Kürbisgnocchi (vegan, glutenfrei) mit geröstetem Salbei, Sonnenblumenkernen und frischem Spinat

Die Menge genügt für 2 Portionen.

Zutaten

  • 300 g Kartoffeln* (eher festkochend, speckig)
  • 300 g Hokkaido Kürbis* (Gewicht ohne Kerne)
  • 90-100 g Kartoffelmehl* (Kartoffelstärke)
  • 100-150 g frischer Jungspinat (nach Belieben)
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Handvoll Sonnenblumenkerne
  • einige Salbeiblätter
  • Kokosöl (oder anderes Öl zum braten)
  • Öl deiner Wahl (Olivenöl, Leinöl, etc.)
  • Salz
  • optional: Hanfsamen
  • Für das Dressing: 70 g Cashewmus oder Sesammus, Saft einer Zitrone, etwa 100 ml Wasser, 2 Knoblauchzehen und Salz

Zubereitung

  1. Koche die Kartoffeln in Wasser ab, bis sie durch sind. Du kannst auch einen Dampfgarer nutzen.

  2. Schneide den Kürbis in Stücke. Gib die Kürbisstücke bei etwa 180 Grad Umluft in den Ofen. Je nachdem, wie groß du die Stücke machst, dauert es unterschiedlich lang, bis sie durch sind. Alternativ kannst du auch die Kartoffeln und den Kürbis gemeinsam in Wasser abkochen oder im Dampfgarer zubereiten. Die Kürbisstücke müsstest du dann aber ein wenig früher rausholen. Der Kürbis ist einfach schneller durch. Dadurch wird, anders als im Ofen, die Schale des Kürbisses ganz weich und kann leicht mitverarbeitet werden. Wenn du den Kürbis in den Ofen packst, wird die Schale eher hart und sollte eher nicht für den Gnocchiteig verwendet werden.

  3. Lass Kartoffeln und Kürbis abkühlen.

  4. Mixe alle Zutaten für das Dressing, bis eine feine, cremige Sauce entsteht.

  5. Nun geht's ans Pressen oder Stampfen der Kartoffeln und Kürbisstücke. Wir nutzen dafür eine sehr praktische und uralte Kartoffelpresse. Der Großteil der Kartoffelschale, sollte im Endeffekt nicht mehr dabei sein. Wobei es natürlich auf die Sorte ankommt. Du kannst sie auch vorher entfernen. Wichtig: Bitte nicht den Pürierstab oder Mixer verwenden.

  6. Vermische das Kürbis-Kartoffel-Gemisch mit Salz und Kartoffelmehl. Durchkneten. Optional noch mehr Kartoffelmehl hinzufügen. Mach das einfach nach Gefühl.

  7. Stelle einen Topf mit Wasser auf und bringe es zum Kochen. Füge ein wenig Salz hinzu.

  8. Rolle nun Teigwürstchen aus dem Teig und schneide gleich große Stücke ab. Die kannst du optional noch schön formen - muss aber nicht sein! Ab damit in das kochende Wasser (ich habe nicht die vollste Stufe aufgedreht, sondern dann auf 7-8 von 9 runtergedreht). Nimm sie heraus, sobald sie oben schwimmen (oder nachdem sie etwa 1 Minute oben geschwommen sind) - dann sind sie durch!

  9. Schneide eine halbe Zwiebel in kleine Stücke.

  10. Bringe Kokosöl in einer Pfanne zum Brutzeln und röste die Gnocchi und die Zwiebelstücke an. (Optional kannst du den Spinat auch mit andünsten, statt ihn später frisch dazu zu essen. Ganz, wie du magst.)

  11. Röste, sobald alle Gnocchi angebraten sind, noch schnell den Salbei in ein wenig Kokosöl und die Sonnenblumenkerne ohne oder mit Öl an. Der Salbei ist nach einigen Sekunden knusprig und die Sonnenblumenkerne werden auch recht schnell braun.

  12. Vermische das Dressing mit dem Spinat, den Hanfsamen, optional Öl und den Sonnenblumenkernen. Drapiere die Gnocchi und den Salbei darauf oder daneben und lass es dir schmecken!

Anmerkungen

* Die Menge genügt vermutlich nicht, wenn zwei Personen Bärenhunger haben. Mach dann einfach etwa um die Hälfte mehr Teig. Wenn was übrig bleibt, kannst du die Gnocchi ja am kommenden Tag auffuttern. Überhaupt lohnt es sich gleich mehr Teig zu machen. Du kannst ihn im Kühlschrank aufbewahren und am kommenden oder übernächsten Tag nochmal Gnocchi machen.