Food, Lunch, Quinoa, Rezepte: Salzig

Cremiges Quinoa-Kichererbsen-Curry (ohne Curry Paste!)

Verbessertes Rezept, verbesserte Fotos: Curry ist eines meiner absolut liebsten Gewürze. Diese cremigen Kokos-Curry Gerichte mit Gemüse und Reis sind einfach nur herrlich. Wir haben immer die Supermarkt Curry-Paste verwendet, wenn wir Curry zuhause gekocht haben. Als wir dann jedoch festgestellt haben, dass Curry-Paste oftmals gar nicht vegan ist, musste natürlich ein Ersatz her! (Mal davon abgesehen, dass in so einer Paste ganz schön viele Konservierungsstoffe stecken, die unser Körper garantiert nicht braucht… 😉 ) Dass die vegane Alternative letztendlich so einfach umzusetzen ist, hätte ich gar nicht gedacht. Hier gibt’s nun das super simple Curry Rezept für euch. Anstatt Reis gibt es Quinoa dazu, weil es sonst einfach einen Tick zu langweilig wäre und ich Quinoa noch lieber mag! Viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

veganes-curry-1

Cremiges Quinoa-Curry
Serves 2
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Ingredients
  1. 600ml Kokosmilch
  2. ca. 150g Quinoa
  3. eine Dose Kichererbsen, circa 400g Nettogewicht (entweder aus der Dose, oder einfach einen Tag vorher selbst einweichen und ein paar Stunden in Wasser kochen.)
  4. vier Karotten
  5. eine Zucchini
  6. eine Paprika
  7. eine halbe Limette
  8. Salz, Pfeffer, Kokosfett, Curry
  9. drei bis vier Knoblauchzehen
  10. zwei Zwiebeln
  11. Wasser
  12. Kräuter nach Belieben, bspw. Petersilie oder Koriander (Ich finde es mit Petersilie besser)
Instructions
  1. Das Quinoa wird für circa 12 Minuten in kochendes Wasser gegeben.
  2. Immer wieder umrühren und ganz einfach abwarten, bis es fast fertig ist. Wasser abschütten und nachziehen lassen.
  3. Währenddessen werden die Zwiebeln und die Knoblauchzehen ganz klein geschnitten und in Kokosfett angebraten. Nach circa einer Minute wird nach Belieben Curry-Gewürz zu den Zwiebeln hinzugefügt (ich habe in etwa einen gehäuften Teelöffel verwendet).
  4. Kurz umrühren.
  5. Nun werden ca 100ml Kokosmilch zu den Zwiebeln hinzugefügt, kurz einkochen lassen. Währenddessen können bereits die Karotten und die Zucchini klein geschnitten werden.
  6. Weitere 200 ml Kokosmilch und Wasser nach Belieben in den Topf geben und die Zucchini, Karotten & Kichererbsen hinzufügen.
  7. Alles köcheln lassen, bis das Gemüse weich oder bissfest ist.
  8. Am Schluss wird die restliche Kokosmilch hinzugefügt und mit Salz, Pfeffer und eventuell nochmals Curry abgeschmeckt.
  9. Beim anrichten kann dann noch ein wenig Limettensaft darüber geträufelt werden und frische Petersilie/Koriander/Kräuter deiner Wahl dürfen natürlich auch nicht fehlen. Die Kräuter entfalten ihren Geschmack optimal, wenn du sie vorher klein schneidest.
Notes
  1. Für den gewissen Knusper-Faktor kann ich dir folgendes empfehlen: Gib die Hälfte der Kichererbsen für 10-15 Minuten bei 200 Grad und Umluft in den Ofen. Streue sie dann ofenfrisch über dein Curry.
  2. Falls du dich wunderst, warum Okraschoten auf dem Bild zu sehen sind: Ich wollte das einfach mal ausprobieren. Auch Erbsenschoten habe ich ausprobiert, aber letztendlich bin ich bei der roten Paprika hängen geblieben.
  3. Du kannst auch nur Quinoa oder nur Kichererbsen verwenden. Einfach die Menge ein wenig erhöhen.
Justine kept calm & went vegan https://justinekeptcalmandwentvegan.com/

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Achtung, alle Foodblogger aufgepasst! Momentan veranstaltet Mjam eine Curry Atlas Blog Parade. Dort kannst du dein Curry-Rezept einreichen und tolle Preise gewinnen 🙂 Ich bin natürlich auch mit von der Partie und bin schon gespannt auf die Votings im August.

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16 Comments

  • Reply Barbara 7. Juli 2016 at 7:42 pm

    Die Bilder mit der Kokusnuss sehen hammer aus!

  • Reply nikolaiweidner 6. Juli 2016 at 5:46 pm

    Toller Bilder und ein sehr leckeres Rezept. Wobei ich sagen muss, dass Kichererbsen (auch ohne einweichen) bei mir nicht länger als 20 – 30 min Kochzeit benötigen 😀 Deshalb gibt es für mich die frische Version 🙂

  • Reply Marlene 6. Juli 2016 at 4:55 pm

    Hi Justine, Du hast tolle Ideen!
    Kennst Du Curryblätter? Sie ersetzen nicht die Gewürzmischung, sondern geben den indischen Gerichten einen interessanten typischen Geschmack. Die Blätter bekommt man getrocknet oder noch besser frisch im Asia-Laden. Die frischen Curryblätter kann man zum Aufbewahren einfach so wie sie sind in eine Tüte packen und einfrieren. Sie haben auch gefroren deutlich mehr Aroma als die getrockneten. Bei Bedarf nimmt man so viele Blätter (8-12) heraus, wie man benötigt und kocht sie mit. Wie Lorbeerblätter werden sie nicht mitgegessen.

  • Reply Stefanie 7. Februar 2016 at 11:31 am

    Hallo Justine! 🙂 Tolles Rezept, werd ich nachkochen!
    Ich hab vor kurzem beim DM eine vegane Currypaste (Alnatura) gefunden – vielleicht interessiert dich das ja 🙂 LG Stefi

    • Reply Justine 8. Februar 2016 at 10:39 am

      Vielen Dank für den Tipp! Viel Spaß beim nachkochen! 🙂

  • Reply charleen 8. September 2015 at 9:42 am

    so etwas ähnliches habe ich mir neulich auch zusammengebastelt. ich habe noch einen esslöffel erdnussmus hinzugefügt. war köstlich 🙂

  • Reply Anita 12. August 2015 at 4:04 pm

    Wenn es nächste Woche hoffentlich abkühlen wird werd ich das nachkochen! 🙂 Kannst du nir dazu vlt nur noch verraten, woher du den zweifarbige Quinoa hast? Lg, Anita :-*

    • Reply Justine 13. August 2015 at 1:29 pm

      Ich habe das aus dem Reformhaus! Es ist aber irgendwie teurer als das normale und schmeckt nicht viel anders, also es geht locker auch mit einfarbigem Quinoa 🙂 Viel Spaß beim Ausprobieren!! Liebe Grüße, Justine

      • Reply Anita 13. August 2015 at 7:14 pm

        Aber er sieht hübscher aus 🙂 vielleicht mach ichs auch mit Reis, bin so ein Reisfanatiker 😉 Liebe Grüße!

        • Reply Anita 13. August 2015 at 8:27 pm

          Ach genau ich wollte dich noch etwas fragen sorry 😉 In der Kokosnuss ist ja Kokosfleisch und Saft oder? Hast du das auch irgendwie verwendet? Danke!

          • Justine 14. August 2015 at 7:39 am

            Mit Reis schmeckt es bestimmt auch super 🙂 also das Kokosfleisch kann man mit einem scharfen Messer herausholen, dauert halt einige Zeit und man bekommt nicht alles raus. Wir haben es dann einfach gegessen. Sobald ein Schlitz in der Kokosnuss war haben wir das Kokoswasser in einen Behälter gefüllt, durchgesiebt und getrunken 🙂 Liebe Grüße, Justine

          • Anita 14. August 2015 at 11:13 pm

            Danke Justine! 🙂

  • Reply sandy 31. Juli 2015 at 11:56 am

    Danke für den tollen Beitrag ! Werde ich gleich mal austesten 🙂 Curry ist einfach toll !

    • Reply Justine 31. Juli 2015 at 1:53 pm

      Dankeschön Sandy, viel Spaß beim Nachkochen! Liebe Grüße, Justine

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