Eco, Food

Das geben Alex und ich pro Monat für Essen aus! – Ist Bio wirklich teuer? [+ Fotos von jedem Einkauf im September]

Alex und ich haben einen Monat lang dokumentiert, was wir einkaufen. Genauer gesagt, welche Lebensmittel wir innerhalb einer 30 Tage-Periode konsumieren und wie viel Geld wir monatlich für eine gesunde, vegane Ernährung ausgeben. Wir konsumieren nicht perfekt, werden aber jeden Monat besser darin, weniger Verpackung zu verbrauchen und noch nachhaltiger einzukaufen.

Gleich vornweg möchte ich eins loswerden:

Fakt ist, dass uns gesundes Bio-Essen sehr wichtig ist. Wir sparen lieber an anderer Stelle und kaufen dafür mehr gutes Essen ein. Ganz nach dem Motto: Lass Nahrung deine Medizin sein. Ich denke, es geht nicht nur darum, wie viel Geld man generell hat (denn wir sind alles andere als reich!), sondern auch darum, wie man seine Prioritäten setzt und wofür man sein Geld ausgeben will. 
Weiter unten teile ich auch noch Tipps mit euch, wie man besonders gut an günstiges, veganes Bio-Essen kommt.

Alles bio, oder wat?

Wie ihr gleich weiter unten auf den Fotos sehen könnt, kaufen wir zu über 95% bio ein. Uns ist es super wichtig, nicht nur unserer Gesundheit, sondern auch der Umwelt zuliebe, dass wir fast ausnahmslos biologische Produkte kaufen. Diesen Pestizid-Wahnsinn will ich keinesfalls unterstützen bzw. meinem Körper zumuten.
Außerdem ist uns wichtig, dass verantwortungsvoll mit den Böden, unseren Ressourcen und natürlich den Mitarbeitern umgegangen wird.

Regionalität und Saisonalität

Ab und an landen Datteln, (getrocknete) Mangos oder hier und da eine Avocado im Einkaufswagen. Dass das nicht ideal ist, wissen wir natürlich. Abgesehen davon kaufen wir fast nur regionales Bio-Obst und Gemüse (zumindest im Frühling, Sommer und Herbst) ein und das so gut wie immer unverpackt, worauf ich super stolz bin. Wir lieben Kichererbsen, Tahini und Reis, kaufen aber auch Linsen, Müsli und Haferflocken aus Österreich. Die Saisonalität klappt gut, bei Regionalität gibt’s noch Luft nach oben, wobei ich sagen muss, dass unser Anspruch hier keinesfalls ist, es irgendwann zu schaffen, gar nichts mehr zu essen, was nicht aus Österreich oder der näheren Umgebung stammt. Ich liebe getrocknete Mangos und ab und zu Quinoa zu essen. Ich persönlich sehe das nicht so wild, so lange wir uns noch etwas verbessern. 

Zero Waste

Wenn man unseren Einkauf mit einem unserer Einkäufe von vor 2 Jahren vergleicht, hat sich sehr viel getan. Wir kaufen Obst und Gemüse zu 98% unverpackt, da wir das unverpackte Gemüse aus Bioläden und der Biokiste nutzen. Wir gehen 2-3x pro Monat zum Zero Waste Laden „Der Greissler“ und decken uns dort mit Bio-Zeugs, wie Reis, Haferflocken und Nudeln für Alex ein. Recht neu gibt es dort nun auch Linsennudeln. Die werden wir zukünftig also auch unverpackt dort einkaufen. Einige getrocknete Mangos, Rosinen, Cashews, Haferflocken, Brot und Müsli haben wir auch ganz wunderbar unverpackt bekommen. 
Bei Kichererbsen, Erbsenpasta, Hafermilch und Co. ist trotz allem richtig viel Verpackung angefallen. Kichererbsenmehl beispielsweise gibt es in Wien (meines Wissens nach) nicht unverpackt, Quinoa allerdings schon, da werden wir im kommenden Monat auf das unverpackte Quinoa umsteigen. 
Es ist halt schon so, dass Nudeln, Quinoa und Co. teilweise (!) bedeutend teurer sind im Unverpackt-Laden und da wir ohnehin schon recht viel Geld für Essen ausgeben, müssen wir einfach schauen, dass wir dann an anderer Stelle sparen.

Wir versuchen uns einfach Monat zu Monat zu verbessern. Eine Verbesserung fand auch schon direkt im September statt. Beispielsweise hat Alex Anfang September rausgefunden, dass es beim Bio-Shop, der ganz nah bei seinem Büro ist, unverpackten Bio-Sellerie gibt. Der Bio-Sellerie im Denns ist fast immer verpackt, leider. Den haben wir Anfang des Monats noch gekauft und dann sofort umgestellt auf den unverpackten von Alex.
Und falls ihr euch nun wundert, warum wir so viel Sellerie kaufen: Der landet bei mir immer in der Früh im Entsafter, ist super gesund für den Darm und soll bei Akne und Rosazea helfen, weshalb ich ihn nun mal einige Wochen trinken werde.

Die Produkte vom Zero Waste Laden „Der Greissler“ sind soweit ich weiß, alle bio.

Ernährung

Wie ihr seht, ernähren wir uns richtig gesund. Bei uns kommt hauptsächlich Gemüse und Obst auf den Teller.
Mein Kredo: Das was man nicht einkauft, isst man auch nicht. Zuhause ist also sozusagen unser Safe Place was Ernährung betrifft. Wir bestimmen zu 100% was in unseren Gerichten landet und wenn man den Kühlschrank voller gesunder Sachen hat, dann isst man halt auch nur das.
Deshalb kaufe ich mir nur sehr selten etwas ungesundes für zuhause. Für Alex gab es diesen Monat ein paar Mal Bier, Humus-Chips und einmal Schoko-Amarena-Kirschen. Natürlich kann er essen was er will (um das mal klarzustellen haha). Auch er isst zuhause überwiegend super gesund und die paar Hummus Chips und Bier sind wohl sein größtes „Laster“.

Großeinkauf

Wir machen einmal pro Monat einen Großeinkauf beim Merkur. Das ist ein konventioneller Supermarkt, der jedoch ein recht großes Angebot an Bio-Lebensmitteln hat. Wir nutzen immer unseren 15% Rabattcode, den man einmal pro Monat einlösen kann. Bei diesem Einkauf fällt leider eindeutig mit Abstand die meiste Verpackung an! Jedenfalls kommen wir so recht günstig an Bio-Quinoa und Co.

Unsere wöchentliche Biokiste

Normalerweise holen wir uns wöchentlich eine Biokiste ab! Das wisst ihr seit meinem super ausführlichen Beitrag über die Biokiste. Jedenfalls haben wir im September nur 2x eine Kiste geholt, weil sie die anderen Male ausverkauft war, bevor ich bestellen konnte! Zukünftig sind wir da wieder schneller 🙂
Die Biokiste ist immer ganz ohne Verpackung, weil wir in unsere mitgebrachte Kiste umfüllen.

Fertigprodukte

Wie ihr seht, kaufen wir sehr wenige Fertigprodukte. Saucen und Dressings machen wir immer selbst, manchmal kaufen wir Aufstriche oder veganen „Parmesan“. Bei Fertigprodukten achte ich darauf, dass die Zutatenliste trotzdem recht gesund ist. Der vegane Pizzakäse (so unfassbar lecker!) besteht vor allem aus Wasser und Mandeln und Aufstriche, die ich auswähle, sind immer ohne raffinierten Zucker und meist auch ohne Agave und Co.

Getränke

Wir trinken überwiegend Tee und Leitungswasser (Hochquellwasser). Zwischendurch liebe ich es aber manchmal, Bio-Zisch oder Traubenlimo zu trinken. Die Traubenlimo besteht zu 50% aus Wasser und zu 50% aus Traubensaft und die Bio-Zischs sind natürlich ganz ohne raffinierten Zucker. Alex trinkt manchmal Bier und hat sich eine Flasche Sturm beim Markt mitgenommen. 

PR Samples

Ich bekomme auch hin und wieder Lebensmittel geschenkt. Diesen Monat waren das ein paar Tafeln Dattel-Schokolade, also zuckerfreie Schoki, ein Laib Brot (haha ja!), gesunder Proteinshake und Riegel von nucao. Matcha beispielsweise bekommen wir in regelmäßigen Abständen von Kissa geschenkt.

Büro, unterwegs essen gehen

Ich esse fast nur zuhause, Alex hingegen isst unter der Woche auch immer wieder im Büro. Manchmal nimmt er Essen von Zuhause mit, manchmal kocht er mit Zutaten die er dort vor Ort kauft und manchmal gibt’s einen Lunch auswärts mit den Kollegen.
Wenn ich mir unterwegs alle paar Wochen mal einen Riegel oder ein Kokoswasser kaufe, dann zählt das nicht dazu.
Wir gehen aktuell nicht so viel essen wie früher. Eigentlich nur alle paar Wochen!

Aloe Vera und Co.

Ihr wisst, dass ich viel für meine Haut tue. Aktuell trinke ich bestimmte Tees, mische mir Brennnesselsamen und Mariendistel in Smoothies, um die Funktion der Leber zu unterstützen. Ich kaufe mir einmal pro Woche ein Stück frische Aloe Vera, nehme ein paar natürliche Nahrungsergänzungen und Co. Jedenfalls habe ich diese „speziellen“ Sachen nicht mit auf unsere Food-Liste gegeben. Das hat irgendwie einfach gar nichts mit unserem Monatseinkauf zu tun und ich bezahle es getrennt davon. 

Fairness

Alle Produkte, die wir aus Österreich beziehen, sind automatisch fair. Fast alle anderen Bio-Produkte auch. Wobei ich zugeben muss, dass ich auf den Fairness-Faktor bei Nahrungsmitteln noch besser achten könnte! Wir geben aber unser bestes und kaufen Sachen wie Kaffee (für Alex haha) nur mehr fair.

Los geht’s! Ich teile all unsere Einkäufe mit euch.

Das Fazit und die Kosten gibt es dann weiter unten!

 



Einkauf bei Denn’s Biomarkt: 36,93€

 

Regionale Biokiste von „Biogemüse Hopf“: 18€

 

Einkauf bei Denn’s Biomarkt: 18,27€

 

Einkauf beim Bio-Laden in der Porzellangasse: 19,80€

 

Großeinkauf beim Merkur Supermarkt: 134,75€

Es ist fast alles Bio. Nicht bio sind die Erbsennudeln, ein paar der Linsennudeln, die Süßkartoffeln, die Hummus-Chips und der Pizzaschmelzkäse.
Wir haben einen 15% Rabattcode eingelöst. Eigentlich hätte der Einkauf circa 150€ gekostet.

 

Einkauf beim Zero Waste Laden „Der Greissler“: 12,29€

 

Einkauf beim Merkur Supermarkt: 8,46€

Alles bio, bis auf den „Schmelzkäse“!

 

Einkauf bei Denn’s Biomarkt: 24,51€

 

Einkauf beim Bio-Laden in der Porzellangasse: circa 29,50€

Ich habe hier mehrere Einkäufe zusammengefasst! Alex bringt mir ja laufend Sellerie mit, damit er immer frisch ist!

 

Einkauf bei Denn’s Biomarkt: 27,40€

 

Einkauf bei Denn’s Biomarkt: 18,13€

 

Regionale Biokiste von „Biogemüse Hopf“: 15€

 

Einkauf beim Merkur Supermarkt: 9,85€

 

Einkauf bei Denn’s Biomarkt: 6,24€

 

Einkauf bei Denn’s Biomarkt: 14,62€

 

Einkauf beim Zero Waste Laden „Der Greissler“ :  14,49€

Nicht zu sehen: getrocknete Mangos und der Rest vom Olivenbrotring. Alles schon aufgefuttert!

 

Einkauf bei Denn’s Biomarkt: 20,37€

 

Einkauf beim Zero Waste Laden „Der Greissler“ :  17,31€

 

Einkauf beim Bio-Bauernmarkt: circa 8,50€

(nur beim Löwenzahn war nicht ganz sicher, ob er bio ist!)

 

Einkauf beim Bio-Bauernmarkt: circa 22,50€

 

Einkauf beim Merkur Supermarkt: circa 8,50€

Mango-Stücke und das Bier sind bio, die Hummus Chips nicht!

 

Einkauf bei Denn’s Biomarkt: 8,16€

 

Kosten

All das hat 493,08€ gekostet.

Eigentlich wollen wir nicht mehr als 400-450€ pro Monat ausgeben, aber wir sind dann  doch fast jeden Monat eher bei 500€. 
Wenn man nur den Sellerie weglässt, den ich immer im Entsafter zubereite, und das Cashewmus, sind wir fast schon bei 450€. Wenn wir uns zusammenreißen würden, würden wir vermutlich jeden Monat 400€ schaffen, aber ab und zu Hummus-Chips für Alex, Bio-Zisch für mich und das summiert sich dann halt. Aber die paar Sachen, die wir uns „gönnen“, will ich halt nicht weglassen, solange wir sie uns irgendwie leisten können! Ich liebe halt mein Bio-Zisch haha!

Andererseits ist es halt auch so, dass wir durchschnittlich 8,25 pro Person pro Tag ausgeben. Das ist für eine vollwertige Bio-Ernährung irgendwie auch wieder ziemlich wenig, finde ich!

Für mich sind die 493€ also vollkommen okay. Alex und ich fühlen uns wohl damit! Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass wir uns so tolles, gutes Essen leisten können!

Wie seht ihr das? 

Wie viel Geld gebt ihr pro Monat aus? Habt ihr das schonmal ganz genau dokumentiert?

Ist eine hochwertige, vegane Bio-Ernährung nun teuer oder nicht? 

Bevor ich mir zu viele Gedanken um den Preis mache, überlege ich mir erst mal: Will ich wirklich pestizidverseuchte Nahrung zu mir nehmen und mit-verantwortlich sein, dass Böden ausgelaugt werden? Die Antwort ist natürlich nein.
Natürlich muss man es sich leisten können und wollen. Viele Menschen könnten sich leisten, bio zu kaufen (oder andere Dinge wegzulassen und dann eben bio zu kaufen) und tun es nicht, das wollen ist also fast noch wichtiger, als das können. Natürlich nicht in jedem Fall. Ich will hier logischerweise niemanden verurteilen oder sonstiges. Ihr kennt mich ja 🙂 „Bio ist teuer“ kann also als korrekt eingestuft werden, wenn man direkt mit nicht-bio vergleicht. Ich finde halt, es geht vor allem darum, was man für sein Geld bekommt und deshalb ist mir das Preis-Leistungsverhältnis von regionalem Bio-Essen jedenfalls gut genug.

Man könnte auch argumentieren, dass konventionelles nicht-bio Essen viel zu billig ist und uns deshalb bio oft teuer vorkommt. Ich finde es jedenfalls im Vergleich nicht zu teuer, bio zu essen.

Wie kann man sich Bio-Essen zum kleinen Preis leisten? Meine Tipps um Geld zu sparen!

Rabattcodes nutzen, bspw. Foodsaver Boxen von SIRPLUS bestellen (viele Bio-Produkte zu stark reduzierten Preisen), regionale und saisonale Biokisten abonnieren (siehe mein ausführlicher Beitrag und die anfallenden Kosten, Preisvergleich mit Denn’s), in Supermärkten und auf Märkten fragen, ob es Gemüse oder Obst gibt, das nicht mehr ganz so schön ist und günstiger abgegeben wird oder sogar geschenkt wird!
Ansonsten kann ich nur sagen: In manchen Shops kosten die Sachen einfach mehr, als in anderen. Auf Dauer bekommt men ein ganz gutes Gefühl, wo,welche Lebensmittel teurer oder günstiger zu bekommen sind!
PS: Schaut auch mal im SIRPLUS Onlineshop nach. Bio-Lebensmittel um mehr als 50% reduziert, weil sie bereits abgelaufen, aber noch bedenkenlos verzehrbar sind. So tut man nicht nur etwas für den eigenen Geldbeutel, sondern auch noch was gegen Lebensmittelverschwendung

Werft ihr viele Lebensmittel weg? Habt ihr all das im September aufessen können?

Wir werfen sehr wenig weg, aber manchmal schimmelt auch bei uns etwas! Wir sind dabei, das noch weiter zu reduzieren! Wir haben nicht alles (trockene bzw. haltbare Lebensmittel), was ihr auf den Fotos seht, im September aufgegessen. Das liegt daran, dass wir nicht alles jeden Monat kaufen. Das Kokosöl hält bspw. 2-3 Monate lang.
Wir hatten noch Sachen übrig von August und haben jetzt im September auch noch Sachen übrig für Oktober. Beispielsweise Haferflocken, wie gesagt Kokosöl, Kartoffeln, Kichererbsenmehl, Apfelmus und wenige andere Sachen. Das kaufen wir dann im kommenden Monat einfach weniger. Dafür haben wir beispielsweise schon lange kein Olivenöl mehr gekauft, da werden wir dann im Oktober Nachschub besorgen. Sonnenblumenkerne hatten wir auch noch haufenweise, die haben wir nun aufgebraucht und kaufen dann im Oktober oder November neue! Aber ihr wisst ja ohnehin, was ich meine. Manche Produkte kauft man eben nicht ständig!

Fazit

Ich bin total begeistert, all das Obst und Gemüse, das wir so essen, auf einem Haufen zu sehen. Es ist so schön die Entwicklung unserer Ernährung zu beobachten. Vor ein paar Jahren haben wir vielleicht 1/3 an dem Obst und Gemüse gegessen, das wir aktuell zu uns nehmen. Wobei man an dieser Stelle anmerken muss – oben habe ich es schon erwähnt – dass Alex eben nicht immer zuhause isst, sonst hätten wir noch mehr Gemüse darauf. 
Obst esse vor allem ich. Alex isst irgendwie nicht so viel Obst.
Stolz bin ich natürlich, dass wir auch viel weniger Verpackung verbrauchen als früher. Trotzdem ist da noch einiges an Luft nach oben. So etwas wie Datteln, getrocknete Mangos und Linsennudeln will ich zukünftig ausschließlich unverpackt kaufen, da ist diesen Monat noch ein bisschen Verpackung angefallen!
Reis, Haferflocken, Pasta für Alex, Müsli für Alex, Gewürze und Nüsse werde ich auch zukünftig weiterhin bzw. überwiegend unverpackt kaufen.
Bei Kichererbsen bin ich aktuell noch etwas zu faul zum vorkochen und kaufe deshalb die Kichererbsen im Glas. 
Ganz unverpackt wird unser Monatseinkauf nie werden. Aber wir bemühen uns stetig noch mehr unverpackt einzukaufen. 

Mehrweg-Verpackungen

Einkaufstüten nehmen wir schon lange keine mehr. Wir bringen immer unsere eigenen Taschen mit oder jonglieren den Einkauf dann irgendwie ohne Tasche nach Hause. 
Wir haben außerdem mehrere kleine und große Baumwollsäckchen, in die man ganz wunderbar Obst und Gemüse packen kann.

 

 

Over & Out! Ich freue mich riesig auf euer Feedback!

 

liebe Grüße & Peace,

Justine

 

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30 Comments

  • Reply Jules 11. Oktober 2018 at 5:07 pm

    Toll, dass du eure Einkäufe so liebevoll dokumentiert hast!
    Ich kaufe in Berlin öfter mal über die App Marktschwärmer ein, da liefern regionale Produzenten einmal die Woche an eine Abholstelle – und zwar nur das, was wirklich bestellt wurde. Vielleicht wäre das für euch auch noch etwas, wenn es das in Österreich gibt.
    Liebst,
    Jules

    • Reply Justine 12. Oktober 2018 at 4:28 pm

      Hi Jules, danke dir für dein liebes Feedback 🙂 Die App kenne ich gar nicht, ich werde schauen, ob es das in Ö auch gibt!!
      Happy weekend, Justine

  • Reply Elisabeth 9. Oktober 2018 at 6:30 pm

    Ich lebe alleine und dokumentiere all meine Ein- und Ausgaben^^ daher weiß ich, dass ich ca. 150 bis 200 Euro pro Monat für Lebensmittel (aber auch inkl. Toilettartikel) ausgebe 🙂 Ich esse vegetarisch (wobei das was ich einkaufe ist eigentlich zu 90% vegan) und kaufe ca. 40% bio ein allerdings gehe ich eigentlich nur zum Hofer, dm und spar. Ich fand den Beitrag sehr interessant und bin überrascht, dass euer Lebensstil eigentlich gar nicht so teuer ist! 400 bis 450 Euro für 2 Personen finde ich eigentlich total ok und dann auch noch bio und vorwiegend regional, echt interessant 🙂 Den verpackungsfreien Supermarkt möchte ich vielleicht auch bald mal besuchen, danke für die Inspiration!

    • Reply Justine 11. Oktober 2018 at 1:51 pm

      Hi Elisabeth, danke dir für dein Feedback, freut mich sehr!! Das klingt doch super!
      Ja, schau unbedingt mal in einen verpackungsfreien Laden. Manche sind besser als andere, aber meistens findet man da echt großartige Sachen 🙂
      Sonnige Grüße, Justine

  • Reply Pia 5. Oktober 2018 at 5:47 pm

    Hallo Justine

    Ich finde deine Beiträge sehr interessant und hoffe, dass sie viele Menschen dazu bringen ihr Einkaufsverhalten zu überdenken.

    Ich habe mir vor einiger Zeit dieses Gerät https://www.andsoy.com gekauft.
    Seither habe ich keine Pflanzenmilch (Soja, Hafer, Reis, Dinkel….) mehr im Geschäft gekauft. Ich finde es sehr genial.
    Kichererbsen und Bohnen kaufe ich nicht in Gläsern sondern koche sie selbst und friere sie portionsweise in Gläsern ein. Ist wesentlich billiger und spart eine menge Müll.

    Viel Erfolg weiterhin

    • Reply Justine 11. Oktober 2018 at 1:52 pm

      Hi liebe Pia, danke dir für dein liebes Feedback, das bedeutet mir sehr viel! 🙂
      Oh, richtig cool. Ich habe davon schon gehört, meine Nachbarin ist total begeistert von dem Gerät. Ich sollte mir das endlich mal näher anschauen 🙂 Danke dir!
      Alles Liebe und sonnige Grüße, Justine

  • Reply Liema 4. Oktober 2018 at 11:12 pm

    Echt cool, dass du deinen Monatseinkauf mit uns geteilt hast 🙂 Das bietet echt eine gute Übersicht. Ich finde es für eine vollwertige, vegane, biologische, gesunde Ernährung gar nicht mal so viel. Wenn man bedenkt, dass jeder einzelne so ca. 200-250 Euro im Monat ausgibt. Ich bin selbst gerade in der Ausbildung und da ist es manchmal etwas knapper mit dem Geld. Ich kann deshalb nicht alles in Bioqualität und nachhaltig einkaufen. Dennoch achte ich bei sehr vielen Dingen darauf und mache mittlerweile so etwas wie Mandelmilch oder manche Auftriche einfach selbst, weil das einfach günstiger und Verpackungsfrei ist 🙂 Momentan schaue ich mich auch nach einer Gemüsekiste in meiner Region um, habe aber noch nicht ganz das passende gefunden. Die Suche geht weiter 🙂 Vielen Dank für die Inspiration.

    • Reply Justine 11. Oktober 2018 at 1:56 pm

      Hi Liema, danke dir für dein Feedback, darüber freue ich mich sehr 🙂
      Ich verstehe das total. Klasse, dass du einiges selbst machst und auf der Suche nach einer Biokiste bist. Du wirst bestimmt einen tollen Anbieter finden 🙂 Ich drücke die Daumen!

      Sonnige Grüße, Justine

  • Reply Johannes Gehrling 4. Oktober 2018 at 9:46 pm

    Toller Beitrag! ☺️ Ich gebe für mich alleine etwa 550 Euro pro Monat für Lebensmittel aus. Vegan, ungefähr zu 90 Prozent Bio, ausschließlich whole-foods. Mache alles selbst und esse maximal einmal pro Monat auswärts. Viel Geld, aber ist mir die Qualität wert, außerdem esse ich einfach super gerne leckeres Obst und so. Und ja, ich bin super aktiv und sportlich, daher knapp 3500 Kalorien Verbrauch pro Tag, die ich auch jeden Tag essen muss. Dadurch kommt der hohe Betrag zustande.

    • Reply Justine 11. Oktober 2018 at 1:59 pm

      Hi Johannes, danke dir für dein Feedback!
      Wooow, das ist echt einiges an Kalorien, was dein Körper da braucht.. klar, dass dir 250€ dann nicht reichen. Hut ab, dass du das mit Bio und wholefoods trotzdem durchziehst 🙂
      Alles Liebe, Justine

  • Reply Gina 4. Oktober 2018 at 7:24 pm

    Hey Justine, toller Beitrag!
    Wow, also ich finde der Betrag ist garnicht viel! Ich gebe auch mindestens 50 Euro im Monat für Lebensmittel aus, dabei kaufe ich aber nur ungefähr zur Hälfte Bio Lebensmittel ein. Nüsse kann ich mir zum Beispiel einfach nicht in Bioqualität leisten (Studentin haha ;)) Aber ich habe auch den Eindruck, dass ihr ziemlich sparsam einkauft? Also ich kaufe zum Beispiel viel mehr Obst ein. Aber vielleicht kommt mir das auch nur so vor. Bin jetzt ziemlich motiviert auch mal zu dokumentieren was ich genau einkaufe und wie viel ich dafür ausgebe! Irgendwie voll spannend!

    Liebe Grüße
    Gina

  • Reply Bella_li_ 4. Oktober 2018 at 5:49 pm

    Justine – du bist unglaublich inspirierend!! Ich speichere regelmäßig deine Rezepte und Tipps ab und freue mich über jeden deiner Beiträge :). Weiter so

    • Reply Justine 11. Oktober 2018 at 2:00 pm

      Liebe Bella, danke danke danke!! Dein positives Feedback bedeutet mir viel 🙂
      Sonnige Grüße, Justine

  • Reply Platz-nehmerin 4. Oktober 2018 at 7:24 am

    Super interessanter Artikel, danke. Ich nehme mir Anregungen mit, auch wenn ich keine Veganerin bin. Grundsätzlich kaufe ich bio, was nur irgendwie geht. Mit der Verpackung hat es mich noch. Da gibt es noch Luft nach oben. Irgendwo gibt es bei uns einen Unverpackt-Laden, leider nicht gerade um die Ecke.
    Gemüse bekomme ich von einer einer SOLAWI.
    Eine Anmerkung habe ich dennoch. Nicht alles aus Österreich ist leider automatisch fair. Gerade Obst und Gemüse Anbau, wo es Erntehelfer braucht, bewegen wir uns auf sehr bedenklichem Terrain – Thema Gurkerl und Erdbeeren.
    Herzliche Grüße und nochmals danke

    • Reply ulli 4. Oktober 2018 at 9:24 am

      Ja, Erntehelfer kommen oft aus dem Ausland und müssen zu sehr bedenklichen Bedingung arbeiten :/

      • Reply Justine 11. Oktober 2018 at 2:04 pm

        danke dir für dein Feedback, das freut mich sehr 🙂 Du könntest ja für den Anfang nur einmal pro Monat zum Unverpackt Laden schauen und dann gleich mehr einkaufen.
        Ohje, das war mir so gar nicht bewusst. Da werde ich mich weiter informieren… 🙁
        Alles Liebe & sonnige Grüße, Justine

  • Reply Ulli 3. Oktober 2018 at 10:34 pm

    Hey! Magst du nicht ein food diary zu machen? Ich fände es total spannend zu sehen, was ihr aus den Zutaten so macht! für eine Woche Woche oder so …
    Und ehrlich gesagt finde ich die knapp 500€ voll ok. Ich geb alleine schon bis zu 250€ aus, Vegan aber nicht bio. Teuer kommen mir die Ersatzprodukte, die sind natürlich nicht notwendig in dem Sinn, aber ich esse halt gerne Joghurt und veganen aufschnitt, macht mir das Leben auch leichter weil geht schnell aufs Brot … und Tofu, ich vertrage kaum Hülsenfrüchte und irgendwie muss man ja auf sein Eiweiß kommen :/ und ich mache viel Sport und esse sicher 3000 kcal am Tag, du bist so viel kleiner als ich dass du sicher sehr viel weniger isst an Portionen 😀
    Liebe Grüße!

    • Reply Justine 11. Oktober 2018 at 2:19 pm

      Hi Ulli, danke dir für dein Feedback und den Einblick in deine monatlichen Einkäufe !!
      Ich esse tatsächlich erstaunlich viel – aber 3000 Kalorien dann doch nicht haha 🙂
      Das mit dem Food Diary haben schon einige vorgeschlagen und ich habe es auch schon lange im Kopf. Das ist halt ultra aufwendig. Mal schauen, wann ich dazu komme. Danke dir jedenfalls für den Input 🙂
      Sonnige Grüße,
      Justine

  • Reply Sarah 3. Oktober 2018 at 7:39 pm

    Ich finde den Artikel toll, ihr habt euch richtig Mühe gegeben! Ich muss sagen, wir hätten uns sowas nie leisten können.. meine Mutter hat für 4 Personen ca so viel Geld zur Verfügung wie ihr für 2 ausgebt. Aber das sollte einen nicht abhalten! Ich bin mittlerweile ausgezogen und mein Freund und ich kaufen großteils in der Lebensmittelrettung ein. Damit sparen wir Ressourcen, da das Essen eigentlich in die Tonne gekommen wären und wir sparen Geld. Und das einen ganzen Haufen.. wir geben vielleicht 100 euro im Monat aus (hab das aber nicht so genau beobachtet)
    Ich bin aber der Meinung, wer es sich leisten kann, soll das auch tun. Jeder geht nach seinen Mitteln 🙂

    • Reply Justine 11. Oktober 2018 at 2:24 pm

      Hi liebe Sarah, danke dir für dein Feedback und den Einblick in eure monatlichen Kosten. Klasse, dass ihr euch da so engagiert und Wahnsinn, wie günstig das dann letztendlich ist. Echt super. In die Richtung sollte ich auch noch mehr machen 🙂
      Bin jedenfalls ganz deiner Meinung.
      Sonnige Grüße, Justine

  • Reply oriana 3. Oktober 2018 at 1:57 pm

    Vielen lieben Dank für diesen ehrlichen Beitrag, finde es großartig, dass du das so gut Dokumentierst! Du hast mich jetzt inspiriert mir selbst mal Notizen über meine Einkäufe zu machen. Ich bin Studentin auch vegan, glutenfrei und so gut es geht unverpackt 🙂 und ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung wie viel ich immer ausgebe 🙂 finde es aber super zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, die Ernährung (auch) als Medizin sieht, daher gebe ich auch gerne Geld für mein Gemüse aus 🙂
    PS: das Thema Cash Crops würde mich auch sehr Interessieren, falls da jemand eine gute Doku, guten Beitrag hat würde ich mich freuen.

    • Reply Justine 11. Oktober 2018 at 2:38 pm

      Hi Oriana, danke dir für dein Feedback 🙂 Ich freue mich total, dass ich dich inspirieren konnte auch mal zu dokumentieren, was du so ausgibst pro Monat. Es ist ja echt praktisch, wenn man da einen guten Überblick hat!
      Bzgl Cash Crops werde ich mich noch weiter informieren. Wenn ich eine gute Doku gefunden habe, lasse ich es euch wissen 🙂

      Alles Liebe und sonnige Grüße, Justine

  • Reply Anna 3. Oktober 2018 at 10:43 am

    Hey Justine, ich fand diesen Beitrag super spannend. Ich finde, gesundes Essen ist diesen Betrag absolut wert. Ganz abgesehen davon, dass man nicht nur in sich und seinen Körper, sondern auch in die Umwelt investiert.
    Aber was macht ihr denn mit so viel Kichererbsenmehl? Ich hab hier auch welches und habe gar keine Ahnung, was ich damit machen kann!
    Viele Grüße! Anna

  • Reply Bianca 3. Oktober 2018 at 10:18 am

    Liebe Justine,
    Dankeschön für diesen tollen und ausführlichen Beitrag! Ich finde es immer wieder sehr inspirierend, um so selbst meinen Einkauf und das Thema Verpackung zu verbessern. Ich halte es ähnlich wie ihr, die Qualität der Lebensmittel kommt vor dem Preis.
    Ich habe mit für Oktober auch vorgenommen mal zu dokumentieren, wie viel ich tatsächlich ausgebe und was sich noch optimieren lässt.
    Liebst, Bianca

    • Reply Justine 11. Oktober 2018 at 2:43 pm

      Hi liebe Bianca, danke dir für dein liebes Feedback 🙂 Ich bin total gespannt, was bei dir rauskommt. Lass es mich gerne vie Insta Nachrichten wissen 🙂
      Sonnige Grüße, Justine

  • Reply Anja 3. Oktober 2018 at 10:14 am

    Liebe Justine!
    Danke für diesen ausführlichen Post! Ich finde bio vor allem dafür wichtig, dass verantwortungsvoll mit den Böden, Ressourcen und nicht zu vergessen auch den Mitarbeitern umgegangen wird. Vor allem bei Dingen wie Kaffee, Schokolade, Cashew(mus), Bananen etc. ist mir auch extrem wichtig, dass verantwortungsvoll mit den Ressourcen im Anbauland und den Ernte/Verarbeitungsbedingungen umgegangen wird. Dokus über Cash Crops lassen mir immer wieder einen Schauer über den Rücken laufen.. Ich habe durch mein Studium an einer Universitätsfakultät für Landwirtschaft und Ernährung viel Kontakt zu Landwirten und Lebensmitteltechnologen und mache mir ehrlichgesagt über die Pestizide nicht so viel Sorgen. Ich wohne in den Niederlanden im Moment und komme aber aus Deutschland und eigentlich haben wir Glück, allgemein in Mitteleuropa, dass es ernährungsphsyiologisch kaum einen Unterschied zwischen ökologischer und konventioneller LW gibt (abgesehen vom Geschmack vielleicht). Mir ist der Umgang mit Ressourcen und die Förderung kleiner ökologischer Landgüter wichtiger.
    Ich muss auch zugeben, dass ich mir mit meinem 300,- im Monat Studentenbudget einfach keine 100% biologische Ernährung leisten kann. Ich kaufe Cash Crops ausnahmslos in Bio und Fairtrade, genauso wie Ziegenjoghurt und Eier – andere tierische Produkte esse ich nicht. Aber beim Obst und Gemüse mache ich Abstriche, schließlich will ich auch noch etwas Geld für meine Freizeit übrig haben, oder mir mal ein Glas Mandelmus oder Rotwein (;-)) gönnen.
    Holland ist noch etwas hinterher was Unverpacktläden angeht, was wirklich schade ist, da sie eigentlich im Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor doch ganz schön weit vorne sind. Bei Citytrips nach Köln, Düsseldorf und Amsterdam mache ich immer einen Abstecher in einen Bio- oder Unverpacktladen und ziehe dann, beladen mit Gläsern und Jutebeuteln, im Zug immer kuriose Blicke auf mich 😀
    So, jetzt endet mein Braindump aber auch wieder, lasst es euch gut gehen!
    -Anja

    • Reply Justine 3. Oktober 2018 at 10:20 am

      Liebe Anja, danke dir!! Das hatte ich vergessen zu erwähnen, wurde schon ergänzt.
      Das ist echt soo wichtig. Hast du eine Lieblingsdoku zum Thema Cash Crops? Würde mich da gerne mehr informieren 🙂
      Ich verstehe dich total. Aber anscheinend konsumierst du ja trotzdem sehr bewusst und mit viel Bedacht, das finde ich klasse! Und ich hoffe dass bald ein Unverpackt-Laden bei dir in der Nähe aufmacht 🙂
      Alles Liebe und hab einen schönen Tag,
      Justine

  • Reply Julia 3. Oktober 2018 at 10:06 am

    Ich als Single-Person gebe in einem normalen Monat ca. 150 bis 200 € aus. (Normal= es steht kein Geburtstag/Weihnachten/etc. an, wo extra Zutaten benötigt werden) Ich bin auch vegan und schaue auf bio und unverpackt – aber da könnte schon noch mehr gehen, vor allem was Impulskäufe angeht. ich versuche auch jedes Monat besser darin zu werden und vor allem zu planen was ich einkaufe und was ich wann nutze. Danke für diesen super ausführlichen und ehrlichen Beitrag – du/ihr inspiriert mich noch mehr darauf zu achten bio und unverpackt einzukaufen.

    • Reply Justine 11. Oktober 2018 at 2:45 pm

      Hi liebe Julia, danke dir für dein liebes Feedback und den Einblick in deine monatlichen Ausgaben!! Ich freue mich sehr, dass dich der Beitrag inspirieren konnte.
      Es ist halt alles eine Entwicklung und wir versuchen auch einfach immer nachhaltiger zu werden, ohne uns zu stressen 🙂
      Liebe Grüße, Justine

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