Veganes Rührei aus Kichererbsen schmeckt fast wie #therealdeal. Klar, man darf es nicht zu streng mit echtem Rührei vergleichen. Es ist eher eine Interpretation. Aber ehrlich gesagt will ich auch gar nichts, was exakt wie Rührei schmeckt. Das wäre ein bisschen gruselig. Das Kichererbsen-Rührei ist super lecker und bekommt durch die Geheimzutat Kala Namak, was ein Schwefelsalz ist, den typischen Ei-Geschmack. Echt verblüffend! Alex ist ausgeflippt, als er nach Hause kam und es haufenweise ‚Ei‘-Brote gab. Das Rezept ist also auch Alex-approved, was in dem Fall nicht schlecht ist, da er früher ständig Ei in allen Varianten gegessen hat und den Geschmack noch immer sehr gerne mag.
Vorhang auf für veganes, tofufreies Rührei!
- ca 440 g Kichererbsen* (Abtropfgewicht!)
- 2 Jungzwiebeln (ich habe den unteren Teil bis zur Hälfte etwa verwendet)
- 1-2 weiße Zwiebeln (je nach Größe)
- 1 TL Kala Namak (Schwefelsalz. Verantwortlich für den typischen Ei-Geschmack beim veganen Rührei)
- 1/2 TL Kurkumapulver
- Pfeffer
- Kokosöl
- optional: Flohsamenschalenpulver (zur Bindung)
- Toppings: Microgreens (z.B. von Heimgart)
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Schneide die Zwiebeln und 1 der Jungzwiebeln, sowie die Knoblauchzehen ganz klein. Brate alles mit ein wenig Kokosöl an.
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Wasche die Kichererbsen. Vermische etwa 300g der Kichererbsen mit 100ml Wasser und zerdrücke sie (nicht zu fein) mit 100ml Wasser. 100g der Kichererbsen so lassen, wie sie sind und die restlichen 40g mit einem Schuss Wasser ganz fein mixen, bis eine Kichererbsen-Sauce entsteht.
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Füge nach wenigen Minuten die ganzen Kichererbsen und auch die zerdrückten Kichererbsen in die Pfanne hinzu. Brate sie kurz an. Füge nun die Kichererbsensauce hinzu. Gut verrühren und auf etwas niedrigerer Stufe anbrutzeln. Nun kannst du 1/4 TL Flohsamenschalenpulver hinzufügen. Das bindet das „Rührei“ aneinander. Füge Kala Namak, Pfeffer und Kurkuma hinzu.
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Du kannst nun nach Belieben noch ein wenig Wasser hinzufügen, abschmecken, mit Kräutern verfeinern oder ähnliches. Sobald das Rührei die für dich perfekte Konsistenz hat, schneide noch die zweite Jungzwiebel klein und füge sie hinzu.
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ich finde, dass das Rührei auf einer Scheibe (glutenfreiem) Brot und veganer Butter besonders lecker ist.
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Toppe nun die Brote mit Microgreens deiner Wahl. Diese machen nicht nur optisch was her, sondern verleihen dem Gericht eine Extra Portion Vitamine und Geschmack. Lass sie dir schmecken.
* Natürlich kannst du auch rohe Kichererbsen selbst abkochen.
Ich habe noch ein wenig herumprobiert und die Konsistenz noch mehr an echtes Rührei rangebracht. Ich habe einfach nicht nur 40 g sondern etwa die Hälfte fein püriert. Außerdem habe ich ein Schuss Pflanzenmilch (ungesüßt, nicht zu wässrig, ich habe Asia-Kokosmilch genommen) hinzugefügt. Schaut euch mal das Foto an. Sieht doch unverwechselbar echt aus, oder? Ich mag beide Varianten gerne.
Topping: Microgreens
Als Topping habe ich super gesunde und sehr schmackhafte Microgreens, genauer gesagt Radieschenkeimlinge verwendet. Die habe ich mit meinem Set von Heimgart zuhause selbst angebaut. Wieso die so toll sind und was sie können, erzähle ich euch weiter unten ganz ausführlich.
Die Microgreens zuhause selbst zu pflanzen, ihnen innerhalb weniger Tage beim Wachsen zuzusehen, zu beobachten, wie sie stärker werden, den Kartondeckel zur Seite schieben und immer größer werden, und sie dann zu ernten, hach das ist soo schön!
Wie, wo, was Microgreens?
Dieses Rezept ist in Kooperation mit Heimgart entstanden. Einige von euch kennen das Unternehmen wahrscheinlich bereits.
Wie ihr wisst, bin ich bei Kooperationen etwas eingeschränkt, denn die Brands müssen ja einige Kriterien erfüllen, damit ich voll dahinter stehen kann und sie euch besten Ökotanten-Gewissens präsentieren kann. Heimgart ist sozusagen der Idealfall und perfekte Kooperationspartner für mich. Warum? Das erzähle ich euch jetzt.
Made in Germany, Bio & nachhaltig!
Mal davon abgesehen, dass ich das Konzept hinter Heimgart, sich Microgreens (also Keimlinge in allen Varianten) zuhause selbst heranzuziehen, total klasse finde, stimmt halt auch hinter den Kulissen alles.
Fangen wir mal von vorne an. Wenn man ein Starter-Kit von Heimgart erhält, dann enthält das eine Porzellanschale, einen passenden Metall-Aufsatz (auf den später die Saatpads gelegt werden) und Papierpackungen mit Samen. Bis auf einen Sticker ist die Verpackung komplett plastikfrei. Alle Teile, von der Schale bis zu den Saatpads, werden in Deutschland produziert und sind somit fair. Die Saatpads sind kompostierbar, bio-zertifiziert, vegan und werden komplett ohne jegliche Zusätze an Konservierungsmitteln in Zusammenarbeit mit einer gemeinnützigen Werkstatt in Handarbeit hergestellt.
Hier zeige ich euch mal das Set, damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie das ganze aussieht. Die Porzellanschale und auch den Edelstahlaufsatz kann man ganz bequem in der Spülmaschine waschen.
Die Aufzucht der Microgreens ist dermaßen easy peasy und passiert mit minimalem Aufwand. Die Porzellanschale wird bis zur Markierung mit Wasser gefüllt. Die Saatpads nimmt man aus der Verpackung und legt sie auf den Metallaufsatz. Beides zusammen wird auf die Porzellanschale gelegt und dann mit dem dünnen Karton (siehe ein paar Fotos weiter oben) abgedeckt. Die Microgreens gedeihen also die ersten 2-3 Tage im Dunkeln – das ist deshalb wichtig, weil die kleinen Pflänzchen Dunkelkeimer sind, daher werden sie die ersten Tage lang abgedeckt. Sie wachsen in wenigen Tagen mehrere Zentimeter, schieben den Papierdeckel dann von alleine weg und wachsen die nächsten 3-4 Tage bei Tageslicht weiter. Unsere Microgreens stehen immer auf einer Kommode in der Nähe vom Fenster. Da gedeihen sie perfekt. Sie bleiben dann wenige Tage frisch und eignen sich somit ideal als Topping für allerlei pikante Gerichte oder Brote. Sie peppen Gerichte nicht nur geschmacklich auf, sondern versorgen uns zusätzlich mit vielen gesunden Inhaltsstoffen.
Warum sind Microgreens so gesund?
Wusstest du, dass die Konzentration an Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen bei Jungpflanzen um ein Vielfaches höher ist, als bei ausgewachsenen Gemüsesorten? Letztendlich sind Microgreens also schlichtweg ein normales Gemüse, das ganz einfach viel früher geerntet wurde und voller Geschmack, super gesunden Inhaltsstoffen und Frische steckt. Microgreens sind sozusagen ein ganzjähriges Superfood, das du sowohl im Winter, als auch im Sommer bei dir zuhause anbauen kannst. Momentan gibt es übrigens sechs verschiedene Sorten bei Heimgart: Radieschen, Gartenkresse, Rotkohl, Senf, Rauke und Brokkoli.
Gewinnspiel mit Heimgart
Das Gewinnspiel wurde bereits beendet! Danke für eure zahlreiche Teilnahme und all die lieben Kommentare. Ihr seid spitze! Die Gewinnerinnen wurden bereits verständigt.
Schauen die nicht schon so richtig danach aus, als würden sie vor Power nur so strotzen und das dann an unseren Körper weitergeben? Mmmmmhh!
Werbung: In Zusammenarbeit mit Heimgart












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