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Vegan & Fair: 11 Bademode-Labels to watch

Nachdem ich nun schon so oft gefragt wurde, wo man denn fair produzierte Bademode kaufen kann, habe ich mal ein wenig recherchiert und einige Marken gefunden, die entweder auf Bikinis und Badeanzüge spezialisiert sind oder einfach eine Swimwear-Abteilung haben. 

1. Twothirds bezeichnet sich selbst als Blue Company. Klar, dass da auch Shirts im Ozean-Design und Bademode für sie und ihn zum Sortiment gehören. Die Bikinis, die ihr oben auf der Collage seht, sind von Twothirds.

2. Margaret & Hermione. Hier gibt’s eine ganze Menge wunderschöner Teile. Die sind nicht ganz billig, aber das Design ist wirklich hübsch. Die Teile werden nicht nur unter fairen Bedingungen, sondern auch nachhaltig produziert. Die Bikinis und Badeanzüge waren im früheren Leben Fischernetze.

3. MyMarini ist mir sehr sympathisch, weil es eines der wenigen Öko-Bademode Labels ist, das viele, sehr schlichte, Teile verkauft. Die Stoffe kommen aus Italien, werden dort umweltschonend gefärbt und in Süddeutschland werden daraus Badeanzüge und Bikinis genäht. Die Preise sind jedoch ein wenig höher, genau wie bei Margaret & Hermione.

4. Rey Swimwear hat eine große Auswahl an Bikinis und Badeanzügen. Das Design ist meist bunt und ein wenig verspielt. Fair produziert in den USA.

5. Odd Molly ist Fair Wear Foundation zertifiziert. Hier gibt’s vor allem Kleidung für den Alltag, aber auch eine beachtliche Auswahl an Bademode. Die meisten Kreationen sind relativ bunt, es gibt auch ein paar schlichte Teile.

6. 1979. Wie der Markenname bereits verrät, lehnen sich die Designs an die 70er Jahre an. Nicht ganz mein Fall, aber irgendwie doch ganz cool. Alle Teile werden in Deutschland gefertigt.

7. Liar Swim. Made in Australia. Die Macher der Eco-Marke lieben schlichtes Design und genau das zeigt sich in ihrer Bademoden-Kollektion.

8. Patagonia ist für seine Outdoor Klamotten bekannt und Teil der Fair Labor Association. Doch wusstet ihr, dass sie auch Bikinis und Badeanzüge produzieren? Die Designs sind nicht ganz mein Geschmack aber das muss es ja nicht immer sein. Es gibt sogar Ganzkörperanzüge und auch Bademode für Kinder.

9. Odina ist ein Label, das bereits seit 2010 ‚ecofriendly swimwear‘ produziert. Auch diese Marke wendet Upcycling an und produziert alle  Teile nachhaltig in den USA.

10. La Isla produziert nicht nur Bademode für Frauen sondern auch für Männer. Die Auswahl ist relativ groß. La Isla ist Unterstützer von Ocean Futures Society. Falls du fair produzierte Yoga- und Sportbekleidung suchst, wirst du übrigens auch bei La Isla fündig.

11. ERGÄNZUNG: Sehr schöne, schlicht geschnittene Bikinis und Badeanzüge, die sich wahrscheinlich auch für all jene eignen, die den Bikini/Badeanzug verwenden um häufig schwimmen zu gehen: Underprotection. Also ich finde die Teile sehr schön und auch bezahlbar!

Ihr seht, es gibt doch ziemlich viel Auswahl an fair produzierter Bademode. Schade finde ich, dass es wenig schlichte Modelle gibt. Die Auswahl an bunten Bikinis ist eindeutig höher als die von einfarbigen Teilen.
Generell habt ihr vielleicht schon herausgelesen, dass Bademode nicht unbedingt mein Lieblingsthema ist. Ich besitze seit hundert (genauer gesagt 7) Jahren einen rosanen mit Swarovski Steinen (ja, haha) besetzen Bikini von Blumarine, den ich dreimal getragen habe und der nur zur Zierde in meinem Schrank liegt. Außerdem habe ich einen schwarzen, uralten Badeanzug von H&M, der es ein paar mal öfter auf meine Haut geschafft hat, dann aber auch nur für den Spa Bereich eines Hotels. Ich bin überhaupt kein Fan von Schwimmbädern oder schwimmen gehen generell. Deshalb verzeiht mir bitte meine unemotionale Herangehensweise an dieses Thema haha 🙂 Ich hoffe der Beitrag versorgt euch trotz allem mit den nötigen infos zum Thema ‚Fair produzierte Bademode‘.

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6 Comments

  • Reply Cigdem 1. Juni 2016 at 10:42 pm

    Oh mein Gott!!! Ich war eben auf der Seite von Twothirds und habe mich komplett in die ganze Kollektion verliebt! Danke dafür! 🙂

    Toller Beitrag und da jetzt sowieso „Bikini-Season“ ist, sehr passend!

    Liebe Grüße!

  • Reply Hannah Dickmänken 1. Juni 2016 at 8:08 pm

    Wow sehr schön, darauf habe ich gewartet 🙂 Die Bikinis von Liar Swim finde ich super, danke!
    Liebe Grüße,
    Hannah
    http://easypeasy-vintage.blogspot.be/

  • Reply Mona NicLeòid 31. Mai 2016 at 11:14 pm

    Schade finde ich, dass die meiste faire Bademode nicht wirklich zum Schwimmen geeignet ist. Ich habe in dieser Richtung auch schon ganz viel recherchiert, auch international, und bin bisher nicht wirklich fündig geworden. Ich schwimme gern und viel, nicht extrem athletisch, aber doch so, dass ich einen gut sitzenden Sportbadeanzug brauche, nicht so ein Deko-Teil, mit dem man nur am Pool liegen und ab und zu mal den Zeh ins Wasser stecken kann. Leider sind die kaufkräftigen Kundinnen wohl eher an den Deko-Teilen interessiert.

  • Reply Nachhaltige Bademode – 7 Labels, die du kennen solltest! 30. Mai 2016 at 2:21 pm

    […] fixiert, es gibt aber noch ganz viele nachhaltige Bademode-Labels aus Australien, Amerika und Co. Bei Justine und den Jane Waynes findet ihr noch einige Links zu internationalen […]

  • Reply Lena 28. April 2016 at 2:20 pm

    Ich habe mir über das Thema faire Bademode ehrlich gesagt noch nie so Gedanken gemacht. Daher vielen Dank für die Inspiration. Sobald ich auf der Suche nach neuen Bikinis bin, werde ich die Liste mal abarbeiten 🙂

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

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