Zero Waste Gemüsebrühe aus Gemüseresten

Die Zutaten genügen für etwa 20 Würfel.

Zutaten

  • circa 400-450 g (Gewicht von gefrorenen Resten) Gemüsereste* (aka Schalen, Stiele, Strünke, Endstücke und alles, was noch so anfällt) - siehe weiter oben im Beitrag für mehr Details bzgl. Aufbewahrung
  • circa 1,2-1,3 Liter Wasser
  • Salz
  • optional: getrocknete Pilze oder getrocknete Tomaten (verleihen einen besonders guten Umami-Geschmack)
  • was du noch brauchst: eine Eiswürfelform und einen großen Topf

Zubereitung

  1. Es ist tatsächlich so einfach, wie es aussieht. Wasser, Gemüsereste (Endstücke, Stängel und Co) und ein wenig Salz ab in den Topf. Das Wasser zum kochen bringen, ein wenig runterdrehen und 1 Stunde köcheln lassen. Ich habe es anfangs ohne Deckel und dann fast die ganze Zeit mit Deckel köcheln lassen. Den Deckel habe ich aber schräg auf den Topf gegeben, damit noch eine kleine Öffnung bleibt. Du kannst es auch länger köcheln lassen und dann einfach noch ein wenig Wasser hinzufügen. Gut abschmecken!

  2. Im Endeffekt sollte die Flüssigkeit während des Prozess des Köchelns relativ stark runter reduziert worden sein und in etwa die Menge für 20 Eiswürfel ergeben. Natürlich erst durchsieben, bevor ihr die Brühe in die Form füllt. Natürlich kannst du auch nur Brühe kochen und sie nicht so weit reduzieren, dass nur noch wenig Flüssigkeit übrig bleibt. Das wäre dann praktisch, wenn du viel Brühe für eine Suppe oder Ähnliches brauchst. Mach das einfach, wie du magst.

  3. Fülle die Brühe in eine Eiswürfelform. Wenn noch etwas übrig bleibt, kannst du es für ein paar Tage in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Wenn du weißt, dass du die Brühe innerhalb weniger Tage aufbrauchst, kannst du sie auch einfach nur in ein Glas füllen, im Kühlschrank aufbewahren und dann aufbrauchen. Der Vorteil der Würfel ist einfach, dass sie super lange "haltbar" sind.

Anmerkungen

* Bitte nicht mit Zwiebelschalen übertreiben. Ein paar sind ok, aber wenn du zu viele nimmst, entsteht ein nicht so guter Geschmack. Wenn du welche verwendest, bedenke bitte, dass sie die Brühe braun färben und nimm sie am besten nach 20 Minuten raus. Ich habe schon ein paar Versuche hinter mir und mir persönlich schmeckt es ohne Zwiebelschalen besser. Das ist Geschmackssache.

Kein Muss, aber wenn du irgendwo noch Liebstöckel herumkugeln hast, rein damit! Der gibt dem ganzen nochmal diesen typischen Gemüsebrüh-Geschmack. Auch Majoran eignet sich ganz wunderbar. 

Oh und natürlich kannst du auch mit getrockneten Kräutern arbeiten.