Heute darf ich endlich den Vorhang für euch lüften! Ende Januar war ich ja mit Weleda in Wien unterwegs und habe ihre neuen Produkte kennengelernt. Ich war sofort verliebt in die neuen Lip Balms. Ja ihr lest richtig, bei Weleda gibt’s seit neustem großartige Balms, die unsere Lippen nicht nur pflegen, sondern ihnen auch einen Farbschimmer verleihen. Doch alles der Reihe nach. Denn auch wenn der Fokus auf den neuen Produkten liegt, darf ich euch nicht vorenthalten, was ich am besagten Tag in Wien Spannendes gelernt und erlebt habe!
Treffpunkt: Theater Museum
Treffpunkt war das Theater Museum in Wien. Ein stattliches, altehrwürdiges Gebäude in der Wiener Innenstadt, das die typische Wiener Architektur verkörpert. Nach großem Wiedersehen mit vielen lieben Bloggerkolleginnen begann dann auch gleich die erste informative Rede über Lippen. Ich sag’s euch, das war so spannend. Ulrike von Weleda, oder auch Lippen-Expertin, hat uns mit den verschiedensten Infos über Lippenstift zum Staunen gebracht. Wusstet ihr beispielsweise dass bereits Königin Nofretete im Jahr 1350 vor Christus ihre Lippen rot färbte? In den darauffolgenden Jahrtausenden erlebte der Lippenstift Ups and Downs. Während im antike Rom die Damen der besseren Gesellschaft ihre Lippen rot färbten um sich vom Volk abzuheben, galt es einige Jahrunderte später im Mittelalter als Gotteslästerung, geschminkte Lippen zu tragen. Es war also strengstens verboten, sich seine Lippen zu schminken. In der Renaissance war es dann wieder beliebt, die Lippen rot zu schminken. Auch im Barock und Rokoko wurde wild geschminkt und sogar Männer griffen in den Farbtopf. Wobei man den damaligen Lippenstift nicht mit dem heutigen Lippenstift vergleichen kann. Es war eine Masse aus zerstoßenem Alabaser und Gips, was wohl teilweise sehr schmerzhaft für die Lippen war. Unsere allseits bekannte Sissi verzichtete im auslaufenden 19. Jahrhundert widerum meistens auf Schminke und wenn doch geschminkt wurde, dann nur sehr sparsam.
Die ersten modernenen Lippenstifte, in Seidenpapier gewickelt, gab es dann 1883 zum stolzen Preis von (umgerechnet) 50€. Anfang des 20. Jahrhunderts standen rot geschminkte Lippen für die Selbstbestimmtheit und Emanzipation der Frauen! Und dann ging es eigentlich erst so richtig los. Im Laufe des kommenden Jahrhunderts, bis heute, waren die verschiedensten Formen und Farben beliebt. In den 30er bis 40er Jahren beispielsweise leuchten die Lippen der Frauen gerne kirschrot, jedoch nicht in Deutschland/Österreich. Während der Nazi-Zeit ist Lippenstift tabu. In der Nachkriegszeit wurde dann wiederum umso mehr geschminkt. Brigit Bardot und Audrey Hepburn sind die Ikonen der der damaligen Zeit und waren auch in Sachen Lippen mit Fuchsia oder Dior-rotem Schmollmund ein Vorbild.
Im 21. Jahrhundert angekommen, gehört Lippenpflege zu den meistverkauften Schnönheitsprodukten der Welt. Mittlerweile geben Stars, Blogger und Instagramer den Ton an. Gleichzeitig wird der Wunsch, wieder mehr zum natürlichen zurückzukehren, immer größer. Da kommen die natürlichen Lip Balms von Weleda natürlich gerade zu rechten Zeit.
Die neuen Lip Balms von Weleda:
Die neuen Balms gibt es in drei verschiedenen Farbnuancen: Nude, Rose und Berry Red. Meine Favoriten sind Rose und Berry Red. Ich finde sie passen zu meiner winterlich-blassen Haut und meinen dunklen Haare. Nude kann ich mir gut zu gebräunter Sommerhaut und einem Nude-Look vorstellen. Die frohe Botschaft für alle Veganer ist natürlich, dass Weleda auf tierische Inhaltsstoffe, wie Bienenwachs, verzichtet. Doch wie ist es dann möglich, dass der pflegende Effekt trotz allem so stark ist? Das liegt am Zusammenspiel folgender Öle und Wachse: Jojobaöl, Rizinusöl, Olivenöl, Sheabutter und Sonnenblumenkernwachs. Diese bewahren die natürliche Feuchtigkeit der Haut und glätten die Lippen. Ich finde besonders das Sonnenblumenkernwachs spannend, denn das gab es bisher bei Weleda nicht und auch sonst habe ich noch nie davon gehört. Es bildet eine natürliche Schutzschicht auf den Lippen und hilft zusätzlich, die Feuchtigkeit zu bewahren. Diese Öle und das Wachs treffen auf Pigmente, die den Lippen einen zarten Farbschimmer, bzw. im Fall von Red Berry einen etwas stärken Farb-touch, verleihen und dann spielen natürlich auch noch die Duftstoffe Rose und Vanille eine wichtige Rolle. Der Duft der Vanilleschoten vermittelt Geborgenheit, ist süß warm und entspannend!
Die Balms lassen sich ganz geschmeidig und angenehm auftragen. Ich trage die Balms Rose und Berry Red abwechselnd jeden Tag und bin sehr begeistert. Sie machen die Lippen voller, verkleben nicht und fühlen sich einfach gut an. Falls die Lippen, besonders im Winter, außergewöhnlich stark beansprucht werden, gebe ich gerne noch ein wenig Lippenbalsam auf die Lippen, bevor ich die Lip Balms verwende. Das bringt dann den doppelten Pflegeeffekt.
Gewinnspiel:
Du kannst eines von drei Sets (ein Set enthält alle drei Nuancen) gewinnen! Kommentiere einfach hier bis zum 26.02.2017. und schon bist du im Lostopf. Ich kontaktiere die Gewinner per Mail. Bitte innerhalb einer Woche antworten, sonst wird ein Ersatzgewinner gezogen. Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen.
Gewinnspiel beendet! Die drei Gewinner wurden bereits per Email verständigt! Vielen Dank für eure vieeelen lieben Kommentare und die zahlreiche Teilnahme.
Wann fühle ich mich 100% ich ?
Eine kleine Schulung in Sachen Charisma mit Schauspielerin Reingard Gschaider stand nun auf dem Programm. Sie gab uns drei Tipps für ein selbstbewussteres, charismatischeres Auftreten: 1. Bewege dich, als würdest du eine Krone tragen, Brust raus, Bauch rein, gerade gehen, stehen und sitzen. 2. Sei präsent und zeige echtes Interesse an deinem Gegenüber. Stelle Fragen! 3. Trau dich, dich lächerlich zu machen. Am besten jeden Tag. Mach Scherze und sprudle nur so vor Freude.
Eine Frage, die eigentlich auch das Motto des Events war, stand dann im Raum: Wann fühle ich mich 100% ich. Eine Frage, die ich auf Anhieb gar nicht so leicht beantworten konnte, aber ziemlich schnell wurde mir dann klar, dass ich mich eigentlich so gut wie immer 100% ich fühle. Denn Menschen, die mir nicht gut tun, Arbeit, mit der ich mich überhaupt nicht wohlgefühlt habe, die mir Sorgen bereitet hat, habe ich aus meinem Leben verbannt. Mein Leben besteht vorallem aus Aufgaben, die ich gerne tue, mit denen ich mich wohlfühle. Klar, es gibt immer noch genug Situationen in meinem Leben, die mich an meine Grenzen bringen, Herausforderungen, doch auch dann fühle ich mich meistens 100% Justine. Denn ich weiß ja, dass mich diese Aufgaben im Leben weiterbringen. Deshalb würde ich sagen, dass ich immer 100% ich bin. Egal, ob ich gerade auf einem Bloggerevent unterwegs bin, einen Artikel schreibe, für einen Beitrag recherchiere, mit meinem Freund gemütlich auf dem Sofa sitze oder mit meiner Familie Zeit verbringe, die Küche in Chaos versetze und neue Rezepte kreiiere oder wenn ich bei Minusgraden auf dem Balkon Foodshootings veranstalte und die Kälte gar nicht mehr spüre, weil mich das dekorieren und fotografieren so einnimmt.
Wenn man sich bewusst entscheidet, nur Dinge zu tun, die einem Freude bereiten oder in irgendeiner Weise im Leben weiter bringen oder man weiß, da muss ich durch, das ist eine Lektion für mich, dann ist man doch eigentlich immer 100 Prozent man selbst, denn man zwängt sich in keinen Job, keine Situation, keinen Freundeskreis, in dem man sich nicht wohlfühlt. Oder was sagt ihr dazu?
Es gab anschließend noch einen richtig spannenden Workshop mit einer Maskenbildnerin aus Wien. Sie hat uns gezeigt, wie man die Lippen mit einem Lippenpinsel richtig schminkt und hat mich richtig motiviert, neue Farben auszuprobieren. Ich habe mich für ein pink-rot entschieden und auch wenn es erst ungewohnt war, fand ich es, je länger ich meine Lippen im Spiegel inspiziert habe, richtig klasse. Abgerundet wurde dann mit dem Berry Red Lippenbalsam. Man kann die Lipbalms also auch sehr gut über Lippenstift auftragen, um den Lippen noch eine Portion Glow zu verleihen.
Staatsoper und Grand Ferdinand
Abends gab es dann noch ein absolut köstliches Buffet im Grand Ferdinand, einem Hotel in Wien, in dem wir auch übernachtet haben. Eine Vorspeise wird mir wohl ewig im Gedächtnis bleiben: Kichererbsenmousse mit Tomaten-Gelee. Das war unfassbar lecker. Danach ging es, natürlich alle tod-schick, in die Staatsoper zur Balletaufführung. Danach war noch ein Abstecher zur Albertina Passage geplant, wo ich brav einen Virgin Mojito getrunken habe. Alkohol und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr, haha. Alles in allem ein wunderbarer Abend, an den in der Früh ein großes Frühstücksbuffet und ein kleines Shooting mit Alex im Hotelzimmer anknüpfte. Ist das Zimmer nicht wunderbar?
Hier trage ich die Nuance Rose:

Hier trage ich die Nuance Berry Red:
PS: Fotos 3,5,6,7,8 hat Gabor, der Fotograf, der uns den Tag über begleitet hat, gemacht.
Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Weleda entstanden.

















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