade einen Freund. Nur ich nicht. Ich wollte halt auch nicht den erst besten nehmen, aber ich machte mir definitiv Gedanken und sorgte mich, dass ich irgendwann alleine und verlassen enden werde. Jedenfalls habe ich dann einen Brief ans Universum geschrieben. Aufs Penibelste habe ich aufgezählt, welche Eigenschaften mein Freund haben soll, wie ich mir seine Art vorstelle, dass ich will dass er Klavier spielt (haha) uvm. Ich hab sogar erwähnt, dass ich möchte, dass meine Familie ihn mag und seine Familie mich mag. Um es kurz zu machen: Ich hab an alles gedacht. Den Brief habe ich dann tatsächlich abgeschickt – Empfänger: das Universum. Ein Freund kam trotzdem nicht ums Eck.

Erst circa ein dreiviertel Jahr später, als ich nicht mal daran dachte, heute meinem Traum-Mann zu begegnen, sondern einfach nur mit meiner Freundin in einem Club unterwegs war, hab ich Alex kennengelernt. Er war sehr nett und wir haben Nummern ausgetauscht. Das verrückte war, dass ich in dem Moment nie gedacht hätte, dass wir zusammen kommen, ich fand ihn einfach nett und lustig aber mehr auch nicht. Ich hab immer vermutet, dass ich auf der Stelle weiß, wenn ich meinem zukünftigen Freund begegne: Das ist er! Damals hab ich mir das alles auch seeehr romantisch vorgestellt.
Jedenfalls haben wir uns kurz danach nochmal wiedergesehen und dann hat mich Alex zu unserem ersten Date eingeladen. Wir waren abends im Motto am Fluss essen. Er hat mich zu Hause mit dem Auto abgeholt (obwohl er eine Stunde von mir entfernt gewohnt hat), hat mir die Autotüre aufgehalten (meine zwei Schwestern und Mama haben das natürlich alles heimlich hinterm Fenster verfolgt, haha) und das war dann unser erstes Date. Wir haben so lange gegessen, bis das Restaurant schloss und gingen im Anschluss spazieren. Es war echt ein schöner Abend, aber ich hatte irgendwie immer noch ein Brett vor dem Gesicht. Während ich von Alex ein paar Jahre später erfahren hatte dass er bereits an diesem Abend gedacht hat, dass er mich einmal heiraten möchte, habe ich noch nicht mal an eine Beziehung gedacht. Doch irgendwie haben wir uns von da an sehr oft gesehen und unsere Beziehung ist einfach so entstanden. Deshalb ist der 11. März auch nicht unser Jahrestag im klassischen Sinne, sondern unser Kennenlerntag. Doch da wir nicht wissen, wann wir zusammen gekommen sind, ist das einfach unser Datum. Alex und ich haben so viel miteinander geredet, dass wir uns nach kurzer Zeit schon wirklich gut kannten und irgendwann war klar, dass ich mich auch in ihn verliebt habe und seitdem sind wir einfach unzertrennlich, unterstützen uns gegenseitig wo es nur geht und sind einfach dankbar, dass wir uns gefunden haben. Wir sind jedoch erst vor 2,5 Jahren zusammengezogen. Trotz meines nicht vorhandenen Sinnes für Ordnung klappt das erstaunlich gut. 
Um nochmal auf den Brief zurückzukommen: Es hat tatsächlich jeder Punkt auf der Liste gestimmt – von Lebenseinstellung bis Alter und Aussehen. Alex ist, auch wenn ich das am Anfang nicht gecheckt habe, ganz genau die Person, die ich mir vom Universum gewünscht habe. Ob das nun alles gar nichts mit dem Brief zu tun hat oder meine Vorstellung und mein Wunsch einfach so stark war, dass ich Alex eines Tages getroffen (in mein Leben gezogen) habe, das weiß natürlich niemand!

Der Spiegel im Gegenüber

Menschen in unserem nahen Umfeld spiegeln teilweise recht stark wieder, womit man selbst Probleme hat. Das kann einen dann relativ stark aufregen, auch wenn der andere vielleicht gar nichts dafür kann. Dann ist es meistens wichtig, diese Sache mit sich selbst zu lösen und das ins Reine zu bringen, da es sonst die Beziehung unnötig belastet.
Ein Beispiel aus unserer Beziehung: Alex hat immer etwas mehr Geld von seiner Familie und auch irgendwie größere Geschenke bekommen, als ich von meiner. Obwohl er dafür gar nichts konnte, hat mich das hin und wieder traurig gemacht und verletzt. Ich habe dann ganz bewusst versucht, das alles entspannter zu sehen und ihm alles zu gönnen, was er bekommt! Ein paar Jahre später bekomme ich nun gar keine regelmäßige Unterstützung mehr von meiner Familie (in Form von Alimenten, Handyrechnung, …) und muss einfach alles selbst bezahlen, während Alex noch immer ein bisschen Taschengeld bekommt (an dieser Stelle sei angemerkt, dass Alex wirklich hart arbeitet und das jeden Tag und es ihm manchmal eher unangenehm ist, unterstützt zu werden, als dass er es gut findet). Und wisst ihr was? Es macht mir nichts aus, ich gönne ihm alles von Herzen und das fühlt sich gut an!
Seitdem gönne ich eigentlich jedem Menschen alles, egal ob es schöne Haut, lange Haare oder Reichtum ist. Ich freue mich für andere und kann dadurch selbst mehr wunderbare Dinge in mein Leben ziehen. Das war für mich wirklich eine große Lektion, die mich blockiert hat und ich bin froh, dass ich das Thema angesehen und gelernt habe, damit umzugehen und Kraft daraus zu schöpfen.

Jeder hat seine eigenen Themen, die in Mitmenschen oder verschiedenen Situation gespiegelt werden bzw. man damit konfrontiert wird. Das ist gut, denn wir sind hier auf der Erde, um zu wachsen und zu lernen und da sind solche Spiegel sehr hilfreich, insofern man die eigenen Schwächen erkennt und auch wirklich daran arbeitet.

 


Meine 10 Tipps für eine harmonische und glückliche Beziehung:

 

1. Sprich an wenn dich etwas stört

Und zwar nicht erst nach einem Jahr, wenn du den anderen schon längst killen möchtest, weil er nie seinen Teller wegräumt. Dinge sofort ansprechen, die einen stören oder mit denen man sich nicht wohlfühlt, ist sehr wichtig. 

2. Voneinander lernen

Das tolle daran, dass jeder andere Stärken und Schwächen hat, ist, dass man wunderbar voneinander lernen und sich helfen kann. 

Mir fiel es früher seeeehr schwer, Komplimente anzunehmen. Mir selbst ist das gar nicht aufgefallen, aber Alex hat mir ständig Komplimente gemacht und ich habe mich nicht einmal dafür bedankt, sondern sie einfach so stehen lassen, abgetan oder ein neues Thema angeschnitten. 
Das ist irgendwie so eine Frauenkrankheit. Ja keine Komplimente annehmen und sich schlechter machen, als man ist. Natürlich spielt hier auch der Selbstwert und die Selbstliebe eine Rolle. Jedenfalls hat er das eines Tages angesprochen und von da an haben wir beide bewusst darauf geachtet, dass ich Komplimente annehmen kann, sie ernst nehme, mich darüber freue und sie nicht abwinke.

Alex hatte früher oft Probleme, seine Meinung zu sagen und zu formulieren, was er gerne hätte, was mir sehr leicht fällt. Wir haben schnell gemerkt, dass das irgendwie problematisch ist. Dann haben wir es einfach immer wieder geübt und schwuppdiwupp kann er das super.
Eine andere Sache, die dazu recht gut passt: Alex hilft jedem wo er nur kann, gibt Ratschläge findet für jeden eine Lösung und denkt manchmal mehr an andere als an sich selbst. Zumindest war das früher so, mittlerweile stellt er sein Leben nicht mehr hinter das seiner Mitmenschen, denn wir haben gemerkt, dass er ganz einfach darunter gelitten hat, immer alles mögliche für verschiedene Menschen zu erledigen – und seine Sachen bleiben auf der Strecke. Da ich zwar auch immer zu Stelle bin, wenn jemand Hilfe braucht, aber ich meine Bedürfnisse doch meist automatisch an erste Stelle in meinem Leben stelle, war auch das eine Sache, bei dem ich Alex gut helfen konnte.
Noch eine Sache, die ich gelernt habe: Ich habe mir total schwer mit Berührungen und Umarmungen getan. Ich wollte nie umarmt werden oder mich ganz schnell daraus befreien. Wenn es jedoch nach Alex gegangen war, hätten wir uns 5 Stunden am Tag umarmt und Bussi hier und da, haha. Jedenfalls liebe ich Umarmungen mittlerweile und spüre auch, wie sie Kraft geben.

3. Miteinander sprechen und interessiert sein

Intensive Gespräche sind für mich in einer Beziehung sehr wichtig – einerseits über die Beziehung selbst (was gut läuft, was besser klappen könnte) und ansonsten einfach über Gott und die Welt. Obwohl Alex und ich schon wirklich seeeehr viel miteinander geredet haben, kommen wir manchmal noch immer auf etwas drauf, dass ich noch nicht über ihn weiß und er nicht über mich. 

An dieser Stelle sei auch angemerkt wie sehr sich der Partner freut, wenn man sich wirklich für sein Wolhergehen, für den Tagesablauf oder was ihn gerade beschäftigt interessiert und danach fragt.

4. Die grundlegenden Werte

Wenn ich Alex nicht vertrauen würde und er mir nicht, dann hätten wir keine Beziehung. Ehrlichkeit, Vertrauen, Treue. Das erarbeitet man sich in den ersten Wochen, Monaten einer Beziehung und dann wird das gehütet und gepflegt wie eine kleine, zerbrechliche Pflanze. Für mich ist das, natürlich kombiniert mit unserer Liebe, die wir füreinander empfinden, ein so starkes Fundament, das eigentlich nicht zerstört werden kann, insofern wir an diesen Werten festhalten. Ohne Vertrauen, Ehrlichkeit und Treue kann eine Beziehung, meiner Meinung nach, auf Dauer nicht wirklich harmonisch und glücklich sein.

Zueinander stehen und zusammenhalten (auch wenn es mal schwierig ist oder die Zeiten nicht so rosig sind!) sind für mich auch Grundpfeiler einer erfolgreichen Beziehung. Außerdem sind natürlich ein liebevoller und respektvoller Umgang das A und O.

5. Sich nach einem Streit aussprechen und versöhnen

Das ist ein Punkt, den Alex sehr gut beherrscht, der mir aber manchmal schwer fällt, wobei es besser wird. Sich auszusprechen und dann ehrlich entschuldigen ist so wichtig. Manchmal ist es vielleicht auch nur eine Kleinigkeit und man muss nicht mal darüber reden und eine Entschuldigung reicht aus.

6. Klare Aufteilung im Haushalt

Das mag vielleicht banal klingen, aber ich finde, es hilft sehr unnötigen Streitereien aus dem Weg zu gehen. Ich bin beispielsweise dafür zuständig, dass die Wäsche immer gewaschen wird (klappt gut), Alex hängt sie dann auf (klappt gut), jeder saugt einmal pro Woche (klappt gut) ich kümmere mich darum, dass die Küche immer ordentlich ist (klappt manchmal, haha), ich räume den Geschirrspüler ein (klappt gut), Alex räumt ihn aus (klappt gut), ich putze das Bad (klappt gut), Alex putzt das Klo (klappt auch manchmal haha).

7. Füreinander Zeit nehmen 

Alex und ich sehen uns unter der Woche in der Früh fast nie, weil er immer schon weg ist bevor ich überhaupt aufstehe. Tagsüber bin ich meistens zu Hause, um für den Blog zu arbeiten, auf der Arbeit oder auf Bloggerevents und Alex arbeitet entweder mit seinem Partner Clemens für deren Startup oder ist in der Uni. Abends kommt er manchmal um 18:00, aber meistens zwischen 19:00 und 21:00 nach Hause oder auch mal später. Da passiert dann auch nicht mehr viel oder er muss noch etwas erledigen. Also ist es uns sehr wichtig, dass wir mindestens einen Tag pro Woche gemeinsam frei haben oder sogar zwei Tage gemeinsam verbringen, an denen wir wenig oder nichts arbeiten müssen. Natürlich geht das nicht immer, aber wir streben es an. Außerdem nehmen wir uns noch mindestens 2-3x pro Jahr 1-2 Wochen gemeinsamen Urlaub. Über Weihnachten und Silvester haben wir bewusst nichts gearbeitet und fast nur aneinander geklebt, das ist einfach wichtig und wunderbar. Im Sommer sind wir eine Woche gemeinsam in Deutschland unterwegs und dann nochmal ein oder zwei Wochen in Kroatien. Ich liebe es, mit Alex Zeit zu verbringen, es ist fast immer super lustig und man kann wunderbar Energie tanken. Außerdem haben wir einmal pro Woche Datenight, meistens Samstag oder Sonntag, aber dazu in einem anderen Artikel mehr.

8. Den anderen lieben bis zum Mond und wieder zurück, genau so wie er ist 

Den Partner, den man von Herzen liebt, verändern zu wollen oder ihn zurechtbiegen, wie man ihn gerne hätte, sowas geht einfach nicht! Ich liebe Alex mit all seinen wunderbaren Eigenschaften, ich liebe ihn für seine Geduld, seinen unfassbar lustigen Humor, seine Großzügigkeit, sein großes Herz, einfach für alles! Nichtsdestotrotz macht es mich wahnsinnig, wenn er SO laut kaut, als müsste er ein Stein mit seinen Zähnen zerhämmern. Aber das ist halt so, jeder hat kleine Macken und das ist in Ordnung.

9. Ich bin stolz auf dich!

Außerdem finde ich es sehr wichtig sich gegenseitig zu sagen und zu zeigen, dass man sich liebt. Hin und wieder eine kleine Aufmerksamkeit machen und dem anderen mitteilen, was man an ihm/ihr toll findet oder warum man stolz auf den anderen ist, ist so essentiell für eine liebevolle, harmonische Beziehung! 

10.  Spaß haben und gemeinsam das Leben genießen

Alles in allem ist das wichtigste, dass man glücklich ist, gemeinsam Freude hat und eine gemeinsame Basis hat, an der man arbeiten kann. Ich bin sehr glücklich mit Alex und weiß, dass wir für immer zusammen sind!

11. Mir ist soeben noch ein elfter Punkt eingefallen, den ich natürlich sofort ergänzen möchte. Gegenseitge Untersützung! Alex unterstützt und bestärkt mich bei meinen Vorhaben, Blog usw. und ich unterstütze ihn bei all seinen Plänen (egal wie verrückt sie sein mögen), berate ihn und gebe Feedback. Gegenseitiges Unterstützen finde ich soooo wichtig und unersetzlich! 

 

 


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Das Titelfoto wurde von Lydia Hersberger gemacht.

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10 Comments

  • Reply Krisi von Excusemebut... 20. März 2017 at 6:04 pm

    Hihi, ich habe meine Beziehung in so vielen Punkten wiedererkannt. Ich bin auch total Chaotisch und mein Freund sehr ordentlich, hihi, dass ist ja eher selten in dieser Konstellation, hat mich grad gefreut das es nicht nur bei mir so ist;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  • Reply Jenni 19. März 2017 at 10:25 am

    Liebe Justine,

    es hat wirklich Freude gemacht, diesen Artikel zu lesen!
    Serdar und ich feiern ja nun dieses Jahr mittlerweile schon Achtjähriges und ich kann sehr gut nachvollziehen, wovon du schreibst – so ziemlich jeden Aspekt gibt es bei uns auch, bloß in der Regel umkehrt: Er ist der Chaot und ich liebe die Ordnung. Dafür ist er entspannt, während ich mich zu gerne mal in Dinge verbeiße…und so weiter. Ich denke auch, dass es meistens wirklich die Ausgewogenheit und die Balance zwischen beidem macht.
    Ich freue mich aber auf jeden Fall, dass ihr euch so gut gefunden habt – und hoffe, ihr haltet euch noch ganz, ganz lange (vielleicht für immer?) fest! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

  • Reply cookiesulrike 13. März 2017 at 9:42 am

    Liebe Justine,

    ach ihr seid aber auch zwei Sweeties <3
    Ich kann das nur zu gut nachvollziehen, ich würde meinen Mann auch um nichts in der Welt austauschen (auch wenn bei uns die Rollen mit Chaos und Aufräumen anders herum verteilt sind). Vielleicht sollte ich unsere Kennenlerngeschichte auch mal aufschreiben?! War ziemlich witzig 😉

    Alles Liebe,
    Ulli

  • Reply Corinna 12. März 2017 at 6:34 pm

    Was für ein schöner und offener Beitrag liebe Justine – klingt als wärd ihr ein wirklich tolles Paar und würdet euch echt super ergänzen! Das mit dem Brief ans Universum ist wirklich zuckersüß 🙂
    Und das mit den Gegensätzen kann ich nur bestätigen. Auch wenn es ganz wichtig ist, dass man gemeinsame Grundwerte und Einstellungen teilt, sind mein Liebster und ich von den Eigenschaften auch ziemlich unterschiedlich zB beim Thema Ordnung und Sauberkeit XD Aber sonst würde es wahrscheinlich auch langweilig werden, wenn wir überall glaichauf lägen und ich find’s auch wichtig, dass man voneinander lernt.
    Jedenfalls euch beiden weiterhin alles Liebe und Gute – auf die nächsten sechs Jahre (oder gleich 60 ;-))!
    Liebst,
    Corinna
    http://www.kissenundkarma.de

  • Reply Vanessa 12. März 2017 at 2:00 pm

    So ein wunderbarer Post! Ich bin da ein bisschen Paparazzi und finde es wahnsinnig interessant etwas über anderer (interessanter) Leute Privatleben zu erfahren 😛 ich musste vor allem beim ersten Teil des Textes schmunzeln weil es bei mir und meinem Freund exakt andersrum ist! Ich bin wahnsinnig ordentlich und er ein Chaot. Ich stehe gerne eine Stunde früher auf um Sport zu machen während mein Freund im Bett gammelt bis ich das Frühstück gemacht habe und lieber spät abends noch laufen geht 😀 dafür ist er sehr bedacht und diplomatisch während ich immer ehrlich und zu direkt bin, was oft nach hinten los geht. Aber bei den wirklich „wichtigen“ Dingen sind wir uns immer einig, vielleicht weil wir unser Lebensbild gegenseitig geprägt haben. Wir sind seit über 10 Jahren ein Paar, was nicht immer leicht war, weil wir beide noch sehr jung waren damals und vor allem er sich von vielen Seiten anhören musste, dass er nicht die ganze Zeit dieselbe Freundin haben könne. Das hat sich natürlich sehr negativ auf unser beider Verhalten ausgewirkt und wir wären fast daran zerbrochen bis ich beschlossen habe, dass es Zeit ist, eigenständiger zu werden. Bis dahin baute alles auf ihm, gemeinsame Wohnung, gemeinsame Freunde, gemeinsam bei der Familie. Und dann bin ich zum Master Studium alleine weit weg gezogen, habe mir etwas eigenes aufgebaut, wurde viel selbst sicherer und wir haben viel mehr zueinander gehalten als zuvor. Das waren harte 2 Jahre aber es hat sich so gelohnt. Mittlerweile wohnen wir wieder zusammen und es ist so viel schöner als davor! Das Haushaltsproblem haben wir auch gelöst, die Ordnungsfanatikerin und der Chaot. Wir haben jetzt eine Putzfrau, das ist so ein Segen! 😀
    Ich wünsche euch nur das Beste :*

  • Reply Lisa 11. März 2017 at 6:33 pm

    Das hört sich super an. Ich steh auf deinen Brief ans Universum und auch an das mit dem Spiegel. Es gibt nicht soviele Blogger, die über solche Sachen schreiben. Schöner Beitrag.

  • Reply Mary 11. März 2017 at 1:10 pm

    Wunderschön geschrieben bzw. man merkt an deinen Sätzen, wie liebevoll & zärtlich ihr beiden miteinander umgeht (bzw. deine Liebe zu Alex) – euch beiden weiterhin alles Gute !

  • Reply Jenny 11. März 2017 at 11:47 am

    Ein wunderbar liebevoller Artikel 🙂 Ich wünsche euch weiterhin alles Beste und finde es toll, wie reflektiert du / ihr über die Beziehung sprechen könnt!

  • Reply keenoninterest 11. März 2017 at 10:58 am

    Ein wirklich wundervoller Beitrag <3

  • Reply Marie 11. März 2017 at 9:47 am

    Super Beitrag, liebe Justine, ich hab ihn richtig gern gelesen und stimme mit dir in Vielem, das du angesprochen hast, überein 🙂 Und es war eine gute Erinnerung für mich, manchmal mehr Geduld zu haben und den anderen so zu nehmen, wie er ist. Ich hoffe, ihr hattet einen tollen Kennlerntag und habt noch viele, viele wunderbare Jahrzehnte gemeinsam 🙂

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