30 Tage Challenge, Brainfood, Health Talk

30 Tage Zuckerfrei Challenge [+ mein Fazit nach 2,5 Monaten zuckerfrei]

Ihr wisst, dass ich nun über 2,5 Monate zuckerfrei war. Und ja, da ich die letzten Monate zuckerfrei war, war auch meine Weihnachtszeit inklusive Heiligabend, plus Feiertage, zuckerfrei. Und eins kann ich euch sagen: Wenn man mal die ersten Tage geschafft hat, ist es überhaupt nicht mehr schlimm und macht sogar richtig Spaß! Ich fühle mich wohl und möchte dich motivieren, ebenfalls eine Zuckerfrei Challenge zu starten, und zwar 30 Tage lang. 

30 Tage Challenges:

Ich stelle euch nun einmal pro Monat eine Challenge vor. Eine Challenge, die ich bereits gemeistert habe. Das heißt, ihr bekommt meine Erfahrungswerte und die Challenge, es selbst zu probieren.
Warum 30 Tage Challenges so hilfreich sind und das Leben positiv beeinflussen? Ihr wisst, Stillstand bedeutet auf Dauer: keine Entwicklung. Damit wir uns weiterentwickeln können, ist es wichtig, immer mal wieder die Komfortzone zu verlassen, neues auszuprobieren, zu reflektieren, sich neuen Herausforderungen zu stellen, usw. 30 Tage sind ein guter Zeitraum, um etwas neues in eine Gewohnheit zu verwandeln (es wurde schon oft nachgewiesen, dass es zwischen 21 und 30 Tagen dauert, sich etwas anzugewöhnen), angespornt aber nicht völlig überfordert zu sein. Denn ganz ehrlich, wie klingt es, wenn du dir vornimmst, dass du ab jetzt für den Rest deines Lebens jeden Tag meditieren wirst. Irgendwie nach Druck, oder? Zumindest wenn man eben noch nicht drin ist in der Materie und einfach mal hineinschnuppern will. Deshalb setzt man sich 30 Tage als Ziel und entweder man macht dann einfach weiter, wenn man Freude daran hat, wiederholt die Challenge von Zeit zu Zeit, oder eben nicht. Ich finde solche Challenges in allen möglichen Bereichen, sei es Spiritualität, Ernährung oder Sport sehr wichtig und es macht auch einfach Freude, etwas durchzuziehen und sich neuem zu stellen. Das schöne ist, die Challenges können winzig sein, sie können groß sein, ganz wie man möchte. Ich teile nun monatlich eine Challenge mit euch, zu ganz unterschiedlichen Themen und ich freue mich, wenn ihr mitmacht.

Diese Challenge wäre ideal für den Februar. Natürlich kannst du sie auch zu jeder anderen beliebigen Zeit umsetzen.

Eckdaten der Challenge:

30 Tage auf jeglichen Zucker verzichten. Das heißt: Keinen Zucker hinzufügen und auch keine Gerichte essen, in denen von Grund auf Zucker ist (gesüßte Mandelmilch, Fertiggerichte, etc).

Zuckerfrei = kein raffinierter weißer Zucker, Rohrzucker, Kokosblütenzucker, Agavendicksaft, Birkenzucker, Ahornsirup, Dextrose, Maissirup, Glukose, zugesetzte Fructose, etc. Zucker hat viele Namen.
Obst und Trockenfrüchte sind erlaubt. Die, die das ganze Hardcore umsetzen möchten, verzichten idealerweise auch auf Weißmehl.

„Sugar is ‚the most dangerous drug of our time and should come with smoking-style health warnings. This may seem exaggerated and far-fetched, but sugar is dangerous and is easy to obtain. Just as with smoking labels, soft drinks and sweet products should come with the warning that sugar is addictive and bad for the health.“ – Dutch Health Chief

 

Warum überhaupt auf Zucker, die Genussdroge schlechthin, verzichten?

Zucker hat so unfassbar viele Auswirkungen auf unseren Organismus und macht laut vielen Studien süchtig. Eine Studie von Dr. Nicole Avena der Icahn School of Medicine am renommierten Mount Sinai-Krankenhaus zeigt, dass sich Zuckerkonsumenten ähnlich wie Drogenabhängige verhalten. Laut ihren Forschungen macht Zucker (in Pizza) achtmal süchtiger als Kokain.

Der Psychologe Bart Hoebel konnte ebenfalls beweisen, dass große Zuckermengen im Gehirn neurochemische Veränderungen nach sich ziehen, ähnlich wie Nikotin. Doch warum ist das so? Der Grund ist, dass beim Konsum von Zucker das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet wird, welches wiederum das Belohnungssystem im Gehirn stimuliert. 

Doch es geht nicht nur darum, dass Zucker wie ein Suchtmittel wirkt, sondern darum, dass Zucker ganz einfach ungesund ist. Viele von uns, teilweise auch die, die sich vielleicht schon gesund ernähren, sind den Geschmack von Zucker schon so gewöhnt, dass sie gar nicht merken, wie viel sie davon zu sich nehmen.

Es ist wissenschaftlich gesichert, dass ein hoher Zuckerkonsum zur Entstehung von Übergewicht, Diabetes Typ 2 (wusstest du, dass daran allein 415 Millionen Erwachsene erkrankt sind?) und anderen Volkskrankheiten beiträgt. Pilzbefall, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Darmprobleme, Haarausfall, Konzentrationsschwäche, Verstopfung – um nur ein paar wenige der möglichen Auswirkungen von Zucker zu nennen. Und das nicht nur, wenn man einen hohen Zuckerkonsum hat. 

Doch es geht noch weiter: Zucker lässt uns altern, Zucker fördert Herzkrankheiten und Zucker füttert Krebszellen. Auch das ist längst wissenschaftlich bewiesen. Und um nochmal zum altern zurückzukommen. Ja, du hast richtig gelesen, denn Zucker nimmt Einfluss auf die Hautstruktur und beschleunigt den Alterungsprozess des Körpers. Nicht so toll, oder?

Viele von uns sind den Geschmack von Zucker schon so gewöhnt, dass sie gar nicht merken, wie viel sie davon zu sich nehmen. Dass Agavendicksaft und Ahornsirup übrigens auch nicht viel besser sind, als raffinierter, weißer Zucker, wurde mir ehrlich gesagt auch erst im letzten Jahr richtig klar. 

Zucker ist ungesund, das ist klar. Manche verteufeln auch den Zucker in Früchten. Ich könnte mir ein Leben ohne Obst und Trockenfrüchte jedenfalls nicht vorstellen und ich bin sicher, dass der Fruchtzucker seine Daseinsberechtigung hat und es sehr gesund ist, Obst (in Maßen) zu essen. Und ja, es wäre ein erster Schritt, Süßigkeiten wegzulassen, aber Zucker versteckt sich in so vielen Lebensmitteln, in denen man ihn nicht erwartet. Um den Körper auf null zu fahren und diesem (unbewussten) Verlangen nach Süßem tatsächlich entgegenzuwirken ist es wichtig, sich klar zu machen, dass in jeder Ketchupflasche, in vielen Saucen, Joghurts, Aufstrichen, Broten und so weiter, Zucker steckt. 

Du bist gar kein Zuckerjunkie? War ich auch nicht!

Und auch wenn du dich sehr gesund ernährst und gar nicht wirklich ein Verlangen nach Zucker hast, wird es deinem Körper gut tun, wenn du eine Zeit lang bewusst darauf verzichtest. Ich kenne das ja von mir, ich habe auch sehr wenig Zucker zu mir genommen und trotzdem war die Challenge (anfangs) herausfordernd und hat mich positiv beeinflusst. Vor allem habe ich durch die Challenge gemerkt, dass in so viel mehr Lebensmitteln Zucker steckt, als ich je vermutet hatte! Und ja, mir ist klar, dass bspw. Herzkrankheiten begünstigt durch jeden Tag Softdrinks schlürfen eine andere Liga ist, als ab und zu mal ein Stück vegane Torte zu essen und gesüßte Milch zu trinken.

„Bio-Aufstrich, Knäckebrot, Tiefkühl-Rotkraut, Brot, Blätterteig, pikante Gewürzmischungen, Säfte, Pflanzendrink, Joghurt, Fertig-Hummus etc. Wahnsinn, wo überall Zucker drin stecken kann, oder? Erst durch die Challenge wurde mir das so richtig bewusst.“

 

Ziel der Challenge?

Sich wieder einer bewussten, natürlichen Ernährung annähern.

Die Geschmacksknospen wieder auf null zu fahren und zu zeigen, dass man nicht ständig nachsüßen muss.

Sich in seinem Körper (noch) wohler zu fühlen, mehr in Einklang mit dem Körper kommen.

Versteckte Zuckerquellen (Aufstrich, Knäckebrot, Tiefkühl-Rotkraut, Brot, Blätterteig, pikante Gewürzmischungen, etc. Wahnsinn, wo überall Zucker drin steckt, oder?) finden und langfristige Alternativen suchen. 

Den Körper vom Zucker entwöhnen.

Sich wohler fühlen in seinem Körper, fiter werden.

Vielleicht so viel Gefallen daran finden, dass du einfach weitermachst oder deinen Zuckerkonsum nach den 30 Tagen drastisch minimierst.

Nicht verzweifeln!

Es gibt für fast alles eine zuckerfreie Alternative. Für jede Milchpackung gesüßt mit Agave oder Rohrzucker gibt’s auch eine ungesüßte. Es gibt ungesüßten Joghurt (Harvest Moon Kokosjoghurt) und auch ein paar Aufstriche, die ohne Süße auskommen, Es gibt auch ein paar (glutenfreie) Brote, ganz ohne Zucker. Einfach nachfragen und immer die Inhaltsangaben studieren. Am Anfang mag es schwierig sein, aber du wirst dich schnell zurechtfinden. Es gibt sogar einige komplett ungesüßte Erfrischungsgetränke zu kaufen, meist auf Basis von Tees. Und bitte nicht verzweifeln, wenn dir klar wird wo überall (Gewürzmischungen, Säfte, Linsenchips, etc.) Zucker drin steckt! Wie gesagt, es gibt für so gut wie alles eine zuckerfreie Alternative. Notfalls: Selbermachen!
Mein Tipp: Frisch kochen und viel Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse essen. Wenn du deinen Kaffee gar nicht ohne Süßungsmittel runterbringst, püriere Datteln (sind erlaubt!) mit Wasser und nimm das als Süßungsmittel, versuche stetig zu reduzieren oder lasse den Kaffee mal 30 Tage weg. Auch ne Option! Aber wir wollen ja nicht übertreiben, stimmt’s?

Uuuuuund: Bereite dich vor. Nimm am Besten immer Essen oder Snacks von zuhause mit, wenn du dir unsicher bist, dass du unterwegs etwas zuckerfreies findest. 

Außerdem empfehle ich einigen Zuckerfrei-Gruppen auf Facebook beizutreten. Dort kann man sich Tipps und Unterstützung holen.

Und noch ein letzter Tipp. Wenn du unbedingt was Süßes willst und weder Energyballs noch Obst deinen Hunger stillen können: Versuch’s doch mal mit dem Kuchen ohne alles! Echt lecker!!

Justine’s Fazit: 

Zuhause vs. Unterwegs

Sobald ihr mal den ganzen Zuckerkram weggesperrt habt und euch nur noch getrocknetes Obst oder frische Früchte gönnt, wenn ihr was süßes haben wollt, werdet ihr den Zucker bald nicht mehr vermissen. Versprochen! Wenn ich gemerkt habe, dass ich jetzt gerne was süßes hätte, habe ich Joghurt mit Früchten und Zimt gegessen, mir Energyballs gemacht oder Matcha Latte getrunken. Zuhause zuckerfrei zu sein ist meiner Meinung nach ziemlich einfach, sobald man ein wenig daran gewöhnt ist.

Unterwegs war es schon ein ganzes Stück schwieriger. Nachspeisen kann man so gut wie vergessen. In den meisten Süßspeisen ist Zucker, wenn es auch nur ein Spritzer Agavendicksaft sein mag. Auch in den Getränken (homemade Limonade etc.) tummelt sich Zucker ohne Ende.

Hauptspeisen kommen aber meist ohne Zucker aus. Schwierig wird es halt, wenn nicht ganz klar ist, ob Zucker enthalten ist und man nachfragen muss. Denn nicht immer bekommt man eine zufriedenstellende Antwort, ob da nun Zucker drin ist oder nicht. Im Zweifelsfall: lieber lassen.

Versehentlich habe ich wenige Male Zucker zu mir genommen und es erst während dem essen oder danach gemerkt. Ich hab dann versucht, mich nicht verrückt zu machen und hab danach noch besser aufgepasst und die Zutatenlisten noch besser gecheckt.

Entzugserscheinungen?

Ich hatte überhaupt keine Entzugserscheinungen. Mir geht es ganz einfach rundum wohl damit. Wenn man das zuckerfreie Leben so gar nicht gewöhnt ist, und bspw. oft Cola trinkt, kann man Kopfweh und andere Entzugserscheinungen bekommen. Viel trinken und weitermachen würde ich empfehlen, dann sollte es sich nach wenigen Stunden/Tagen wieder legen.

Warum habe ich persönlich die Challenge gemacht?

Natürlich spielten die weiter oben angegebenen Gründe eine Rolle, andererseits weil ich letzten Jahr begonnen habe, meinen Darm zu entgiften (unter anderem mit Chlorella) und ihn mittlerweile mit Probiotika wieder aufbaue.

Im Zuge dessen habe ich ja auch ein paar Basenkuren gemacht. Da weder Gluten, noch Zucker dem Magen gut tun, habe ich entschieden, darauf zu verzichten. Erstmal nur für 30 Tage und dann habe ich einfach weiter gemacht, weil es mir leicht gefallen ist und ich mich wohlgefühlt habe. Glutenfrei zu leben ist zwar wieder ein ganz anderes Thema, aber da es mir so gut tut (ist jetzt schon über 4 Monate), werde ich auch zu diesem Thema eine 30 Tage Challenge aufstellen.

Ich finde es erstaunlich, wie sehr man merkt, dass man Zucker gar nicht braucht, wenn man es sich mal eine Zeit bewusst verbietet.

Irgendwie verändern sich auch die Geschmacksnerven. Man braucht, auch wenn man mit Datteln süßt, viel weniger Süße im Geschmack als früher! Und das war letztendlich auch mein Ziel. Einfach Abstand zum Zucker gewinnen und mir etwas gutes tun.

Vor einigen Tagen habe ich zum ersten Mal Matcha komplett ungesüßt, auch ohne Datteln, nur mit Pflanzenmilch getrunken und es hat mir geschmeckt! Das war irgendwie ein richtiger Meilenstein für mich. Da habe ich gemerkt, wie sehr sich meine Geschmacksnerven „verändert“ haben.

Am erstaunlichsten finde ich jedoch, dass ich ja schon vor der Zuckerfrei Challenge ziemlich zuckerarm gelebt habe. Zuhause nie raffinierter weißer, oder Rohrzucker, nur mal Agave oder Ahornsirup und nur unterwegs ab und zu was süßes. Ich dachte, dass ich sehr zuckerarm lebe. Dass sich Agavendicksaft im Bio-Aufstrich und Dextrose im glutenfreien Brot versteckt, war mir irgendwie nicht bewusst. Gut, dass ich es nun besser weiß. Obwohl also die Challenge nicht sooo super radikal für mich war, habe ich eine große Veränderung gespürt und fand es anfangs gar nicht so einfach. Ich fühle mich sehr wohl in meinem Körper, meine Verdauung funktioniert 1A und ich bin ziemlich fit. Nur die Haut will nicht besser werden, aber das hat wohl andere Gründe.

Was nehme ich mit aus der Zuckerfrei Challenge? Wie ging es weiter für mich?

Ich habe die Challenge verlängert und war nun über 2,5 Monate lang zuckerfrei und bin es irgendwie immer noch so gut wie.

Für „danach“ habe ich mir vorgenommen, weiterhin so gut wie zuckerfrei zu leben. Wenn ich unterwegs mal Lust habe auf etwas süßes habe, werde ich es vielleicht einfach essen oder davon probieren. Und falls ich einfach mal Ahornsirup verwenden will, dann werde ich es tun. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich zukünftig oft süßes essen werde. Ich habe irgendwie gar nicht das Bedürfnis und vermisse nichts. Matcha Latte werde ich weiterhin mit Datteln süßen (oder eben gar nicht süßen), genauso wie Kakao, falls ich mal einen trinke. Ansonsten bleibe ich bei Dattel-Energyballs wenn ich richtig Lust auf Süßes habe.

Wenn ihr die Challenge ausprobiert oder bereits etwas vergleichbares gemacht habt, würde ich mich riesig freuen, von euren Erfahrungen zu hören! Ich bin auch absolut offen für Vorschläge für zukünftige Challenges, falls ihr da schon Erfahrungen in die ein oder andere Richtung gemacht habt!!

 

Und was haltet ihr eigentlich von der ganzen Challenge-Sache?

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9 Comments

  • Reply 40 TAGE ZUCKERFREI CHALLENGE // WIE IST DAS SO? - stryleTZ 13. Mai 2018 at 4:11 pm

    […] kam hinzu noch, dass ich auch auf anderen Blogs von der Zuckerfrei Challenge gelesen habe – danke zum Beispiel an Justine kept calm and vent vegan.  Ich musste dringend etwas […]

  • Reply Sarah 31. Januar 2018 at 3:14 pm

    Liebe Justine
    Ich finde diese Challenge super! Habe selber auch schon Erfahrungen damit gemacht und fand es mega bestärkend zu sehen dass mir (obwohl ich eine echte Naschkatze bin) nach einer relativ kurzen Entwöhnungsphase der Zucker gar nicht mehr abging und ich mich in meinem Körper so wohl gefühlt habe.
    Außerdem bin ich aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen als ich in den Packungsangaben so mancher Lebensmittel völlig unerwartet und meiner Meinung auch völlig unnötigerweise auf Zucker (meist getarnt in Form von Dextrose) gestoßen bin, so zum Beispiel der Veggie Hummus von Spar! Hab leider noch keinen gutes zuckerfreies Ersatzprodukt dafür gefunden. 🙁 Aber man kann ja auch immer selber kreativ in der Küche werden, inspiriert durch deine tollen Blog!
    Datteln und Früchte generell waren auch meine absoluten Lebensretter wenn mich dann doch mal der Gusto auf etwas Süßes gepackt hat, und dabei ist mir aufgefallen dass diese Lebensmittel plötzlich noch viel süßer und intensiver geschmeckt haben weil sich die Geschmacksknospen wohl angepasst oder „resetet“ haben. Das war ein super Bonus bei dieser Challenge für mich.
    Du schreibst in deinem Post dass du deinen Darm unter anderem mit Chlorella entgiftet hast und ihn mittlerweile mit Probiotika wieder aufbaust. Das klingt super interessant! Vielleicht würde sich ja so einen Darmsanierung für eine weitere Challenge eignen. Ich würde jedenfalls sehr gerne mehr über deine Erfahrung diesbezüglich, vor Allem die Probiotika betreffend erfahren. Man hört so viele positive Eigenschaften und Auswirkung, aber ich habe keine Ahnung womit man da am Besten anfängt… Welche Probiotika würdest du empfehlen und welche verwendest du? Ich liebe deinen Blog (verfolge ihn schon seit längerem mit großer Freude, keep up the great work!) und würde mich mega freuen mehr darüber zu erfahren.
    ganz liebe Grüße, Sarah

    • Reply Justine 5. Februar 2018 at 4:13 pm

      Kann deine Erfahrungen nur unterschreiben! Es isst irre, wo überall Zucker drin steckt.. total absurd! Und der Geschmack verändert sich tatsächlich 🙂
      Gute Idee!! Es ist halt nur so, den Darm zu entgiften und aufzubauen dauert mehrere Monate. Ich kann dir hier mal schnell aufschreiben, was ich circa gemacht habe. Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten und ich bin auch noch nicht ganz durch. ich werde evtl auch mal einen ausführlichen Artikel dazu schreiben.

      Immer wieder Basenkur machen (da gibts einen Artikel auf dem Blog)
      2-3 Monate lang 2 Chlorella Tabletten in der Früh und zwei am Abend nehmen (VIEL TRINKEN)
      Darm-Check bei Biovis (Stuhlgang einsenden 😉 ) und dann habe ich abgewartet, was rauskam bei dem Test und welche Probiotika für mich ideal sind. Die Probiotika nehme ich 3-6 Monate lang.

      Entgiftung allgemein: 2 Monate lang 1 EL Zeolith am Abend nehmen und 1x pro Woche ein Basenbad und den Körper währenddessen immer wieder mit einer Bürste abrubbeln um Giftstoffe zu entfernen.

      Ich hoffe das hilft dir!

      Ganz liebe Grüße,
      Justine

  • Reply Julia 29. Januar 2018 at 9:20 am

    Super Idee! Ich liebe 30 Tage Challenges, einfach weil man, wie du ja schreibst, eine gewisse Zeit braucht um Gewohnheiten umzustellen. Und 30 Tage sind nicht zu lang und nicht zu kurz. 🙂 Ich werde die Challenge im Februar ausprobieren!

    • Reply Justine 5. Februar 2018 at 4:08 pm

      Ganz genau, deshalb ist es so angenehm 🙂 Freut mich sehr!! Ich hoffe es klappt alles wunderbar bisher!! Alles Liebe, Justine

  • Reply Jaimie 28. Januar 2018 at 11:13 pm

    Das nehme ich mir auch schon so lange vor. Zuhause ist es für mich auch kein Problem, da esse ich schon relativ zuckerfrei. Nur außer Haus ist es für mich nicht leicht. Ich sollte mir aber einfach mal ganz konsequent einen Zeitrahmen für eine zuckerfrei-Challenge setzen.
    Danke für den tollen Artikel und die Inspiration 🙂

    Sonnige Grüße
    Jaimie

    • Reply Justine 5. Februar 2018 at 4:04 pm

      Hi liebe Jaimie, weiß genau was du meinst! So ging es mir auch immer..
      Sehr gerne 🙂 Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Challenge!

  • Reply Bina 28. Januar 2018 at 7:00 pm

    Finde ich mega! Ich möchte diese Challenge auch unbedingt machen. Danke für die Inspiration.

    • Reply Justine 5. Februar 2018 at 4:03 pm

      Du steckst ja schon mitten in der Challenge liebe Bina! ich hoffe es läuft gut <3 Alles Liebe, Justine

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