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Wieso Mikroplastik unseren Planeten zerstört und was du dagegen tun kannst

Dass Einweg das neue Mehrweg ist und Menschen wie wild und ohne nachzudenken täglich Plastik konsumieren ist ein großes Problem. Das ist klar. Doch heute widme ich mich nicht direkt Plastik, sondern seiner kleinen Schwester, dem Mikroplastik. Denn von dieser Problematik wissen bisher noch weitaus weniger Menschen. Das muss geändert werden, denn wenn wir weiterhin so viel Müll produzieren und Mikroplastik in die Abwässer spülen, tja dann macht das unser Planet nicht mehr lange mit. Und wir haben halt nur die Erde zum leben und so sollten wir sie auch behandeln. Klingt dramatisch und das ist es auch. Deshalb kläre ich jetzt mal in Sachen Mikroplastik auf und sobald ihr das Wissen habt, tragt es bitte in die Welt. Jeder kann andere Menschen inspirieren, etwas zu verändern, diese tun es dann wieder und so geht das weiter. #ökossindnichtmehraufzuhalten 

Was ist Mikroplastik? Und warum ist es so problematisch?

Mikroplastik sind letztendlich nichts anderes als winzige Plastikteilchen. Klartext: Kunstoff, der kleiner ist als 5mm aka feste und unlösliche, synthetische Polymere, die von Millimeter über Mikrometer, bis in den Nanometerbereich reichen. Das meiste Mikroplastik sieht man also mit bloßem Auge nicht. Es wird zwischen primärem und sekundärem Mikroplastik unterschieden. Primäres Mikroplastik sind winzige Kunststoffpellets, die von der Industrie hergestellt und für die Weiterverarbeitung gedacht sind. Häufig findet man primäres Mikroplastik in Form von Plastikgranulat und flüssigem Plastik in Kosmetikprodukten. Entweder in flüssiger Form als Bindemittel (ja, damit duschen sich die meisten Menschen, irre, oder?) oder eben als Granulat in Peelings. Beispielsweise peelen wir uns heute doch mal wieder die Haut mit Plastik, oder? Tut bestimmt gut! Und nein, sowas ist leider nicht verboten. Wir als Konsumenten tragen die Verantwortung für das, was wir kaufen. Dass die Partikelchen dann wiederum in die Klärwerke gelangen, diese sie aber nicht rausfiltern können – bereits behandeltes Abwasser enthält bis zu 100 Plastikpartikelchen pro Liter – und ungehindert in die Umwelt und Gewässer gelangen, ist nun das große Problem an der Sache.

Sekundäre Mikroplastikpartikelchen entstehen erst im Laufe von Jahren. Nämlich dann, wenn große Kunststoffteile durch Außeneinwirkung in winzige Plastikteilchen zerfallen. Das passiert durch Sonnenstrahlen, Wind und Wellen. 

Einige Beispiele, damit du dir das besser vorstellen kannst.

Eine gängige Windel braucht etwa 400 Jahre, um zu verrotten. Wobei verrotten hier das falsche Wort ist. Die Windel löst sich nach 400 Jahren nicht in Luft auf, sondern hat sich in seine Einzelteile, unfassbar viele Mikroplastikpartikelchen aufgeteilt. Bis sich eine Wasserflasche zersetzt hat, dauert es 450 Jahre. Mikroplastikpartikel werden im Laufe dieser hunderten Jahre immer kleiner und kleiner, verschwinden aber nie ganz. Je kleiner, desto gefährlicher, denn dann nehmen sie ihren Lauf und sind nicht mehr aufzuhalten. Das ist das große Problem bei Mikroplastik. Einmal im Meer oder im Kreislauf der Natur, ist es fast unmöglich, es wieder rauszuholen. Klar eine Tüte kannst du rausfischen, nicht aber winzige Partikelchen. Das heißt, die bleiben da für immer, man kann sie teilweise nicht mit bloßem Auge sehen und sie sind eben nicht biologisch abbaubar. Das schadet Umwelt, Tier und letztendlich wieder uns Menschen

Bei einer Plastiktüte dauert es nur 20 Jahre, bei einer Plastikboje 50 Jahre usw. Doch bleiben wir mal kurz bei den Plastiktüten hängen. Natürlich werden manche vorschriftsmäßig entsorgt und landen nicht in Flüssen, Meeren, im Wald und zersetzen sich dort und schaden der Umwelt, dem Ökosystem. Doch wenn wir uns anschauen, dass allein in Deutschland jährlich 6,1 Milliarden Plastiktüten und 3,1 Milliarden Hemdchenbeutel (zum Einpacken von Obst und Gemüse) verwendet werden, dann ist klar, dass auch einige davon in unseren Gewässern landen. Mal davon abgesehen, dass es pups einfach ist, sein Obst und Gemüse wenigsten in Papier zu packen oder ganz einfach Baumwolltüten mitzunehmen und 100 Jahre lang zu verwenden, ohne diesen Planeten mit Einweg-Plastiktüten zu verseuchen. Verfolgen wir also eine Plastiktüte. Sie wird weggeweht, verfängt sich in einem Baum, wird irgendwann weitergetragen, landet in einem Fluss, wird beispielsweise zum Meer getragen. Noch hat sie sich nicht zersetzt. Doch auch jetzt können bereits Tiere die Tüte mit Nahrung verwechseln und sterben. Nun löst sie sich im Laufe der nächsten Jahre auf und wir können sie nicht mehr rausfischen, denn sie besteht aus Mikroplastikpartickelchen, die teilweise so klein sind, dass wir sie nicht sehen können. Da Mikroplastik Schadstoffe in hoher Konzentration adsorbiert, kommen Schadstoffe dadurch in die Nahrungskette.

Mikroplastik im Meer / Mikroplastik als Magnet für Umweltgifte

Überlegt mal, wie viel Plastik allein  im Meer herumtreibt! Viele hunderttausend Tonnen und jährlich kommen mindestens 8 Tonnen Plastik hinzu. Jeden Tag lösen sich die Reste mehr und mehr in ihre winzigen Partikelchen auf und schaden der Umwelt. Immer mehr und mehr Kunststoffe sammeln sich an Ufern, Stränden, in Seen und Meeren an. 

Kommen wir noch zu einem ganz anderen Thema, als ob Mikroplastik alleine der Umwelt, unserem Ökosystem und den Tieren und letztendlich somit auch wieder uns Menschen (ja, ein ewiger Kreislauf, den – ratet mal – nur wir Menschen positiv beeinflussen können) nicht schon genug schaden würde! Die Rede ist von Giftstoffen: Aufgrund der Oberflächeneigenschaften von Kunststoff wirkt es wie ein Magnet für Umweltgifte. Diese wiederum reichern sich dann an der Plastik-Oberfläche an. Hier können sehr viel höhere Konzentrationen nachgewiesen werden als im restlichen Gewässer. Tja und was passiert dann? Entweder es schwimmt weiter im Meer, See, whatever herum und macht das einst klare Wasser zu einem Meer aus Plastik, oder aber Tiere essen die Plastikpartikel, entweder weil sie so groß sind, dass sie denken, dass es Nahrung (Plankton) ist, oder aber passiv durch Filtration. Mikroplastik wird in Kleinstlebewesen (Zoo-Plankton), Würmern, Seehunden, Fischen, Muscheln und kleineren Organismen nachgewiesen, einfach überall. Oft fressen die Kleinstlebewesen das leichte Mikroplastik, das an der Meeresoberfläche schwimmt. Diese wiederum sind Nahrungsquelle für Fische und Vögel.

Ist ja auch klar, bei den Mengen an Mikroplastik, das im Meer herumturnt. Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass etwa 5 Billionen Teilchen Mikroplastikpartikel im Meer sind, haben diese Zahl aber längst wieder verworfen. Es muss viel mehr sein. Man weiß aber nicht wie viel mehr. Mikroplastik schwimmt übrigens nicht einfach im Magen des Tieres herum. Der Kunststoff und die Schadstoffe können sich im Gewebe ansammeln und werden eben so Teil der Nahrungskette für Tier und/oder Mensch.

„In der Nordsee wurden bereits 20 Partikel pro Kubikmeter gemessen, im arktischen Eis sogar eine Million Partikel pro Kubikmeter.“ BUND

Side Note: Plastik,  Mikroplastik ist gerade dabei, die Meere und Seen dieser Welt für sich zu beanspruchen und langsam aber sicher zu zerstören, falls das noch nicht rüberkam. Einige Fische landen auf den Tellern von uns Menschen (Veganer sind sicher) und diese wiederum essen nicht nur winzige, winzige Plastikteilchen, und im Magen-Darm Trakt werden die Schadstoffe wiederum freigesetzt und sind von nun an Teil des menschlichen Organismus. Klar, manches wird ausgeschieden, aber nicht alles.

Wissenschaftler der Universität Manchester entnahmen Proben aus über 40 Gewässern der Region. Dabei fanden sie allein im Fluss Tame über 500.000 Mikroplastikteilchen. Als Mikroplastik bezeichnet man Plastikstücke, die einen Durchmesser von weniger als fünf Millimeter haben. Darunter fallen zum Beispiel auch Mikroperlen aus Hygieneartikeln und Mikrofasern aus Kleidung. Durch schwere Fluten wurden 70 % des Mikroplastiks in die Meer gespült (das sind über 40 Milliarden einzelne Teilchen). – WDC

Die Auswirkungen der Mikroplastikaufnahme sind vielseitig: Studien verweisen auf Gewebeveränderungen bzw. Entzündungsreaktionen und toxikologische Auswirkungen, bis hin zu inneren Verletzungen und Todesfällen. – Bund

„Wusstest du, dass es weltweit 5 große Plastikmüll-Strudel im Meer gibt? Einer ist doppelt so groß wie Frankreich, allein dort schwimmen etwa 80.000 Tonnen Plastik!“

In unserem Kopf sind oft nur weit entfernte Strände betroffen, jedoch geschieht die Verschmutzung der Strände auch hier in Deutschland. Es werden bis zu 700 Teilen auf 100m2 gefunden. Das ist verdammt bedenklich. Doch wie kommt der Abfall, das Plastik an den Strand? Drei Möglichkeiten: Die Leute lassen es direkt am Strand liegen, achtlos fallen. Menschen lassen es ganz woanders fallen und der Wind trägt es hin. Oder es kommt direkt aus dem Meer. Im Meer schwimmt bereits so viel Plastik, klar, dass da auch manchmal was angeschwemmt wird. Oh, es gibt noch eine vierte Möglichkeit. Manche fahren nämlich extra an den Strand um dort ihren Müll abzuladen.

Hä, aber es landet nicht alles im Meer und in der Umwelt? Stimmt, manche Einwegflaschen werden auch vorschriftsmäßig entsorgt, zerschreddert und recycelt. Doch das ist nur ein Bruchteil. Von 8,3 Mrd. Tonnen aus der Plastik Herstellung wurden nur 600 Mio. Tonnen tatsächlich recycelt, 800 Mio. verbrannt. (Plastikmüll Statistik 2017)

„Jährlich verenden etwa 1.000.000 Seevögel und 100.000 Meeressäuger durch den Kontakt mit unserem Plastikmüll. (Plastikmüll Statistik 2016) – hier geht es natürlich nicht nur um Mikroplastik, sondern auch um Plastik generell.“

Salz und Mikroplastik

Ein Thema, das ich hier noch ergänzend einfügen möchte ist Meersalz. Daran hatte ich nicht gedacht und nun noch recherchiert. Jedenfalls wurden auch in Salz aus dem Meer Mikroplastikpartikel gefunden. Wäre auch komisch, wenn nicht! So wenig, dass es für den Menschen angeblich „unbedenklich ist“. Aber es summiert sich halt und Wissenschaftler warnen vor Spätfolgen, vor allem auch wegen der Funktion als Transport für Schadstoffe! Hier ist die Lösung naheliegend, finde ich: Kein Meersalz mehr kaufen, so sind wir auf der sicheren Seite.

 

Wäsche waschen: So gelangt Mikroplastik aus deiner Kleidung in’s Abwasser

Kommen wir zu einem alltäglichen Mikroplastik-Problem, das vielen nicht bewusst ist. Immer wenn man ein Kleidungsstück wäscht, das Plastik enthält, wie zB. der schöne, faire Trenchcoat, den ich auf dem Foto trage, der zum Teil aus recyceltem Polyamid besteht oder eine Fleecejacke oder ein anderes Teil aus Kunstfaser, dann lösen sich beim waschen in der Waschmaschine Kunststofffasern, diese gelangen ins Abwasser, sind aber so klein, dass sie von den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden können. Und dann weißt du ja eh, was passiert, die Partikel gelangen in Flüsse und das Meer, lagern Giftstoffe ab, zerstören langsam aber sicher die Umwelt und den Lebensraum der Tiere und verursachen Krankheiten bei Tieren und Menschen. Doch hierfür gibt’s eine tolle Lösung, siehe weiter unten. Natürlich ist es ideal, weniger Kleidung mit Kunstfaseranteil zu kaufen und das sollten wir auch beherzigen. Aber ab und an zieht halt doch en Teil aus Kunstfaser bei mir ein bzw. behalte ich ja auch ältere Sachen aus Kunstfaser und die müssen halt manchmal gewaschen werden.

„Ein Team der University of California in Santa Barbara hat errechnet, dass die tägliche, durchs waschen verursachte Umweltverschmutzung, einer 100.000-Einwohner Stadt in etwa 15.000 ins Meer geworfener Plastiktüten entspricht. Für eine Stadt wie Berlin bedeutet das 540.000 Plastiktüten – jeden Tag.“ – Guppyfriend

Leute, das ist irre!!! Nur durch’s waschen. Wir können also eine alltägliche Sache verändern und zwar richtig waschen (das „wie“ verrate ich weiter unten) und machen einen kleinen Unterschied auf dieser Welt. Das erzählen wir dann unserer Familie unserer Freunden, die verbessern das auch und schwupps, werden mehr und mehr Menschen inspiriert.

„Pro Waschgang werden von einer Fleece-Jacke bis zu 2.000 Plastikfasern durch das Abwasser ins Meer gespült.“

 

Nimmst du schon Naturkosmetik, oder schmierst du dir noch Plastik ins Gesicht?

Ich bin ja weiter oben schon darauf eingegangen, dass in herkömmlichen Cremes, Peelings und Duschgels oft flüssiges Plastik enthalten ist oder zumindest kleine Plastikpartikelchen. In der Kosmetik- und Körperpflegeindustrie ist es Gang und Gebe, Mikroplastik in Produkten zu verarbeiten. In manchen Produkten beträgt der Plastikgehalt 90%, in anderen unter einem Prozent. Mikroplastik wird als Füllmittel, Bindemittel, Schleifmittel und Filmbildner verwendet. Ist ja egal, dass Plastik voller Chemikalien steckt, haun‘ wir es einfach in die Kosmetik, damit sie schön billig ist und sich gut verkauft.

Duschgel mit Plastik: Erstens tut es unserer Haut nicht gut, wenn wir sie mit Mikroplastik einschmieren (mal abgesehen von dem anderen Zeug, dass in herkömmlichen Cremes steckt – ganz anderes Thema) und zweitens gelangt ein Großteil dieser Partikel beim duschen wieder in den Kreislauf, in dem auch unsere Kunstfasern aus der Waschmaschine schwimmen.

Diese Mikroplastikbestandteile kommen oft in Peelings, Duschgels und Co vor:

Polyethylen (PE) Polypropylen (PP) 
Polyethylenterephthalat (PET) 
Nylon-12 
Nylon-6 
Polyurethan (PUR) Acrylates Copolymer (AC) 
Acrylate Crosspolymer (ACS) 
Polymethyl methacrylate (PMMA) 
Polyacrylate (PA) Polystyrene (PS) 
Polyquaternium (P)

„Mehr als jede 3. untersuchte Sonnencreme enthält Acrylates/ C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer (ACS). Mindestens jede 5. untersuchte Gesichtscreme enthält Acrylates/ C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer (ACS). Mehr als jedes 10. untersuchte Körperpeeling enthält Polyethylen (PE). Doch Polyethylen ist nur ein Teil des großen Mikroplastik-Problems. Kosmetik braucht kein Plastik: Synthetische Polymere in Kosmetika könnten einfach durch natürliche Stoffe wie Salze, geschrotete Kerne, Mais oder Cellulose ersetzt werden.“ via CAREELITE

Autoreifen und Mikroplastik

So, ein letzter Punkt, der sehr wichtig ist, muss noch ergänzt werden: Denn auch Autoreifen verlieren durch die hohe Reibung auf den Straßen permanent winzige Plastikpartikel. Diese fliegen von nun an in der Luft herum und schaden nicht nur Umwelt (irgendwann landet ein Teil dieser Partikel wieder in Flüssen und letztendlich im Meer – Teufelskreis!), sondern auch unseren Atemwegen, denn wir atmen sie einfach mit. Wirklich schützen kann man sich dagegen nicht, aber ein paar Tipps habe ich weiter unten trotzdem. Ich habe nun an mehreren Stellen gelesen, dass der Gummiabrieb der Reifen ein prozentuell fast ebenso großes Problem ist, wie die Kunstfasern in unserer Waschmaschine. Es ist also wirklich erheblich, was da alles tagtäglich abgerieben wird auf den Straßen dieser Welt.

So schadet Mikroplastik deiner Gesundheit

Mikroplastik hat einen erheblichen Effekt aus unsere Gesundheit. Phthalate (Weichmacher) verändern unsere genetische Information, indem sie eine Auf-/Abregulierung der Funktion unserer Gene bewirken. Diese Chemikalien sind im Stande, vom Immunsystem bis hin zu unserem Gehirn alle Teile unserers Körpers zu  verändern. Da Mikroplastik Schadstoffe in hoher Konzentration adsorbiert, kommen Schadstoffe dadurch in die Nahrungskette. Wie oben erklärt, nimmst du diese wiederum auf, wenn du beispielsweise einen Fisch isst, der aus dem Meer kommt und voller Mikroplastik steckt. Studien zeigen, dass es durch die Aufnahme von Mikroplastikpartikeln zu Gewebeveränderungen bzw. Entzündungsreaktionen und toxikologischen Auswirkungen bis hin zu inneren Verletzungen kommen kann.

„In 93% aller Wasserflaschen aus Plastik schwimmt Mikroplastik. Im Schnitt 325 Teilchen pro Liter.“

Und wenn du jetzt sagst: Ich habe schon so viel Fisch in meinem Leben gegessen und ich lebe immer noch. Na dann erstmal Gratulation dazu. Das Mikroplastikpartikel-Problem hat vor 20 Jahren noch nicht so stark existiert, wie es jetzt da ist. Es wird von Tag zu Tag mehr und schlimmer. Und klar nimmst du immer nur ganz wenig Plastik auf einmal auf, doch es summiert sich, schadet deinem Organisums und kann zu Krankheiten führen. Diese wiederum kannst du dann vielleicht nicht auf das viele Plastik in deinem Körper zurückführen, aber nichtsdestotrotz kann es ein Auslöser sein. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass es nicht gesund sein kann, Plastik mit sich herumzuschleppen, dass teilweise so klein ist, dass es sich in unser Gewebe verkrümelt und durch unseren Körper wandert.

Natürlich gibt’s noch viele, viele weitere Möglichkeiten, wie Mikroplastik in unsere Atmewege, unseren Organismus gelangt. Essen ist die eine Sache, atmen die andere (siehe Autoreifen), Kosmetik, etc.

 

 



Ob du was gegen den Mikroplastik-Wahnsinn tun kannst? Ja, das kannst du!

Und bitte sag jetzt nicht, dass schon so viel Mikroplastik im Meer schwimmt, dass du eh keinen Unterschied mehr machen kannst, dass du die Welt eh nicht retten kannst. Und dann lebst du fröhlich weiter. Nein, wir tun was dagegen. Die 5 Punkte, die ich euch nun aufzeige sind sehr leicht in den Alltag zu integrieren und sie machen einen Unterschied auf diesem Planeten. Jeder kann die Welt ein bisschen besser machen. Also, los geht’s:

1. Kosmetik

Verwende Naturkosmetik und checke einfach immer alle Inhaltsstoffe eines Beautyprodukts auf Codecheck (mega praktisch!). Die App sagt dir, ob sich bedenkliche Stoffe in deinen Kosmetikartikeln befinden. Versuche Naturkosmetik überwiegend in Glasverpackungen zu kaufen. Oder probier’s doch mal mit unverpackter Seife! Ich bin da auch nicht perfekt, aber jede kleine Veränderung ist schonmal gut!

2. Waschen

Kaufe dir den GUPPYFRIEND von Langbrett, einer non profit Organisation, die einen Waschbeutel (siehe Titelbild) entwickelt hat. Du gibst deine Wäsche also zukünftig dann nicht einfach in die Waschmaschine, sondern alles in den Wäschesack und diesen dann in die Waschmaschine. Er ist recht groß, oben am Foto habe ich ihn zusammengefaltet und es passt einiges rein. Der GUPPYFRIEND Waschbeutel ist übrigens die weltweit erste Lösung für das Mikroplastikpartikel-Problem in der Waschmaschine. Er filtert kleinste Kunstfaser-Bruchstücke, die sich in der regulären Maschinenwäsche aus jedem Kleidungsstück mit Kunstfaseranteil herauslösen. Somit bleiben die Partikel zu 99% im Beutel, gelangen nicht ins Grundwasser, verpesten nicht die Umwelt, bringen nicht das Ökosystem außer Gleichgewicht. Klasse, oder? Das aufgefangene Plastik kannst du dann einfach im Müll entsorgen.
Der Beutel kostet 30€ und hält zwei Jahre glaube ich.

3. Mehrweg statt Einweg

Überlege doch mal, welche Einweg-Produkte du leicht durch Mehrweg-Produkte ersetzen kannst. Die Plastiktrinkflasche, die du dir zwischendurch kaufst, vielleicht durch eine schöne Edelstahlfalsche ersetzen, die du jahrelang benutzen kannst. Spart Geld und Ressourcen. Menstruationskappe statt Tampons, biologisch abbaubare Bambus-Zahnbürste, statt der normalen Plastikzahnbürste, eigene Tüte zum einkaufen mitbringen, Papier statt Plastik, etc. Du tust meist nicht nur der Umwelt, sondern auch deiner Geldbörse was gutes, wenn du auf Mehrweg umsteigst.

4. Müll sammeln und richtig entsorgen

Wenn du Müll siehst, kannst du ihn aufheben und richtig entsorgen, damit er nicht in Flüsse geweht wird und sich nicht irgendwann zu tausenden Mikroplastikteilchen zersetzt. Am Strand liegt Müll? Sammle doch ein wenig und motiviere andere mitzumachen. Jeder Strohhalm, der nicht im Meer liegt, ist bereits Verbeserung. Mülltrennung und die richtige Entsorgung ist natürlich auch wichtig, damit eventuell recycelt werden kann.

5. Ernährung

Diesen letzen Punkt darf ich mir natürlich nicht verkneifen. Als Veganer hab ich gut reden, weil ich bereits daran gewöhnt bin, keine Meerestiere zu essen, aber es ist halt so. Wenn das Tier, das du isst, direkt aus einem See oder dem Meer kommt, kannst du sicher sein, das Mikroplastik darin steckt, denn die Tiere verwechseln Plastikpartikel mit Plankton und essen es einfach auf. Das Mikroplastik tut weder den Tieren noch dir gut, wenn du sie aufisst, das ist klar.

Außerdem: Kein Meersalz essen, denn auch hier konnte Mikroplastik nachgewiesen werden.

6. Auto fahren

Etwa ein Drittel des Mikroplastiks wird auf den Gummiabrieb von Reifen zurück geführt. Das ist heftig! Wirklich schützen kann man sich dagegen nicht. Meine Tipps: So viel wie möglich in der Natur sein, nicht direkt bei der Straße joggen gehen (auch wegen der Feinstaub Belastung), weniger Auto fahren, mehr Fahrgemeinschaften, Rad fahren, Öffis,etc.

7. Aufklärung

Das wichtigste, was du tun kannst, ist deine Mitmenschen über diesen Mikroplastik-Wahnsinn aufzuklären. Je mehr Menschen bewusst wird, wie die Lage ist, desto mehr werden auch was dagegen tun! Lasst uns Vorbilder sein, so inspirieren wir viele andere.

 


Fazit:

Es ist einfacher etwas gegen Mikroplastik zu tun, als man denkt. Und du wirst sehen, wenn dich das Thema beschäftigt, redest du mit anderen darüber und steckst sie mit deinem Waschbeutel, deiner coolen Flasche, die du immer dabei hast und deinen Naturprodukten an. Du wirst schon sehen! Ich will mit diesem Artikel niemandem Angst machen. Manche Fakten waren auch für mich neu und erschreckend. Dieser Artikel soll aufklären und informieren, mehr nicht. Jedoch ist mir auch wichtig aufzuzeigen, was einfach Realität ist und diese Informationen haben das Potential, viele Menschen dazu zu bringen, die Welt zu einem Ort mit weniger Mikroplastikpartikeln zu machen und das ist sehr wichtig!

Peace Out!

 

 

What I wear (vegan and fair): Trenchcoat Jan ’n June (ja dieser besteht aus Kunstfaser, deshalb wird er in dem GUPPYFRIEND gewaschen und schadet der Umwelt somit nicht.)

 

 

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22 Comments

  • Reply Kris28 21. April 2018 at 12:29 pm

    Danke für den Beitrag! Ich hab mir gleich drei Beutel für mich und meine Familie gekauft. Das ein oder andere „Plastik“-Teil ist einfach im Kleiderschrank! 🙂

    • Reply Justine 23. April 2018 at 5:04 pm

      Hi Krisi, super, das freut mich riesig!!! Ja, so ist es leider 🙂 Gut, dass es den Waschbeutel gibt.
      Viele Grüße, Justine

  • Reply alexandra 19. April 2018 at 10:19 pm

    uiiii … vielen dank für die aufklärung und das bewusst machen !!!!
    wirklich traurig …. na hoffentlich schaffen wir es noch, uns zu retten …. letztlich schaden wir nur uns …. ohne uns würde sich die erde sicher wieder erholen …

    • Reply Justine 23. April 2018 at 5:05 pm

      Liebe Alexandra, danke für dein Feedback! Ja, da kann man schon mal verzweifeln… ich denke wir schaffen es trotzdem 🙂 Alles Liebe, Justine

  • Reply Claudia Gehre 17. April 2018 at 10:00 am

    Liebe Justine, danke für diesen eindringlichen Artikel! Habe ihn sofort geteilt. Meine Familie lebt in Abu Dhabi, VAE. Dort wird jedes Fitzelchen in Plastik gepackt, Umweltbewußtsein geht im Alltag unter. Hab also deinen Artikel sofort geteilt und werde das auch weiter tun. Den Guppyfriend habe ich auf meiner Liste für uns, auch als Geschenk. Bitte gib Updates und Erkenntnisse aus den Kommentaren immer weiter. Das ist bestimmt ein Dauerthema für uns Veganer und eigentlich auch den Rest der Welt… also: nochmals danke!! Claudia

    • Reply Justine 19. April 2018 at 4:31 pm

      Hallo liebe Claudia,

      vielen Dank für dein Feedback und fürs teilen!!
      Ohje, dass es dort gar kein Bewusstsein für den Plastik Konsum gibt war mir nicht klar… umso toller, dass du ihn auch verschenken willst. Das macht einen kleinen oder großen Unterschied auf der Welt 🙂
      Alles Liebe, Justine

  • Reply Marilena 16. April 2018 at 12:18 pm

    Guppyfriend ist ja genial! Danke für diesen Tipp!
    Ich hab mich bisher nämlich immer in der Zwickmühle befunden – die Leggings aus recycelten Plastikflaschen schien erst eine super Idee, aber dann wurde ich mir vor einer Weile auch dem Mikroplastik Problem bewusst. Der Waschbeutel ist die Lösung! Yay!

    • Reply Justine 19. April 2018 at 4:33 pm

      Hi Marilena,
      ja gell? Einfach so eine kleine, coole Sache, die einen so großen Unterschied macht 🙂 Danke für dein Feedback.
      Ich mag „leider“ auch die Leggings aus recycling Material viel lieber als die aus Baumwolle, also wirklich gut dass es den Beutel gibt.

      Alles Liebe, Justine

  • Reply franzi slows down 16. April 2018 at 10:25 am

    Toller und super recherchierter Artikel! Ich finde es so unheimlich wichtig auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Das ist auch ein Punkt, der mich an „veganer mode“ im ganz nervös macht, weil von Wolle auf Polyacryl pullis umzusteigen ist für mich nicht vegan, denn wenn das das Mirkoplastik bei Eisbären in der Lunge landet ist das ziemlich uncool und vor allem ehtisch nicht korrekt. Das gleiche mit Kunstleder..
    Habe den Waschbeutel Weihnachten erst mal meiner ganzen Familiy geschenkt und die Kolleginnen meiner Mum und ihre ganzen Outdoor Freunde haben sich dann auch einen geholt, ich war ganz stolz.

    Und es ist auch so einfach, Mikroplastik in allgemeinen Alltag zu integrieren! Finde deine Tipps super!

    liebe grüße

    Franzi

    • Reply Justine 19. April 2018 at 4:35 pm

      Hi Franzi, vielen Dank für dein Feedback 🙂
      Ja ich weiß was du meinst.. bin total deiner Meinung. Schaffe es trotzdem nicht ganz darauf zu verzichten, deshalb ist eben zumindest der Waschbeutel eine gute Sache. Gott sei Dank gibt’s ja auch viele tolle Pullis und Cardigans aus Baumwolle oder Hanf 🙂

      So cool, dass du ihn deiner ganzen Familie geschenkt hast. Werde ich mir ein Beispiel daran nehmen!

      Alles Liebe, Justine

  • Reply Ivana Mala 16. April 2018 at 9:22 am

    Super Artikel…danke dir…

    • Reply Justine 19. April 2018 at 4:36 pm

      Hi Ivana, danke dir!! Alles Liebe, Justine

  • Reply Anja 15. April 2018 at 8:01 pm

    Liebe Justine! Spitzen Artikel, TOP!!! Ich beschäftige mich ja auch nun schon seit einigen Monaten damit (naja seit ich angefangen habe endlich ganz vegetarisch/vegan zu werden) und um so mehr man liest um so mehr fragt man sich ob die Welt nicht komplett verrückt ist. Seitdem haben auch wir Zuhause viel Umgestellt (Bambuszahnbürste,eigener Einkaufsbeutel aus Baumwolle, keine doofen Plastik-Gemüsebeutel mehr, Glas/Edelstahl Trinkflasche mimmer dabei usw.) Nur den Beutel gegen Mikroplastik für die Wäsche habe ich mir leider noch nicht gekauft. Gibt es den auch schon in Wien zu kaufen? Jedenfalls DANKE für den tollen Artikel!! Muss sofort geteilt werden!! *fetter Daumen hoch* !!! Liebe Grüsse, Anja

    • Reply Justine 19. April 2018 at 4:38 pm

      Hi Anja, vielen lieben Dank für dein Feedback 🙂 Ich denke es mir auch ständig, sind alle verrückt geworden? Was ist nur los mit dieser Welt?
      Du bist ja echt fleißig, finde ich klasse 🙂
      Ich habe ihn bisher in keinem Shop gesehen, am besten du fragst mal bei GUPPYFRIEND direkt nach.

      Alles Liebe, Justine

  • Reply Anita 15. April 2018 at 7:05 pm

    Toller Artikel, danke dafür!
    So wichtige Themen und leider immer noch zu wenig Aufmerksamkeit dafür. Ich hoffe einigen Lesern werden die Augen geöffnet!
    Ich hab den Guppyfriend damals als Projekt unterstützt, nachdem ich davon per Zufall drauf gestoßen bin.
    Er ist super, funktioniert, ist mega einfach und nach ein paar Wäschen sammelt sich das erste sichtbare Mikroplastik in den Ecken.
    Ich kann nur sagen kauft ihn euch!

    Und mistet euer Bad aus per Codecheck-App! Ich hab erst ganz viel weggeworfen, dann hab ich einzelne Produkte nach und nach ersetzt, dann kann man sich über die neuen tollen Sachen freuen. Und es gibt so viel gute Naturkosmetik! Muss auch gar nicht immer das teuerste sein, in den Drogerien gibt es auch schon einiges gutes zum kleinen Preis!

    Beim einkaufen checke ich die neuen Sachen mit der App, so gibt’s keine Enttäuschung zuhause. Und das gute Gefühl etwas gutes für mich zu tun UND für die Umwelt ist super.

    • Reply Justine 19. April 2018 at 4:40 pm

      Hi Anita, danke dir für dein Feedback 🙂

      Ist ja klasse, dass du den GUPPYFRIEND schon so früh entdeckt hast!!
      Die Codecheck App ist echt total klasse. Verrückt, was so in Kosmetika und Co drin steckt 🙁

      Alles Liebe, Justine

  • Reply Anni 15. April 2018 at 5:19 pm

    Liebe Justine,
    vielen Dank für diesen sehr aufrüttelnden, informativen Artikel!
    Ich war gerade in Israel und da dort Leitungswasser nicht wirklich Trinkwasserqualität hat, fällt mir hier in Deutschland wieder sehr stark auf, wie dankbar ich daür bin, dass das Leitungswasser hier eine gute Qualität hat, so dass ich kein abgepacktes Wasser kaufen muss…

    Eine – vielleicht doofe – Frage habe ich zum Guppyfriend: das Produkt hört sich wirklich toll und sehr, sehr sinnvoll an, ich wüsste nur gern, wie ich den reinigen kann/soll… Also quasi: wo kommt das darin aufgefangene Mikroplastik hin? Kann ich das in den Mülleimer schütteln? Auswaschen wäre ja leicht unlogisch… 😛
    Oder ist der einfach so konzipiert, dass ich mich um nichts weiter kümmern muss?

    Viele Grüße,
    die Anni

    • Reply Justine 15. April 2018 at 5:56 pm

      Hi Anni, sehr gerne. Danke dir für dein Feedback 🙂 Und ja, ich bin auch so dankbar für unser sauberes Trinkwassser 🙂 Genau, das tut man dann einfach in den Mülleimer, werde ich noch ergänzen!!
      Liebe Grüße, Justine

  • Reply Silberblut 15. April 2018 at 5:19 pm

    Ich frage mich nur… Wenn das Microplastik im Beutel bleibt, bleibt dann nicht auch der Dreck?
    Ich bin viel draußen im Wald, in den Bergen, Wandern, Geocaching, Bogenschießen… Bei jedem Wetter.

    Meine Kleidung ist danach doch nicht selten recht eingesaut. Abrieb von Bäumen, Moos, Schlamm, etc.
    Grade die Funktions- und Outdoorkleidung ist ja häufig aus „nicht natürlichen“ Materialien wie Microfaster oder schlicht und ergreifend Fleece.
    Goben Dreck bürste ich vor dem Waschen ab, aber trotzdem hängt noch mehr als genug in den Klamotten…

    Wenn der Guppyfriend so engmaschig ist, dann bleibt doch der großteil von dem Dreck, den ich aus dem Wald mitbringe in dem Beutel hängen und macht die Wäsche wieder dreckig. Denn Schlamm besteht nunmal aus kleinsten Steinchen und Pflanzenpartikeln.
    Das kann ja auch nicht im Sinn des Erfinders sein.

    • Reply Justine 15. April 2018 at 5:58 pm

      Hi Silberblut, ich denke man sollte vorher gut ausschütteln und dann sollte es funktionieren. Kleine Steinchen und eben das Mikroplastik, das man im inneren auffängt, gibt man dann in den Müll 🙂 Schreib doch einfach mal GUPPYFRIEND direkt eine Mail und frage dort nach 🙂 Liebe Grüße, Justine

  • Reply Ingrid 15. April 2018 at 12:21 pm

    Hey Justine, danke für diesen Artikel! Ich gebe mir auch immer mehr Mühe meinen Plastikkonsum zu reduzieren – angefangen bei richtiger Müllentsorgung, Verwendung von Naturkosmetik bis hin zur Nutzung von Stoffbeuteln. Ich bin davon überzeugt, dass jeder noch so kleine Beitrag seine Wirkung hat und zu einer besseren Welt beiträgt! In meinem Umfeld wird dieses Thema (noch) nicht so groß geschrieben. Der Müll wird mit der Begründung „Am Ende wird eh alles zusammengeworfen und verbrannt.“ nicht richtig getrennt und Stoffbeutel werden teils mehr als Modetrend statt als Zeichen gegen erhöhten Plastikkonsum gesehen.
    Dass sogar beim Waschen von Kleidungsstücken – auch bei recycelter fair Fashion Kleidung – Plastik ins Abwasser gelangen kann, war mir bisher nicht bewusst und schockiert mich! Ich finde es großartig, dass mittlerweile Kleidung aus recycelten Materialien hergestellt wird und so der Umweltverschmutzung entgegengewirkt wird, allerdings macht es mich dann doch sehr nachdenklich, wenn ich jetzt weiß, dass beim regelmäßigem Waschgang Plastikteilchen auch davon abgetragen werden. Klingt nach einem Teufelskreislauf, oder!? Schön ist es dennoch zu sehen, dass es bereits Ideen wie den „Guppyfriend“ gibt!
    Ich frage mich gerade, wie sich die Thematik hinsichtlich Trocknern verhält? Eignet sich der Waschbeutel auch für den Trockner?

    Liebe Grüße!

    • Reply Justine 19. April 2018 at 4:28 pm

      Hi liebe Ingrid, vielen Dank für dein Feedback, bin ganz deiner Meinung 🙂
      Ja leider.. aber der Waschbeutel ist mal ein Anfang, immerhin!
      Ich habe mich für dich erkundigt, leider kann man ihn nicht im Trockner verwenden.
      Am besten du hängst dann die Teile, die Plastik enthalten auf den Wäscheständer zum trocknen! 🙂

      Alles Liebe,
      Justine

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