Food, Süße, vegane Rezepte

Apfelringe mal anders: 0% Gluten, Weizen & Soja

Bevor ich genauer auf diese fabelhaft-deliziösen Apfelringe eingehe noch ein paar Hinter den Kulissen – Infos: Man könnte sagen, dass es ein kleines Küchenabenteuer mit dem Resultat eines Schlachtfeldes auf der Arbeitsplatte war, dieses Rezept zu kreieren. Nicht dass da jetzt ein falscher Eindruck entsteht, denn nein, es ist überhaupt nicht schwierig vegane und gesunde Apfelringe zu machen. Man muss nur ein paar Kleinigkeiten beachten. Andererseits wundert mich das mit dem Schlachtfeld in der Küche auch nicht, denn das passiert in größerem oder kleinerem Umfang immer, wenn ich etwas Neues ausprobiere. Wobei, das ist nur die halbe Wahrheit, denn wenn ich ganz ehrlich bin, passiert das auch wenn ich nur Quinoa mit Gemüse mache haha. Egal, soviel zu meiner fehlenden Fähigkeit, Ordnung in der Küche zu halten. Die Tipps, die dich zur ultimativen Apfelring Queen (oder Apfelring King? Gendergerechter Sprachgebrauch ahoi!) machen, gibt’s weiter unten beim Rezept.
Hach, ich bin einfach immer wieder begeistert wenn ich eine gesunde und leckere Alternative für etwas eigentlich Ungesundes finde! Wusstet ihr, dass sich Agavendicksaft in Karamell verwandelt, wenn man es in einen heißen Topf gibt? Neben dem Chaos sind also auch wahnsinnig leckere, Zucker- und Weizenfreie Apfelringe, übergossen mit karamellisiertem Agavendicksaft, Zimt und Bananeneis, entstanden! Das Bananeneis kann man übrigens aus genau einem Grund nicht auf den Fotos sehen: Ich habe es versehentlich auf die Heizung gestellt und dort ist es innerhalb kürzester Zeit so braun geworden, dass es irgendwie nicht mehr fotogen genug war haha.

zuckerfreie_apfelringe_rezept

gesunde_apfelringe_rezept

Zutaten für zwei Portionen, Zubereitungszeit circa 30 Minuten
50ml Mandelmilch
50ml Wasser
125g Mehl (ich habe 75g Kichererbsenmehl und 50g Kastanienmehl verwendet, es funktioniert auch mit einem Teil Quinoamehl)
Süßungsmittel deiner Wahl, bspw. Ahornsirup, Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft, Achtung: Nur Agavendicksaft karamellisiert sich, wenn man ihn erhitzt. Zumindest habe ich es nur mit Agave ausprobiert.
eine Banane
zwei Äpfel
Kokosfett, Zimt

Für das Bananeneis:
Zwei Bananen

Zubereitung: Falls du deine Apfelringe mit Bananeneis genießen magst, lege eine Stunde vor Zubereitungsbeginn zwei Bananen in das Tiefkühlfach. Später werden sie ganz einfach püriert.
Eine Stunde später: Mandelmilch, Wasser, eine Banane, Mehl und ein wenig Agavendicksaft (oder ähnliches) mixen. Der Teig muss ein bisschen dickflüssiger als normaler Pfannkuchen Teig sein, damit er besser an den Äpfeln haftet. Die Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Meine waren zwischen 0,5 und einem Zentimeter dick. Nun aufgepasst: Ganz wichtig ist, dass du so viel Kokosfett verwendest, dass die Apfelringe in dem Öl schwimmen. Sie müssen natürlich nicht komplett mit Fett bedeckt sein, aber es sollte schon circa einen Zentimeter hoch sein. Die Apfelringe mit Teig bedecken und in das erhitzte Öl legen. Ich habe einen winzig kleinen, beschichteten Topf verwendet und immer einen Apfelring nach dem anderen in Kokosfett ‚frittiert‘. Das geht weitaus schneller, als es sich jetzt anhört! Serviert werden die Apfelringe dann entweder mit (leicht (!) erhitztem) Agavendicksaft oder einem Süßungsmittel deiner Wahl. Wie oben bereits erwähnt verwandelt sich erhitzter Agavendicksaft in Karamell. Wenn dir die Karamell Note nicht so wichtig ist, gib einfach das Süßungsmittel, das du gerade Zuhause hast, über die Apfelringe! Dazu Zimt und pürierte, gefrorene Bananen aka Bananeneis. Soooo lecker!

vegane_apfelringe_gesundes_rezept

vegane_apfelringe

glutenfreie_apfelringe_rezept

apfel_rezept

vegane_apfelringe_rezept

vegane_apfelringe_1

 

Previous Post Next Post

You Might Also Like

5 Comments

  • Reply Lary 20. Januar 2016 at 12:06 pm

    Die sehen super lecker aus!

  • Reply Lena 18. Januar 2016 at 8:23 am

    Ahh Justine, das klingt so unglaublich lecker!! Mir läuft gerade ungelogen das Wasser im Mund zusammen. Ich werde das Rezept auf jeden Fall bald mal ausprobieren und berichten 🙂 Oh und das mit dem Küchen-Chaos kenne ich haha.

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

    • Reply Justine 18. Januar 2016 at 4:38 pm

      Danke vielmals Lena! 🙂 Ich freue mich auf dein Feedback! 🙂

  • Reply Leonie 17. Januar 2016 at 10:16 am

    Das klingt wirklich sehr lecker. Ich hab momentan kein Kokosfett Zuhause, aber ich merke mir das Rezept trotzdem mal für die Zukunft!
    Liebe Grüße
    Leonie von glowing

    • Reply Justine 18. Januar 2016 at 4:37 pm

      Liebe Leonie, dankeschön! Auf jeden Fall 🙂

    Kommentar verfassen