Veganes Bärlauchpesto

Die Zutaten genügen für etwa 1,3kg Pesto. Ich finde, es lohnt sich, gleich mehr zu machen. Wir haben sogar über 2,7kg gemacht, haha. Es kommt einem im Endeffekt aber gar nicht so viel vor. Es war ein Topf voller Pesto und mehr als die Hälfte verschenken wir.

Zutaten

  • 650 g frischer Bärlauch*
  • 200 g Pinienkerne
  • 75 g Hanfsamen
  • 100 g Macadamianüsse (geröstet und gesalzen)
  • 280 ml Olivenöl (+ noch mehr für die Ölschichten)
  • 1 TL Salz
  • 50 g Hefeflocken (es gibt auch glutenfreie Hefeflocken. Wichtig: Sie müssen richtig lecker und relativ hell sein)
  • 1,5 Zitronen

Zubereitung

  1. Frisch gepresster Zitronensaft, 200ml Olivenöl, Macadamianüsse, Bärlauch und Hefeflocken in den Mixer geben und fein mixen. Aber nicht zu fein. Ich mag es, wenn die Textur nicht zu perfekt ist.

  2. Die Pinienkerne kurz anrösten.

  3. Die Pinienkerne mit dem restlichen Öl und den Hanfsamen ebenfalls mixen. Die habe ich aber nur wenige Sekunden gemixt, damit es kein Brei wird, sondern noch kleine Stückchen mit drin sind.

  4. Alles zusammen mischen und gut vermengen. Mit Salz abschmecken.

  5. Anfangs schmeckt das Pesto besonders intensiv. Es lässt nach ein paar Tagen ein wenig nach. 

  6. Fülle das Pesto nun in saubere Gläser und gib noch eine Schicht Olivenöl darüber. Ich bewahre mein Pesto im Kühlschrank auf. Durch die Ölschicht hält es wenige Monate.

Anmerkungen

Statt Macadamianüssen kannst du natürlich auch mehr Hanfsamen und Pinienkerne verwenden. Generell kannst du natürlich ganz nach deinem Belieben abwandeln und mit anderen Nüssen experimentieren. Uns schmeckt es ganz einfach in dieser Kombi am besten.

Wenn du nur eine ganz kleine Menge machst und ein wenig Zeit hast, dann lohnt es sich, das Pesto im Mörser zu machen. Dadurch wird die Textur sooo gut.

* das Pesto schmeckt schon ganz schön intensiv (scharf) nach Bärlauch. Wenn dir das zu heftig ist, kannst du den Bärlauch teilweise durch anderes Grünzeug, das einen nicht so intensiven Geschmack hat, ersetzen - beispielsweise durch Basilikum, Petersilie, Jungspinat oder ähnliches. Aber naja, wir geben uns ganz gerne die volle Bärlauchdröhnung, haha. Irgendwie sind wir durch unsere tägliche Ration rohen Knoblauch auch irgendwie abgehärtet beim typisch scharfen Knoblauch- oder eben Bärlauchgeschmack.