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Deftige Tomaten-Linsen-Bratlinge [vegan, glutenfrei]

Die veganen, glutenfreien Laibchen sind wunderbar herzhaft, würzig, tomatig und ganz nebenbei kleine Proteinbomben. Egal, ob mit Erbsencreme und Salat, zwischen zwei Brötchenhälften als Burger, mit Kartoffelpüree, cremiger Sauce oder Tomaten-Koriander-Salsa – die Linsenbratlinge passen zu all dem hervorragend. Wir lieben besonders, wenn die leckeren Bratlinge auf knallgrüne, easy peasy Erbsencreme und einen knackig frischen Salat treffen. Viel Spaß mit dem Rezept!

Vegane Tomaten-Linsen-Bratlinge [glutenfrei]

Die Menge genügt für vier Portionen, wenn es dazu noch etwas anderes gibt, wie bspw. Erbsencreme und Salat oder eine andere Creme/Dip und Salat, ein Püree und Gemüse, Sauce und Gemüse oder ähnliches. Die Bratlinge benötigen auf jeden Fall eine saftige Komponente, damit sie ideal abgerundet werden.

Burger: Die Menge genügt für 6-8 Burgerpatties, je nachdem, wie dick du sie formen magst.

Portionen: 4 Portionen
Zutaten
  • 200 g orange (rote) Linsen
  • 100 g Zwiebeln
  • 60 g getrocknete Tomaten
  • etwa 600 g Gemüsebrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwa 60 g (glutenfreies) Mehl (oder nach Gefühl mehr)
  • 1 EL (glutenfreie) Hefeflocken
  • 8 EL geschrotete Leinsamen* (+ 10EL Wasser)
  • 1/2 TL Oregano (getrocknet)
  • 1/2 TL Majoran (getrocknet)
  • 1 Handvoll frischer Oregano, Thymian und/oder Majoran
  • Öl zum Braten
  • Salz
  • Pfeffer
  • für die glutenfreie Variante brauchst du außerdem: 4 TL Flohsamenschalen gemahlen (+ 2EL Wasser)
Du brauchst außerdem
  • Beilagen, wie eine Creme, ein Dip, eine Sauce, Salat und/oder Gemüse.
  • Für den Erbsendip einfach 250g Erbsen und drei Knoblauchzehen in Öl anrösten und mit etwa 130g Pflanzenmilch, Hefeflocken und Gewürzen fein mixen, bis eine gute Konsistenz entsteht. Mit Zitronensaft und Salz abschmecken – that's it.
Zubereitung
  1. Bringe etwa 600ml Gemüsebrühe zum Kochen. Koche die Linsen dann etwa 5-6 Minuten lang auf mittlerer Stufe ab. Es ist wichtig, genau die richtige Konsistenz zu erwischen. Die Linsen sollen durch und minimal aufgebrochen, aber nicht breiig und zu weich sein. Gieße das überschüssige Wasser einfach ab.

  2. Schneide die Zwiebeln ganz, ganz klein und schwitze die Stücke bei mittlerer Hitze glasig. Füge klein geschnittenen oder gepressten Knoblauch hinzu und salze das Gemüse. Schneide die getrockneten Tomaten ganz, ganz klein. Ganze Leinsamen musst du nur kurz mixen, dann sind sie bereits geschrotet. Vermische nun Leinsamen und Wasser, bzw. Leinsamen, Flohsamenschalen und Wasser für die glutenfreie Variante, und lass die Bindemittel kurz quellen.

  3. Hacke frische Kräuter ganz klein und vermische nun alle restlichen Zutaten, auch die Hefeflocken, für den Teig der Bratlinge. Verfeinere mit Gewürzen und lass den Teig zwei Minuten lang ziehen. Eventuell ist die Konsistenz dann schon ideal, um ihn zu formen. Falls nicht, noch etwas Mehl oder Flüssigkeit hinzufügen. Das ist Gefühlssache. Tendenziell sollte der Teig auf jeden Fall eher weicher und saftiger, als zu trocken, sein. Erhitze dann (nicht zu wenig) Öl in einer (beschichteten) Pfanne. Bemehle deine Hände ein wenig und forme Puffer. Mache sie nicht zu groß und drücke sie in der Pfanne vorsichtig noch etwas flacher, dann halten sie besser zusammen. Brate sie auf beiden Seiten goldbraun an.

  4. Bereite währenddessen den cremigen Erbsendip, einen Salat oder andere Beilagen vor. Serviere die Bratlinge pfannenfrisch mit Beilagen deiner Wahl.

Anmerkungen

*ich empfehle goldene Leinsamen. Es funktioniert aber natürlich auch mit braunen Leinsamen.

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