Heute möchte ich einige sehr persönliche Dinge loswerden. Ich stecke nämlich mitten in einem sehr spannenden Prozess und ich denke, es ist schön, euch daran teilhaben zu lassen und mein bisher gesammeltes Wissen zu teilen. Gehen wir mal einige Zeit zurück. Dieses sogenannte Urvertrauen hat mir schon damals immer wieder phasenweise gefehlt und hat sich beispielsweise darin gezeigt, dass ich nach der Matura – als ich plötzlich „auf mich alleine“ gestellt war – viele Geldsorgen und vor allem existenzielle Zukunftsängste hatte. (Obwohl ich gar keinen Grund dazu hatte, denn ich war immer gut versorgt. Es hat sich für mich einfach nur so angefühlt. Ich kann das schwer beschreiben. Aber ich war einfach voller Ängst und Sorgen, owohl diese von außen betrachtet unbegründet waren). Das Vertrauen, dass alles gut ist/wird und dass alles, was ich brauche, in mir steckt und ich es bloß entfalten muss, hat einfach gefehlt. Ich habe mich dann viel mit meiner persönlichen Entwicklung auseinandergesetzt, war bei Seminaren und bei meiner Kinesiologin und kann sagen, dass sich die Themen finanzielle Sorgen und Zukunftssorgen bis auf ein Minimum gelegt haben. Manchmal gibt es natürlich noch hier und da Ängste, aber diese ständigen Sorgen sind weg und Vertrauen ist eingezogen. Damit ging es mir bisher auch ziemlich gut.
Ich dachte, ich bin erstmal geheilt und klar weiß ich, dass so ein Prozess nie aufhört, aber ich dachte halt, das Thema ist für den Moment abgehakt.
Nun ist es jedoch in ganz anderer Form wieder in meinem Leben aufgetaucht. Ein paar von euch wissen, dass ich seit etwa 1,5 Jahren relativ starke Hautprobleme im Gesicht habe. Hier habe ich auch mal darüber geschrieben und die letzten Tage gab’s einige Instastories zu dem Thema. Jedenfalls habe ich ALLES probiert und wenig bis nichts hat der Haut augenscheinlich geholfen. Ich will gar nicht ins Detail gehen, aber von Ernährungsumstellung, zuckerfrei, Darmsanierung, Basenbäder, Heilfasten, Sport, Ergänzungsmittel, TCM-Kräuter, Entgiftungen, Globuli, Bachblüten, Akupunktur, verschiedenste sehr hochwertige Naturkosmetik-Cremes, und und und hat nichts davon tatsächlich langfristigen Erfolg bei den Unreinheiten gezeigt. Im Gegenteil, der Zustand meiner Haut ist sogar schlimmer geworden und hatte im April seinen Höhepunkt.
Solche Hautprobleme können einen mehr belasten, als man vermuten mag, auch wenn es nur wie ein kleines, oberflächliches Leiden klingt. Ich bin stolz auf mich, dass ich die letzten Monate über SEHR entspannt damit umgegangen bin und doch ging es mir die letzten Wochen wieder relativ schlecht.
Kurz ausgedrückt, habe ich vollkommen das Vertrauen in mich, meine Selbstheilungskräfte und die Heilung meiner Haut verloren. Eben weil ich schon so viel ausprobiert habe. Klar geworden ist mir das vor ein paar Wochen. Richtig bewusst, dass ich ganz intensiv an meinem Wurzelchakra arbeiten sollte hat mir meine wunderbare ganzheitliche Ärztin Frau Prinz klargemacht. Momentan mache ich bei ihr eine betreute Mayr-Kur (nur gekochtes Gemüse und Suppen) und bin dreimal pro Woche bei ihr zur Bauchmassage. Ich fühle mich sehr wohl mit der Kur und die Frau ist sooo toll, sie weiß alles mögliche. Sie gibt mir nun Tipps, wie ich mein Wurzelchakra stärken und wieder in meine innere Kraft kommen kann, um mir selbst und dem Leben wieder mehr zu vertrauen. Denn die Hauptthemen des Wurzelchakras sind Sicherheit und Stabilität.
Ausbalanciertes, vitales Wurzelchakra : Vertrauen in sich selbst und das Leben
Ich denke, dass mein Wurzelchakra auch vor der Haut nicht super stark war, aber durch mein Haut-Thema ist eben klar geworden, dass es dringend Heilung und Zuwendung braucht. Klingt jetzt alles vielleicht etwas crazy für Leute, die noch nie was von Chakren gehört haben oder sowas für „Humbug“ halten. In dem Fall kann ich das Buch ‚Praxisbuch der Chakraheilung‘ sehr empfehlen oder einfach mal eine Chakra-Meditation machen. Das tut wirklich gut. Ansonsten kann ich nur sagen, beim Wurzelchakra ist es wie mit einem Baum. Bäume brauchen Wurzeln, die bestenfalls fest verankert sind um stark und kraftvoll zu sein und zu wachsen. So ist es auch bei uns Menschen. Außerdem steht das Wurzelchakra auch für unsere Bindung zur Erde, was uns wiederum ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit gibt. Jedes Chakra ist für sich besonders. Und ich will das Wurzelchakra nicht hevortun mit diesem Beitrag. Aktuell ist das einfach das Chakra, das besonders viel Zuwendung von mir braucht, um wieder stark und vital zu werden.
Warum ich dir das alles erzähle? Ich denke mir, auch wenn es sich bei vielen nicht in der Form zeigt, in der es sich bei mir gezeigt hat, können sicher einige unter uns ein paar Wurzelchakra-Übungen vertragen. Vielleicht bist du bereits wunderbar geerdet, dann freue ich mich seeeehr für dich. Falls nicht, versuch es mal mit den Übungen und/oder suche dir vielleicht einen hollistischen Mediziner, der dich bei deinen Themen unterstützt.
Tipps und Übungen, um dein Wurzelchakra zu stärken
Jedenfalls geht es mir nun schon ein wenig besser und ich bin mittendrin, ein paar kleine Routinen in meinen Alltag einfließen zu lassen, die mich stärken, mir Kraft geben und mich wieder vertrauen lassen. In mich, meine Fähigkeiten und einfach das Leben. Besonders interessant und hilfreich können die Übungen für dich sein, wenn du wenig bis kein Vertrauen in dich oder das Leben hast, du dich nicht sicher fühlst, du dich alleine fühlst, dich nach Geborgenheit sehnst, dir wünschst, dass sich jemand um dich kümmert, wenn du dich in deinem Körper nicht zuhause fühlst, uvm.
1. Affirmationen: Jeden Tag erkenne ich die wahre Schönheit meiner Familie und feiere unsere einzigartigen Eigenschaften // Ich vertraue der Kraft des Lebens // Ich vertraue mir selbst // Ich bin geborgen // Ich fühle mich in meinem Körper rundum wohl
2. Erdendes Wurzelgemüse essen (Karotten, Kartoffeln, Rote Bete, Pastinake, ..)
3. Stelle dir dein inneres Kind vor. Also du, als Kind. Halte dein inneres Kind und wiege es hin und her. Du kannst ihm gut zureden. Alles ist gut, es steckt so viel Kraft in dir, etc. (diese Übungen war so krass bei mir! Ich musste die ganze Zeit weinen!)
4. Am besten täglich den ganzen Körper mit Öl oder Creme einreiben. Dankbarkeit empfinden, jeden Körperteil wahrnehmen. Auch gut: Mit der Körperbürste abreiben.
5. In der Dusche: Den Strahl des Duschkopfs direkt auf das Wurzelchakra richten. So, dass es angenehm ist. Für etwa 1-2 Minuten.
6. Geführte Chakrameditationen (einfach mal googeln/youtuben)
Kurze Beispielmeditation via Glücksplanet (richtig toller Blog!)
Leg dich auf den Rücken, atme tief ein und aus. Reib deine Hände aneinander, bis die Handflächen voller Wärme und Energie sind und leg deine Hände auf deine Leiste und deinen Unterleib. Die Daumen sind ungefähr in Schambeinhöhe. Visualisiere jetzt ein tiefrotes, wärmendes Licht, was durch die Hände in dich fließt. Atme tief und entspann dich dabei. Mindestens 5- 10 Atemzüge so verweilen, dann spür was sich verändert hat und beende die Meditation, wenn du soweit bist.
7. Lieblings-Meditation von Laura Malina Seiler. 17 wunderbare Minuten! Hier geht’s zur Podcastfolge „Voller Vertrauen in die Zukunft“. Unbedingt anhören!
8. Fußmassagen mit Ölen (bspw. Rosmarinöl)
9. Bewegung generell und viel Barfuß laufen (Wiese, Moos)
10. Erden in einer Minute (Übung aus dem Buch „Praxisbuch der Chakra Heilung“
Ziehen Sie die Schuhe aus. // Stapfen Sie barfuß in Ihrem Haus oder im Freien herum (im Freien ist es am besten). // Ballen Sie die Hände zu Fäusten. // Boxen Sie mit den Fäusten in Richtung Erde, während sie herumstapfen. // Sprechen Sie beim herumstapfen den folgenden Satz laut aus: >>Ich verdiene es, hier zu sein und ich lebe hier in Freude!<< // Stapfen Sie jeden Tag eine Minute lang so herum.
11. Einen weiteren tollen Tipp habe ich nun noch von meiner TCM-Ärztin bekommen. Sie meint, dass auch Sportarten wie klettern das Urvertrauen stärken. Ich habe dann sofort an den Waldseilpark gedacht. Dort werde ich im Sommer hingehen. Man geht an seine Grenzen und merkt, dass am Ende nichts passieren kann, auch wenn man fällt.
So, das war’s mit den Tipps. Wenn du gerade in einer sehr verzwickten Lage bist und du das Vertrauen verloren hast, dass so viel Kraft und Power in dir steckt und du vielleicht auch das Vertrauen in deine Fähigkeiten verloren hast, hoffe ich, dass dir die Übungen helfen. Wenn jemand noch andere Tipps hat, freue ich mich über Erfahrungen in den Kommentaren!!


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