30 Tage Challenge, Brainfood

30 Tage Dankbarkeit Challenge [+ wie ein Gratitude Journal Dein Leben verändern kann]

Wie versprochen erwartet euch einmal pro Monat eine Challenge, die ihr in den darauffolgenden 30 Tagen, oder auch irgendwann später, umsetzen könnt, wenn ihr denkt, dass es hilfreich für eure Entwicklung, gut für eure Gesundheit oder einfach eine schöne, sinnvolle Herausforderung für die kommenden Wochen ist.

Bevor ich mich nun der kommenden Challenge widme, erstmal eine Frage: Wie erging es denen von euch, die die Zuckerfrei-Challenge gemacht haben bzw. noch mittendrin stecken? Ich freue mich auf eure Nachrichten und Kommentare. Überhaupt könnt ihr mir immer gerne schreiben, wenn ihr mitten in einer Challenge steckt und gerade nicht weiter wisst oder einfach nur loswerden wollt, wie gut es euch gerade geht. Denn ihr wisst ja, dass ich immer nur Challenges teile, die ich schon mindestens einmal gemacht habe. 

„The first step of being great is being grateful.“

Heute geht es jedenfalls um das Thema Dankbarkeit. Genauer gesagt darum, die Dankbarkeit auch wirklich ganz bewusst täglich zu praktizieren und zu fühlen, und das 30 Tage lang. Die Dankbarkeit ist ein komplexes Thema und ich weiß gar nicht, wo ich aufhören und anfangen soll. 

Wie, wo, was Dankbarkeit, Gratitude Journal?

Wer noch gar keine Berührungspunkte mit dem Thema hatte, wird sich fragen: Hä, Dankbarkeit? Ich sag immer bitte und danke und weiß nicht, was du jetzt genau von mir willst.

Es geht nicht um das danke sagen, wenn du etwas bekommst oder entgegen nimmst. Es geht um das tiefe Gefühl der Dankbarkeit, das du in dir spürst. Es geht darum, 30 Tage lang jeden Tag 10 Dinge aufzuschreiben, die dich glücklich machen, die du liebst, eben einfach Dinge, Situationen, Menschen, Umstände, Momente, für die du dankbar bist.

Und warum soll es sinnvoll sein, dankbar zu sein? Das alles aufzuschreiben? Zu fühlen? Ich verrate es dir:

1. Durch Dankbarkeit wirst du dir erst bewusst, was du bereits alles hast, welche großartigen Menschen du in deinem Leben hast usw. Denn es geht auch darum, für die ganz (scheinbar) selbstverständlichen Dinge dankbar zu sein. Dass du ein Dach über dem Kopf hast, dass du gesund bist, dass du sauberes Trinkwasser hast und dass du eine Familie hast, die dich liebt (nur Beispiele) ist nicht selbstverständlich. Ich finde es wunderbar, dass man manchmal erst durch das Dankbarkeitsritual versteht, dass es bereits großartiges gibt, wofür man dankbar sein kann. Nicht alles, was man hat, darf man als selbstverständlich betrachten. Man kann nur dann mehr Positives in sein Leben ziehen, wenn man dankbar für das ist, was man bereits hat! Auch wenn es vielleicht nicht unbedingt das ist, was man am meisten will. Was ich damit meine: Du wirst keinen Wohlstand anziehen, wenn du dich ständig über deine finanzielle Lage beklagst und auch für das, was da ist, nicht dankbar bist. 

2. Die Dankbarkeit hilft dir auch, in Momenten, in denen es dir sehr schlecht geht oder du denkst, alles verloren zu haben, zu sehen, dass es Licht am Ende des Tunnels gibt, dass es etwas gibt, wofür du dankbar sein darfst.

3. Ganz bewusst dem „es geht noch besser, es geht noch schneller, es geht noch erfolgreicher“ mit ein wenig Entschleunigung entgegenwirken. Dankbarkeit heißt nicht, dass du deine Ziele über Bord wirfst, oder dich mit dem zufrieden gibst was du hast, aber sehr wohl, dass du Dankbarkeit für das zeigst, was du hast und anerkennst, was du bereits geschafft hast. Nur wenn du für den Job, den du momentan hast, dankbar bist (auch wenn er nicht ideal ist), kannst du den besseren Job in dein Leben ziehen. Außerdem wurde noch niemand davon glücklich, unzufrieden zu sein mit dem, was man hat. Vielmehr ist Glück etwas, das man in sich trägt. Es ist – wie gesagt – nichts dagegen einzuwenden, Ziele zu haben und das schöne, großartige und erstrebenswerte erleben zu wollen. Das möchten wir doch alle, oder? Und ich ersehe es auch als sehr wichtig, sich Ziele zu setzen, an sich selbst, seinem Erfolg zu arbeiten, etc.  Den richtigen Stellenwert können diese Dinge und Erfahrungen jedoch nur haben, wenn man auch mit weniger glücklich sein kann.

4. Solange du das Dankbarkeitsritual einige Zeit praktiziert hast und tatsächlich aufrichtig dankbar bist und dich über dein warmes Bett, deinen liebevollen Freund, deine geschaffte Klausur, deine Themen, die dich immer wieder im Leben herausfordern uvm. freust, wirst du eine positivere Lebenseinstellung bekommen. Du wirst automatisch positivere Gedanken haben und glücklicher durchs Leben gehen. Und was das heißt, wissen wir ja, denn laut dem Gesetz der Anziehung wirst du dann wiederum noch mehr Umstände, Menschen und Dinge in dein Leben ziehen, für die du dankbar sein kannst. Dein Leben wird magischer, versprochen!

5. Wenn du die Challenge gleich in der Früh umsetzt, startest du mit einer entspannten, dankbaren und vor allem positiven Energie in den Tag, was wiederum Auswirkungen auf den restlichen Tag hat. Oder du machst die Challenge am Abend vorm einschlafen und gibst dir ein gutes Gefühl vorm einschlafen. Auch das ist nicht zu verachten, da sich das Unterbewusstsein gerne mit den letzten Gedanken vorm einschlafen beschäftigt, während du schlummerst.

So funktioniert das Gratitude Journal

Nimm am besten ein Notizbuch zur Hand und mache daraus dein Dankbarkeitsbuch. Alternativ kannst du natürlich auch lose Zettel nehmen

1. Schreibe jeden Tag 10 Dinge auf, für die du dankbar bist

Beispiele:
Ich bin so froh und dankbar dafür, dass ich einen wunderbaren, verständnisvollen Partner an meiner Seite habe. DANKE DANKE DANKE.
Ich bin so glücklich darüber, dass sich die Situation XY zu meinem besten gewandt hat. DANKE DANKE DANKE.
Ich lieeebe meine wunderschöne, reine Haut, die so sanft und gesund ist. DANKE DANKE DANKE.
Ich bin so froh und dankbar dafür, dass ich heute morgen voller Energie aus dem Bett gehüpft bin, DANKE DANKE DANKE.

2. Bei der Formulierung kannst du variieren.

3. Es genügt nicht, nur schnell schnell 10 Dinge aufzuschreiben. Halt jeweils einen Moment inne, visualisiere die Situation/den Menschen/den Gegenstand und fühle die Dankbarkeit, empfinde sie so oft und intensiv wie möglich.

4. Es geht nicht darum möglichst außergewöhnliche Dinge zu finden, für die du dankbar sein kannst. Nimm das, was dir in den Sinn kommt, egal wie banal es auch sein mag.

5. Konzentriere dich während diesen 10-15 Minuten voll auf dich und deine Dankbarkeit (kein Handy, etc.).

6. Und ja, es ist wichtig, auch aufzuschreiben, wofür man dankbar ist. Natürlich ist es ebenfalls großartig, wenn du nur in den Gedanken dankbar bist, doch das versuche ich ohnehin den ganzen Tag über zu sein. Sich dann bewusst hinzusetzen und die Punkte auch aufzuschreiben, da steckt gleich eine viel größere Energie dahinter.

7. Weiter verinnerlichen kannst du die Dankbarkeit auch, indem du die einzelnen Sätze nach dem aufschreiben nochmal laut für dich vorliest.

“Be thankful for what you have; you’ll end up having more. If you concentrate on what you don’t have, you will never, ever have enough.“ – Oprah Winfrey

 


Warum 30 Tage Challenges dein Leben verändern

Warum 30 Tage Challenges so hilfreich sind und das Leben positiv beeinflussen? Ihr wisst, Stillstand bedeutet auf Dauer: keine Entwicklung. Damit wir uns weiterentwickeln können, ist es wichtig, immer mal wieder die Komfortzone zu verlassen, neues auszuprobieren, zu reflektieren, sich neuen Herausforderungen zu stellen, usw. 30 Tage sind ein guter Zeitraum, um etwas neues in eine Gewohnheit zu verwandeln (es wurde schon oft nachgewiesen, dass es zwischen 21 und 30 Tagen dauert, sich etwas anzugewöhnen), angespornt, aber nicht völlig überfordert zu sein. Denn ganz ehrlich, wie klingt es, wenn du dir vornimmst, dass du ab jetzt für den Rest deines Lebens jeden Tag meditieren wirst. Irgendwie nach Druck, oder? Zumindest, wenn man eben noch nicht drin ist in der Materie und einfach mal hineinschnuppern will. Deshalb setzt man sich 30 Tage als Ziel und entweder man macht dann einfach weiter, wenn man Freude daran hat, wiederholt die Challenge von Zeit zu Zeit, oder eben nicht. Ich finde solche Challenges in allen möglichen Bereichen, sei es Spiritualität, Ernährung oder Sport sehr wichtig und es macht auch einfach Freude, etwas durchzuziehen und sich neuem zu stellen. Das schöne ist, die Challenges können winzig sein, sie können groß sein, ganz wie man möchte. Ich teile nun monatlich eine Challenge mit euch, zu ganz unterschiedlichen Themen und ich freue mich, wenn ihr mitmacht.

Diese Challenge wäre ideal für den März. Natürlich kannst du sie auch zu jeder anderen beliebigen Zeit umsetzen.

„A grateful heart is a magnet for miracles.“

 



Meine Erfahrungen mit Dankbarkeit und Buchempfehlung „The Magic“ von Rhonda Byrne

Ich bin das erste Mal mit diesem Thema in Berührung bekommen, als meine Mama mir das Buch „The Magic“ von Rhonda Byrne empfohlen hat. Im Nachhinein kann ich behaupten, dass es eins dieser Bücher ist, die (völlig unerwartet) mein Leben geprägt, verändert und verbessert haben. Es ist letztendlich eine Art Arbeitsbuch. Täglich bekommst du (30 Tage lang) eine andere Aufgabe gestellt, um dich in Dankbarkeit zu üben und die Magie zu spüren, die sich auftut, wenn du mehr Dankbarkeit und Freude in dein Leben lässt. Einige Menschen in meinem Umfeld haben das Buch ebenfalls gelesen und durchgearbeitet und es ist erstaunlich, was da teilweise passiert ist. Wenn man das Buch wirklich ernst nimmt und mit Freude dabei ist, und dem ganzen eine Chance gibt (auch wenn man anfangs evtl. skeptisch ist), wird man merken, welchen großartigen positiven Impact das Buch auf dich und dein Leben hat.

Ich kann gar nicht genau beschreiben, was das Buch in mir ausgelöst hat, aber es ist eine große Leseempfehlung. Alternativ kannst du dir natürlich auch als 30 Tage Challenge vornehmen, jeden Tag ein Kapitel dieses Buches zu lesen und die vorgeschlagene Übung daraus zu machen. Die Übungen dauern meist nur ein paar Minuten. Der kleine Aufwand lohnt sich, man kommt sich jeden Tag ein Stück näher und erfährt viel über sich selbst. Die Kraft des Buches steckt nicht nur in den vielen verschiedenen Übungen, die wirklich gut durchdacht sind, sondern eben auch darin, um wieder zum Kern der Challenge zu kommen, 30 Tage am Stück ein Kapitel nach dem anderen zu machen. Denn dadurch entsteht eine besondere Energie. Wer viel Dankbarkeit übt und empfindet wird sein Leben drastisch ändern, wer nur wenig und mal hin und wieder dankbar ist, wird sein Leben dementsprechend nur wenig ändern können.

Und ja, das Buch heißt THE MAGIC, es ist aber nicht dem Wunderland entsprungen und zieht einen Regenbogenschweif hinter sich her. Auch wenn es um Magie und Dankbarkeit geht, ist es nicht absurd und meiner Meinung nach können auch Menschen, die dem ‚ganzen Esoterik-Dings‘ kritisch gegenüberstehen, sehr wohl etwas damit anfangen. Ich denke, es ist einfach wichtig, sich darauf einzulassen, die Übungen zu machen und dem ganzen eine Chance zu geben. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass gleiches Gleiches anzieht, dass wir eine Energie, dass wir Schwingungen aussenden und dass das Universum, dass aus Energieteilchen besteht, darauf reagiert. Auf uns, unsere Emotionen unsere Gefühle. Das ist das Gesetz der Anziehung. Und darauf will ich jetzt hier überhaupt nicht im Detail eingehen. Wenn euch das interessiert oder auch wenn ihr euch denkt, jetzt ist die völlig abgedreht, das ist mir hier zu spirituell, klickt doch einfach mal hier.

Dankbarkeit begleitet mich seitdem täglich. Nicht jeden Tag, aber regelmäßig, schreibe ich meine Dankbarkeitslisten und jedes Mal, wenn ich es wieder intensiver über einen längeren Zeitraum praktiziere, kann ich förmlich spüren, wie ich mehr Magie, Freude und Glück in mein Leben lasse. Kein Witz, Leute. Einfach ausprobieren, ihr habt ja nichts zu verlieren, oder?

„Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die glücklichen, die dankbar sind.“

Seid ihr bei der Challenge für den März dabei? Ich freue mich auf eure Kommentare und Nachrichten!!

 

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4 Comments

  • Reply Rike 2. März 2018 at 6:18 am

    Hallo Justine,

    eine tolle und super wichtige Challenge! Danke auch für die gute Zusammenfassung des Gesetzes der Anziehung, das sollte jeder kennen 🙂 Ich hab kürzlich einen Podcast-Beitrag zu dem Thema gehört, vielleicht ist das auch was für Dich: http://freakonomics.com/podcast/why-is-my-life-so-hard/

    Ich war fasziniert, das Gesetz auch in der Bibel zu finden. Das schreibe ich nicht hier hin, um zu missionieren, sondern um die Allgemeingültigkeit zu unterstreichen.
    „Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen, denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.“ -1. Thessalonicher 5, Verse 16 bis 18
    „Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, daß ihr’s empfangen werdet, so wird’s euch werden.“ -Markus 11, Vers 24

    Liebe Grüße
    Rike

  • Reply Astrid 1. März 2018 at 3:18 pm

    Freu mich so darüber, dass Du so eine schöne Challenge startest. Mein Mann und ich lassen jeden Abend vor dem Schlafen Gehen unsere Tag Revue passieren und zählen unsere 3 schönsten Momente auf. Und ich versuche auch täglich im Gebet Dankbarkeit zu formulieren. Aber es tut immer wieder gut, diese Dankbarkeit Tag für Tag wirklich aktiv zu praktizieren und auch zu spüren, was es mit einem macht. Danke Dir für diesen Reminder! <3

  • Reply carlakatharina 27. Februar 2018 at 4:01 pm

    ein echt toller beitrag mit schönen zitaten! ich führe mein dankbarkeits-tagebuch schon seit über einem jahr. es hat mir, wie du beschreibst, so sehr geholfen die positiven dinge zu erkennen und mehr magie und freude in mein leben zu lassen.

    liebe grüsse,
    carla
    https://carlakatharina.com/

    • Reply Justine 28. Februar 2018 at 9:57 am

      danke dir vielmals für dein Feedback Carla! Das ist ja klasse, dass du das schon so lange machst 🙂
      Hab einen schönen Tag! Alles Liebe, Justine

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