
Die Zutaten genügen für etwa ein Blech Kräcker. Die Leinsamen musst du nicht extra geschrotet kaufen. Du kannst ganze Leinsamen im Mixer ganz schnell "schroten".
Den Ofen auf 150 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Alle Zutaten, bis auf das grobe Salz, miteinander vermischen und gut vermengen. Der Teig sollte fest, aber nicht zu fest werden. Auf keinen Fall flüssig. (siehe Foto)
Einen (Silikon-)Spachtel nass machen (notfalls funktioniert es auch mit einem flachen Schöpflöffel aus Plastik).
Gib den Teig auf ein Backpapier. Streiche nun von der Mitte nach außen, bis der Teig super, super dünn ist, ungefähr ein bis zwei Millimeter dünn. Je dünner desto besser!
Den Schaber kannst du immer wieder nass machen, dann funktioniert es besser. Man braucht ein wenig Kraft für das Ausstreichen und muss recht schnell arbeiten. Wichtig ist, dass der Teig im Endeffekt circa gleich hoch ist. Du kannst ein weiteres Backpapier auf den Teig legen und mit einem Nudelholz drüber gehen. Dann wird der Teig nochmal schön gleichmäßig verteilt.
Vergiss nicht die Ränder auch ganz dünn zu streichen.
Du kannst auch Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne auf den Kräckern verteilen, leicht mit den Nudelholz drüber fahren und sie so in den Teig drücken.
Verteile nun grobes Salz auf den Kräckern. Alternativ kannst du natürlich vorher bereits feines Salz in den Teig geben. Das grobe Salz ist aber echt ein kleines Highlight.
Optional kannst du die Kräcker nun noch zurechtschneiden. Muss aber nicht sein. Du kannst die Kräcker, sobald sie aus dem Ofen kommen, auch ganz einfach auseinander brechen.
Gib den Teig für etwa 30 Minuten oder etwas länger (dann besser auf 80 Grad runterdrehen) in den Ofen. Pass auf, dass er nicht zu dunkel wird. Schön kross müssen die Kräcker auf jeden Fall sein. Du kannst sie natürlich auch bei 100 Grad reingeben und länger drin lassen. Ideal sind 45 Grad, dann bleiben alle Nährstoffe erhalten. Dann brauchen sie aber wirklich lange! Mach das einfach, wie du magst. Wenn du auf die Kräcker klopfst, sollten sie sich hohl anfühlen und wirklich knusprig sein. Dann sind sie fertig. Öffne zwischendurch die Ofentür, damit die Luftfeuchtigkeit entweichen kann.
Gut abkühlen lassen und dann mit einem Dip deiner Wahl schmecken lassen.
PS: Mehr geschrotete Leinsamen oder mehr ganze Leinsamen zu nehmen oder nur das eine oder nur das andere: Das hängt sehr vom eigenen Geschmack ab. Viele mögen ganze Leinsamen im Mund ja so gar nicht, weil sie sich nicht so einfach kauen lassen. Probier das einfach aus, falls du Lust hast, sie öfter zu machen. Dann findest du bestimmt schnell deine eigene ideale Kombination.