Beauty, Eco

Meine Beauty Geheimnisse – Über meine erste Falte, Hagebuttenöl, mein teuerstes Beauty-Produkt und Pflanzen-Botox

Die wunderbare Daniela von einem der bekanntesten Beauty Blogs in Österreich hat mich gebeten, diesen Fragebogen und meine Antworten darauf mit euch zu teilen. Auf ihrem Blog Once Upon A Cream verrät sie ihren Lesern schon seit Jahren vegane und tierversuchsfreie Kosmetik-Tipps!

1. Welche Beauty-Tipps hat dir schon deine Mama mitgegeben?

Meine Mama ist nicht gerade eine Beauty-Queen (was die Verwendung von diversen Produkten angeht), noch weniger als ich, haha. Mir fällt also beim besten Willen nicht einmal ein Beauty-Tipp von ihr ein. Jedoch habe ich stattdessen von meinen Großeltern Beauty-Tipps auf den Weg mitbekommen. Meine Oma sagt immer, dass man nicht nur das Gesicht, sondern auch den Hals eincremen soll. Durch meinen Opa kenne ich Sheabutter, die perfekt für raue Hände verwendet werden kann. Während ich das schreibe, fällt mir doch eine Sache ein, die meine Mama mir mitgegeben hat: Eine funktionale und hochwertige Nagelschere und eine Pinzette sollten Teil jedes Beauty-Equipment seins. Danke dafür Mum!

2. Hast du eine Beauty Morgenroutine? Wenn ja, wie sieht die aus?

Wenn ich den Tag über von Zuhause aus arbeite und nur einkaufen oder spazieren gehe, dann reinige ich nur mit dem PurDerm Wasch-Gel von Dado Sens, trage das Klärungs-Tonic auf, creme mich mit der Effekt-Creme ein, verwende mein Lieblingsparfum von Weleda und einen Lippenbalsam. Wenn ich unter Menschen gehe (haha wie sich das anhört), ja dann verwende ich Alverde Makeup für die Augen, Wimperntusche und Eyeliner, ebenfalls von Alverde. Außerdem trage ich den Lipgloss von Weleda in rosé. Das war’s! Ich hab mich nie sonderlich viel geschminkt, weil meine Haut immer sehr schön war. Jetzt wo ich unreine Haut habe, will ich irgendwie erst recht nichts darauf auftragen und abdecken, deshalb werden nur die Augenringe (die hab ich leider von Natur aus, ganz egal wie viel ich schlafe, denn wenn beide Elternteile dunkle Augenringe haben, kommst du als Spross daran leider nicht vorbei) vermindert. Ihr seht, ich bin da recht pragmatisch gestrickt, aber irgendwie reizt es mich in letzter Zeit doch immer wieder, mich mit dem Thema schminken mehr auseinanderzusetzen und einfach mal etwas auszuprobieren, das über Eyeliner, Rouge und Lipgloss hinausgeht. Mal sehen, dann hole ich mir jedenfalls Beauty-Rat von Once Upon A Cream oder heylilahey!

3. Vom Haargummi bis zur Pinzette: Deine 3 unschlagbaren Alltagshelfer?

  1. Haargummi ist immer dabei
  2. Wasser, Wasser, Wasser! Mindestens 3 Liter pro Tag
  3. Genug Schlaf, negativen Stress minimieren

4. Von der Maniküre bis zur Wimperverlängerung: Welches Beauty-Ritual wird regelmäßig aufgefrischt?

Ich war noch niemals bei der Maniküre, Pediküre oder Wimpernverlängerung. Wenn ich mehr Geld habe, werde ich sicherlich mehr Zeit in Naturkosmetik-Salons verbringen und mich verwöhnen und aufhübschen lassen. Bis dahin tun es auch die Masken und Peelings, die ich zu Hause mache. Eine Sache, die ich jedoch letztens für mich entdeckt habe, war die Kopfhautentgiftung mit O’right im Home Of Beauty Salon. Das war soooooo unfassbar angenehm, dass ich es vermutlich schon bald wiederholen werde und vielleicht zum Ritual mache.

5. So würde ich am besten jeden Tag aussehen – genau deshalb:

Leichte Sommerbräune; offene, glänzende Haare; Sommerkleid und barfuß. Sommer ist definitiv meine Lieblingsjahreszeit, da fühle ich mich besonders wohl.

6. Pickel, trockene Stellen und Co: Dein kleines Beauty-Problemchen – und was hilft dir dagegen?

Ich finde Manukaöl bei unreiner Haut sehr hilfreich. Das tupft man nach der Reinigung, mit Kokosöl vermischt, auf Unreinheiten auf.

7. Im Handumdrehen: Welche Frisur ist deine Liebste – und wie kriegst du sie hin?

Das ist dann wohl der Dutt. Dauert 30 Sekunden, sitzt bombenfest und wird immer dann gemacht, wenn meine Haare offen getragen nicht so aussehen, wie ich mir das vorstelle oder wenn die nächste Haarwäsche zwar nötig ist, ich aber keine Zeit dafür habe.

8. Gurkenmaske und Zitronensaft-Peeling kennen wir: Welchen DiY-Tipp hast du für uns?

Kurkuma und Kokosöl vermischen und diese Paste als Zahnaufhellungsmittel verwenden. 

9. Was hilft dir außerdem?

Ich mache sehr gerne Masken mit Heilerde, diese hilft die Gifststoffe aus der Haut zu entziehen.

10. Cremes und Tiegelchen schön und gut: Darauf achtest du neben Beauty-Produkten:

Mindestens 3 Liter reines Wasser pro Tag, viel Obst und Gemüse – auch in roher Form, selbstgemachte Juices und Smoothies, Superfoods wie Hanfprotein, Gojis, Chiasamen auf täglicher Basis (oder zumindest mehrmals pro Woche), gesunde Öle wie Kokosöl, Leinöl u.A., natürliche Ergänzungsprodukte, genug Schlaf, Spaziergänge an der frischen Luft, usw. 

11. Dein teuerstes Produkt im Schrank?

Also da musste ich ehrlich gesagt erstmal recherchieren. Ich bin ja nicht so ein Beauty-Guru wie Daniela von Once Upon A Cream, was so viel heißt wie, ich besitze nicht unbedingt ein großes Sammelsurium an Kosmetik, Cremchen usw.
Das teuerste Produkt in meinem Schrank war wohl von Kosho, ich glaube es hat 130€ gekostet und ich habe es mal auf einem Event geschenkt bekommen. Leider habe ich es nicht so gut vetragen, weshalb es nun das teuerste Produkte im Schrank meiner Mami ist.

12. Wie kriegst du dein Gesicht nach einer durchfeierten Nacht wieder hin?

Da ich in den letzten Jahren zu einem Coachpotatoe mutiert bin und während andere feiern entweder für den Blog arbeite oder einen Serienabend zelebriere, kann ich dazu recht wenig sagen. Falls es doch mal dazu kommt, dass ich länger unterwegs bin, hilft Schlaf, Kokoswasser und extra viel klares Wasser trinken, eisgekühlte Acai-Bowl essen und Sonnenbrille gegen die Augenringe tragen.

13. Thema „Anti-Aging“: Beugst du vor? Wenn ja, wie?

Über Anti-Aging habe ich mir überhaupt niemals Gedanken gemacht, bis ich vor kurzem eine kleine Falte auf meinem Gesicht entdeckt habe. Ich meine hallo, mit 22? Ich dachte irgendwie das geht später los. Jedenfalls schaue ich, wenn ich konzentriert bin, unbewusst etwas grimmig und auch wenn ich Fotos mache, kneife ich meine Augen so komisch zusammen. So erkläre ich mir die erste Faltenbildung. Mal davon abgesehen, dass ich mich nun ständig bemühe, mein Gesicht zu entspannen, habe ich auch ein wenig recherchiert. Hyaluron ist ja ganz hoch im Kurs und in vielen verschiedenen Varianten erhältlich. Im März habe ich zufälligerweise ein Pflanzen-Botox in meinem Goodie-Bag von Staudigl gefunden und das wird bald ausprobiert. Das ist ganz einfach eine Naturkosmetik-Gel, namens Jambu Serum von Alsiroyal, das mit den Wirkstoffen Spilanthol, einem besonderen Extrakt, das aus der Jambu-Pflanze gewonnen wird, und einer Kombination aus fünf verschiedenen Hyaluronarten Mimikfältchen vorbeugen soll. Ich denke, das wird meiner Haut nicht schaden, also probiere ich es bald aus. Außerdem habe ich gelesen, dass Hagebuttenöl der Beauty-Trend schlechthin ist. Mit Antioxidantien und und einer Menge Vitaminen spendet es nicht nur Feuchtigkeit, kann Unreinheiten mindern, sondern hat auch einen natürlichen Anti-Aging Effekt. Da habe ich momentan das Facial Beauty Elixir von MERME zu Hause – dieses ist 100% biologisch, vegan und frei von Chemikalien. Das verwende ich momentan nur für meine unreine Haut an den Schultern, werde es aber auch im Gesicht ausprobieren. Außerdem kann man es gut mit Heilerde vermischen und damit Masken machen. Ihr seht, auf natürlichem Wege finde ich es vollkommen in Ordnung, Fältchen ein wenig vorzubeugen. Ob das, was ich teste und testen werde wirklich hilft, ist ein anderes Thema.

Ansonsten sehe ich dem Älterwerden entspannt entgegen. Ich will glücklich alt werden, meine Träume in die Tat umsetzen und Menschen inspirieren, ein bewussteres Leben zu führen. Momentan bin ich auf einem guten Weg und wenn das so weiter geht, macht mir das Älterwerden keine Sorge. Ich will nur nicht eines Tages zurückblicken und sagen, dass ich mein Leben nicht so gelebt habe, wie ich es wollte. Damit das nicht passiert, gebe ich jeden jeden Tag mein bestes, meine Pläne in die Tat umzusetzen und glücklich zu leben. Viel Freude zu haben, den Moment zu genießen, bewusst zu entspannen und sich mit mir selbst auseinanderzusetzen hat momentan eine besonders hohe Priorität in meinem Leben.

14. Abschminkmuffel oder Pingelchen? – Wenn letzteres: Wie und womit schminkst du dich ab?

Früher war abschminken für mich ein Fremdwort. Ich habe gerade mal mit einem nassen Waschlappen über mein Gesicht gewischt und das war’s auch schon. Abschminken wurde erst vor wenigen Jahren ein Thema für mich. Eine Zeit lang habe ich Kokosöl und später Aprikosenkernöl zum abschminken verwendet. Öle können sich sehr gut zum abschminken eignen – da gibt’s für jeden Hauttyp bestimmte Empfehlungen. Momentan verwende ich eine sehr milde Wasch-Creme, nämlich die PurDerm von Dado Sens. Die ist natürlich, vegan, bio und gut verträglich, wenn man zu Allergien und Rötungen neigt. Meine Haut ist in letzter Zeit nämlich leider extrem empfindlich, deshalb wollte ich etwas ganz neutrales verwenden und habe diese Creme im Reformhaus entdeckt.

15. Wer soll diesen Fragebogen als nächstes beantworten?

Mia von heylilahey

 


PS:

Anmerkung: Meine Haut ist momentan tatsächlich ziemlich irritiert, gerötet und unrein, aber ich habe das auf dem Foto ein bisschen retuschiert, sonst hätte ich mich irgendwie nicht wohlgefühlt. Auf schwarz-weiß Fotos sieht man Unreinheiten nämlich leider besonders stark! Das Öl, das ihr auf dem Foto seht ist übrigens das Hagebuttenöl von MERME, ich hab’s euch weiter oben verlinkt.

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10 Comments

  • Reply Julia 23. Juni 2017 at 10:02 am

    Wie findest du die vegane Handseife hier? ich finds einfach mega cool, aber leider n bisschen teuer :/

    • Reply Justine 23. Juni 2017 at 11:05 am

      Liebe Julia, ich habe schonmal eine andere Duftrichtung ausprobiert und damit war ich sehr zufrieden 🙂 Alles Liebe, Justine

  • Reply Lary 21. Juni 2017 at 3:46 pm

    Super interessant! Die Mischung mit Kokosöl und Kurkuma hat bei mir leider gar nicht gebracht. Vielleicht mache ich diesen Fragebogen auch mal?!

    LG Lary

    • Reply Justine 23. Juni 2017 at 11:04 am

      Liebe Lary, danke dir 🙂 Man muss es einige Male machen, damit man einen Effekt sieht. Ja klar, warum nicht! Alles Liebe, Justine

  • Reply Céline 20. Juni 2017 at 9:36 am

    hallo justine. kennst du einen guten Artikel, wo ich nachlesen kann, welches Öl sich für welchen Hauttyp eignet zum Abschminken?

  • Reply katizza 19. Juni 2017 at 7:31 pm

    hallo justine!
    ich fand dein interview sehr gern gelesen! du hast mich ganz neugierig bzgl kopfhautentgiftung gemacht! wo hast du denn das machen lassen? und welche naturkosmetik studios kannst du empfehlen? freue mich auf deine antwort!
    lg kati

    • Reply Justine 19. Juni 2017 at 7:37 pm

      Liebe Kati, das freut mich sehr 🙂 Gut, dass du fragst, ich verlinke das gleich noch im Text. Das war bei Home Of Beauty, Kopfhautentgiftung mit O’right. Leider kann ich dir nicht wirklich Naturkosmetik-Studios empfehlen, weil ich mich da einfach zu wenig auskenne, aber diesbezüglich kannst du einfach Daniela von Once Upon A Cream fragen, sie hilft dir sicherlich gerne weiter! Ganz liebe Grüße, Justine

  • Reply Sybille 19. Juni 2017 at 8:58 am

    Hallo Justine, ich fand das Interview wirklich sehr spannend zu lesen. Mich würde mal ein Beitrag darüber interessieren, welche Schminke du so verwendest, sobald du dich mehr damit beschäftigt hast!

    • Reply Justine 19. Juni 2017 at 1:20 pm

      Liebe Sybille, danke dir für dein Feedback, das freut mich natürlich sehr 🙂 Auf jeden Fall! Alles Liebe, Justine

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