Eco, Justine's Pick, Persönliches

Meine Weihnachts-Wunschliste

Ohlala! Weihnachten steht vor der Tür. Ich bin super stolz, dass ich dieses Jahr endlich erkannt habe, dass es höchste Zeit für mehr Effektivität und Struktur bei meinen Arbeitsabläufen ist. Das führt mich direkt zu mehr Freizeit, mehr Me-Time und weniger Stress. Da ich der wohl unstrukturierteste Mensch überhaupt bin, dauert die Umsetzung ein bisschen länger als gewünscht, aber ich bleibe dran und bin auf einem guten Weg, weil ich weiß, dass es mir in einem etwas strukturierteren Leben sehr viel besser gehen wird! Dazu an anderer Stelle mehr.
Ein Beitrag über Stressmanagement ist vielfach von euch gewünscht, in Planung und kommt 2020 auf jeden Fall. Ich will einfach all mein Herzblut und Wissen reinstecken und deshalb dauert es noch ein wenig.

Über Weihnachten gönne ich mir dieses Jahr wieder eine intensive Arbeits-freie Auszeit und viel Digital Detox. Kochen, Waldspaziergänge, Family-Time, Wohnung umräumen und auch eine weitere große Ausmist-Aktion steht dieses Jahr an, nachdem sie uns letztes Jahr so gut getan hat und wir uns so befreit – im wahrsten Sinne des Wortes – gefühlt haben. Hach, wie wunderbar! Darauf freue ich mich. Das war nun ein Mini-Recap und Ausblick. Mehr kommt bald in einem gesonderten Beitrag. Ich hoffe du gönnst dir auch ein paar schöne Momente im Dezember und tust der Seele was gutes mit gesunden, saftigen Lebkuchen, zuckerfreiem Punsch bis zum umfallen und Vanillekipferln. Meine Oma hat mir glutenfreie gesendet! Mmmmh!

Heute teile ich meine Weihnachtswunschliste mit euch. Natürlich ist das nicht meine reale Wunschliste, die ich allen Familienmitgliedern sende und schon überschlagen sich die Weihnachtslieferungen. Es ist einfach eine Collage, die ich aber gerne meine Wunschliste nenne. Und irgendwie ist es ja schon so eine Art „Brauch“ hier auf dem Blog, dass ich eine Weihnachts- und Geburtstagswunschliste online stelle, damit ihr wisst, welche Dinge ich gerade (oder schon länger) besonders schön finde.

Was wir unseren Familienmitgliedern (und Freunden) schenken, habe ich euch ja bereits hier verraten. Inspo für nachhaltiges schenken gibt’s hier.

Von links nach rechts und von oben nach unten.

Ein neuer Stern am Taschenhimmel

Eine fancy Tasche ist ja fast schon Tradition auf meinen Wunschlisten. Dieses Jahr habe ich den Londoner Brand Mashu ganz neu entdeckt und mich sofort verliebt. Die Taschen von Mashu sind nicht nur wunderschön, speziell, vegan und fair, sondern auch nachhaltig. Mashu greift überwiegend auf recycelte Materialien zurück und kann dadurch etwa 80% CO2 im Vergleich zur herkömmlichen Polyester-Produktion sparen. Außerdem wird Pinatex verwendet. Das ist ein veganes Leder, das aus Ananas besteht. Jap, genau, aus der Frucht! Ich habe schon Taschen aus Pinatex angefasst und war erstaunt, wie realistisch es sich anfühlt und aussieht. Die Produktion von Mashu ist fair und vegan.

Hier kommt ihr zu der hübschen Tasche von Mashu.

Waldbaden im Wohnzimmer

Seit über einem Jahr sind wöchentliche Spaziergänge im Wald Teil unserer Entspannungs-Routine. Es tut so gut, Zeit im Wald zu verbringen. Bestenfalls natürlich ganz ohne Handy. Ich habe euch in diesem Beitrag zusammengefasst, warum Besuche im Wald unserem Körper und unserer Psyche so gut tun. Es ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass Waldbaden einen Rückgang der Stresshormone bewirkt, unser Immunsystem stärkt, blutdrucksenkend, entzündungshemmend und stimmungsaufhellend wirkt – und vieles mehr. Ein Grund warum der Wald so wohltuend wirkt sind die Duftstoffe, sogenannte Terpene, die Bäume und Sträucher abgeben. Krebsforscher und Waldmediziner sind sich einig, dass die Terpene, Pinine und Limonene diese sind, die den größten heilenden Effekt auf unseren Organismus haben. Pinene findet man beispielsweise in Fichtennadeln. Was mich zu Wunsch Nummer zwei bringt: Das Fichtennadel-Öl von Primavera. Das möchte ich gerne täglich verwenden, um meinen Arbeitsplatz zu beduften. Es hat eine stark entspannende und angstlösende Wirkung. Super spannend, oder?

Hier kommt ihr zum Fichtennadelöl von Primavera.

Und jährlich grüßt die.. Kosmetiktasche

Ich glaube ich hatte letztes Jahr bereits eine Kosmetiktasche auf meiner Wunschliste. Ich brauche tatsächlich dringend eine. Ich hab eine schöne, die ich seit mindestens 6 Jahren verwende, aber die ist nicht „auslaufsicher“. Irgendwie finde ich echt selten eine, die mir wirklich gefällt, die fair und vegan ist. Und wenn, dann warte ich so lange, bis sie ausverkauft ist. Ich will dafür irgendwie kein Geld ausgeben haha. Diese hier ist von Ecoalf und wird überwiegend aus recycelten Plastikflaschen gemacht.

Hier kommt ihr zum Kulturbeutel von Ecoalf.

Fußanalyse 

Diese Einlegesohlen von Birkenstock sind nur ein Platzhalter für das, was ich mir wirklich wünsche: Ich hätte super gerne eine Fußanalyse von Achill und Söhne. Das ist ein Schuhgeschäft in Wien, das nachhaltige Schuhe verkauft. Alex hat dort seine nachhaltigen und super bequemen Laufschuhe von Lunge gekauft und war ganz begeistert vom Service. Jedenfalls kann man dort seine Füße analysieren lassen und eine maßgeschneiderte Einlage kaufen. Warum ich das will? Weil meine Schuhe nicht das tollste Fußbett haben und ich herausgefunden habe, dass die richtige Stellung des Fersenbeins die Grundlage für gesundes Gehen und eine aufrechte Haltung ist. Wir gehen so viel und setzen unsere Füße auf Dauer einer so enormen Last aus und da sollte der Untergrund ganz einfach perfekt zu unserer Fußform passen.

„Herkömmliche orthopädische Einlagen werden mittels Schaum- oder Computerabdruck hergestellt. Auf diese Weise wird ein Fußabdruck im belasteten Zustand gemacht, der die Fehlstellung des Fußes abbildet. Damit erhält man einen Abdruck der Fehlstellung, aber keine Form, diese richtig zu stellen. Wir hingegen nehmen den unbelasteten und korrigierten Fuß als Maßstab.“ – Achill und Söhne

War dir das bewusst? Mir nicht! Ich freu mich sehr, wenn ich das endlich machen lasse. Ich hoffe es gibt eine vegane Version!

Hier kommt ihr zu Achill & Söhne.

Küchen-Basics

In unserer Küche haben sich in den letzen Jahren ein paar wirklich tolle Geräte angesammelt, die ständig in Verwendung sind. Je mehr ich koche und ausprobiere, desto eher weiß ich, welche Geräte tatsächlich sinnvoll sind und gebraucht werden. Und man merkt auch, was fehlt. Wenn es ein oder zweimal fehlt, kein Ding, einfach ein Provisorium schaffen oder von den Nachbarn ausleihen. Wenn es dann aber immer wieder fehlt, überlegt man sich schon, sich so ein Teil anzuschaffen. Eins dieser Dinge, die bei uns nun schon öfter gebraucht wurde und nicht da war, ist ein Trichter. Perfekt geeignet zum einkochen, bspw. damit man die Ränder nicht bekleckert. Ich werde in den kommenden Monaten mal die Augen danach offen halten, wo es denn einen nachhaltigen, Made in Germany Trichter gibt. Eventuell bei Waschbär, Manufactum oder biber.

Leder ohne Leder

Nach so einer Lookalike-Lederhose suche ich schon lange! Ich habe eine vegane Lederleggings von Aritzia, die ich schon unfassbar oft getragen habe und sehr gerne mag. Aber die ist vom Schnitt halt sehr, sehr eng. Ich hätte so gerne noch eine, die, wie das Modell weiter oben, lockerer geschnitten ist. Bei Stella McCartney hab ich nun die perfekte entdeckt. Leider ist sie so gar nicht in meinem Budget. Aber mal schauen, vielleicht finde ich sie mal secondhand.

Hier kommt ihr zur veganen Lederhose von Stella McCartney.

Angel-Juicer

Was ich immer predige, hab ich dieses Jahr selbst verkackt. Dafür gibt’s echt kein anderes Wort. Ich finde es einfach so wichtig, dass man sich beispielsweise nicht drei mittelgute Mixer in 5 oder 10 Jahren kauft, die immer wieder kaputt gehen, sich schwer oder gar nicht reparieren lassen und die qualitativ vielleicht auch nicht wirklich hochwertig sind. Lieber ein qualitatives Teil, das vielleicht oder wahrscheinlich teurer ist und das man ewig (oder sehr lange) hat. Das lohnt sich nicht nur für die Geldbörse, sondern natürlich auch für die Umwelt. Es gibt wenige wirklich gute Entsafter, die ganz, ganz viele Jahre halten, sich reparieren lassen und aus hochwertigen, sowie langlebigen Materialien bestehen. Und die sind teuer. Meist ab 1000€ aufwärts.

Wir hatten etwa 3 Jahre lang einen günstigen Zentrifugalentsafter. Bei Zentrifugalentsaftern gehen jedoch wichtige Nährstoffe verloren, da es sich nicht um ein Gerät handelt, das „kalt presst“. Als wir das gecheckt haben war klar, dass dieser Entsafter ein Ablaufdatum hat. Abgesehen davon war es zwar wirklich gut, aber nicht so gemacht, dass es tatsächlich sehr lange hält. Dieses Jahr ist dann endlich ein Slow Juicer bei uns eingezogen. Ich erspare euch Details (zB. dass immer wieder Plastikteile abspringen und man deshalb eine Taucherbrille während dem juicen tragen muss, um die Augen zu schützen, kein WITZ), aber dieses Gerät, das neu 400€ kostet, ist sein Geld leider, leider nicht wert. Wir verwenden es trotzdem und zwar fast täglich, sind sehr dankbar, dass wir ihn haben, aber es ist einfach irrsinnig mühsam (und ernsthaft gefährlich – keine Übertreibung!) damit Saft herzustellen. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass ich mir kommendes Jahr eventuell einen Angel-Juicer lease. Ja, kann man machen! Denn das ist das Gerät, das wir wirklich haben wollen, das von allen Seiten gelobt wird, gaaaanz viele Jahre halten soll und das unfassbar hochwertigen Saft herstellt.

Im Endeffekt sind ja meist die Geräte, die in der Gastronomie verwendet werden, die, die ewig halten und irre robust sind. Gute Saftläden haben den Angel-Juicer oder ähnlich hochwertige Modelle. Es ist eine krasse Investition. Aber wir machen halt im Endeffekt so viel Saft, sodass es sich auf Dauer lohnt. Denn all den Saft kaltgepresst und in Bio-Qualität bei Juice Bars in der Stadt zu kaufen, ist im Endeffekt weitaus teurer. Ich fühle mich, als würde ich ein Luxusauto kaufen. Crazy! Dabei ist es „nur“ ein verdammt teures Küchengerät. Mal schauen, ob ich es wirklich mache und das Geld dafür habe.

Ich will ihn jedenfalls schon so lange soooo sehr und Alex und ich haben die Abmachung, dass bei kleinen und großen Anschaffungen für Wohnung und somit auch Küche keine halben Sachen mehr gemacht werden. Wir kaufen nur das, von dem wir wissen, dass wir es in eine neue Wohnung mitnehmen würden und von dem wir erwarten, dass es ewig bzw. lange hält und sich im Ernstfall reparieren lässt. Nachhaltigkeit ahoi!

Hier kommt ihr zu den Angel Juicern von Keimling.

Münz-Börse

Manche wissen vielleicht, dass ich nun seit etwa 4 Jahren fast täglich eine kleine Karten-Geldbörse von Stella McCartney verwende. Sie ist super hochwertig und schaut noch fast aus wie neu. Kann ich sehr empfehlen. Blöd ist nur, dass sie kein Münzfach hat. Da suche ich schon lange nach eine Börse, die ich zusätzlich verwenden kann. Diese hier von Ecoalf scheint ziemlich perfekt zu sein. Da passt auch mein Schlüssel rein!

Hier kommt ihr zur kleinen Brieftasche aus recyceltem Polyester aus Plastikflaschen von Ecoalf.

 

 

Previous Post Next Post

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply Kinz 20. Dezember 2019 at 11:10 pm

    Also ich kann dir den Angel Juicer echt empfehlen! Wir haben ihn gebraucht gekauft und er ist jeden Cent wert gewesen und absolut genial! Wenn man ihn regelmäßig benutzt lohnt sich das auch wirklich aber wir haben unseren dann doch wieder abgegeben weil er nur im Schrank stand!
    Ich kann nur empfehlen sich vorher Gedanken darüber zu machen ob man ihn wirklich benutzt oder ob es grade nur Hype ist alles zu entsaften. Oder ob man der Typ ist, alles nach einer Weile schleifen zu lassen (eindeutig ich!!!), dann lohnt sich das Geld null.

    Aber das Gerät an sich ist top!

    Schöne Tage 🙂

    • Reply Justine 23. Dezember 2019 at 10:15 am

      Danke dir für die Info 🙂 Ja, also wir entsaften so gut wie jeden Tag seit mehreren Jahren. Es wird sich auf jeden Fall lohnen. LG Justine

    Kommentar verfassen