Sie waren schon immer meine große Liebe: Latzhosen. Kaum zu glauben, aber früher war mein liebstes Teil ein gelb-grün karierter Latzhosenrock. Das war so ein typisches Kleidungsstück, das mit einem mitwächst. Kennt ihr das? Diese bestimmten Teile, die dir während deiner Kindheit viele Jahre lang zur Seite stehen und einfach nicht kaputt gehen oder zu klein werden. Die Liebe für gelb-grün karierte Kleidungsstücke hat sich bis zum Nullpunkt verflüchtigt haha. Dennoch blieb die Liebe für Latzhosen in allen Varianten erhalten. Ein hellblaues Teil begleitet mich nun schon seit einigen Jahren und ich liebe es, einfach perfekt für entspannte, heiße Sommertage. Dazu kombiniere ein Kurzarmshirt und fertig ist der perfekte Sommerlook. Besonders in Urlauben liebe ich es, mir keine großen Gedanken zu machen: Einfach reinschlüpfen und fertig.
Ein super schokoladiges und veganes Schokoeis ist schnell gemacht
Doch heute geht es ja eigentlich nicht um Latzhosen, sondern um Schokolade in Form von köstlichem Schokoeis! Wie immer frei von raffiniertem Zucker (ich verwende Datteln als Süßungsmittel) und frei von sonstigen Sachen, die unser Körper definitiv nicht braucht. Super gesund, wenn auch eine kleine Kalorienbombe, dank Nussmus!
Lasst euch nicht von der langen Anleitung abschrecken. Es ist easy peasy veganes Schokoeis zu machen. Es ist nur so, dass die Anleitung ein wenig davon abhängt, welchen Mixer du hast, bzw. wie leistungsstark er ist. Im Endeffekt wirst du es aber sogar mit einem Pürierstab irgendwie hinkriegen. Also, no worries. Falls du gar kein passendes Küchengerät besitzt, dann gibt’s vielleicht einen Nachbarn, Freund oder ein Familienmitglied mit Mixer oder Eismaschine. Als Dankeschön kriegt die Person einfach ne Portion heftig lecker cremiges veganes Schokoladeneis. Juhu! Außerdem kannst du die Zutaten ein wenig variieren. Im Endeffekt wirst du deine perfekte Mischung finden und dich Hals über Kopf in homemade Eis verlieeeeeben. Versprochen!

Mixer/Eismaschine: Je besser bzw. leistungsstärker dein Mixer ist, desto einfacher können wir die Bananen in ein cremiges Eis verwandeln. Da wir die Bananen ganz klein schneiden, funktioniert das Rezept jedoch auch mit einem einigermaßen leistungsstarken Food Processor oder Mixer. Du brauchst nur eventuell etwas mehr Pflanzenmilch.
Falls du eine Eismaschine nutzt: Nimm etwas mehr Pflanzenmilch und püriere oder mixe alle Zutaten cremig. Spare dir das Einfrieren der Bananenstücke und Datteln. Schmecke das Gemisch gut ab und fülle es in die Eismaschine.
- 320 g Bananen (Gewicht ohne Schale)
- etwa 3-4 EL Kakao (wähle guten Kakao mit intensivem Geschmack, dann schmeckt das Eis besser & schokoladiger)
- 100 g saftige, entsteinte Datteln (Medjool oder kleine Datteln)
- 50 Nussmus deiner Wahl (Mandel- oder Cashewmus, Haselnussmus für die Haselnuss-Nougat-Note, Erdnussmus oder Tahin für einen spezielleren Geschmack)
- Pflanzenmilch
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Bitte die Infos über den Zutaten durchlesen, falls du eine Eismaschine nutzt oder du keinen Hochleistungsmixer hast.
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Schneide die Bananen in ganz kleine Stücke. Gib sie für mindestens fünf Stunden ins Gefrierfach, gerne auch länger, bis sie hart gefroren sind. GIb auch die Datteln ins Gefrierfach, aber erst 1-2 Stunden, bevor du das Eis zubereiten magst.
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Falls die Bananen dann zu einem Klotz gefroreren sind, einfach grob auseinander schneiden.
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Mixe den Kakao, die Bananen, die Datteln und das Nussmus im Mixer. Eventuell braucht er einen Spritzer Flüssigkeit. Füge dann ein wenig Pflanzenmilch hinzu. Mache das einfach nach Gefühl. Mixe alles fein, bis eine cremige Masse entsteht. Je schneller, desto besser. Schmecke ab und gib nach Belieben noch mehr Kakao hinzu. Nun sollte die Konsistenz ideal sein, um das Eis direkt zu essen. Du kannst das Eis auch in die Gefriertruhe geben, falls es zu flüssig geworden ist.
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Du kannst das Eis ruhig auch wieder einfrieren und ein paar Stunden oder Tage später essen. Lass es dann etwas auftauen, bevor du es löffelst. Dann wird die Konsistenz wieder lecker cremig.
Wie du siehst ist das Rezept nicht in Stein gemeiselt. Du kannst die Zutaten ein wenig variieren und findest so mit Sicherheit die perfekte Kombination für deine Geschmacksnerven und deinen Mixer.



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