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Naturkosmetik: Wie Alex sich als #nopoo-Fanatic (fast) zum Naturkosmetik-Beckham entwickelte [feat. Wild Life von i+m]

Heute übergebe ich mal wieder meinem Freund Alex das Wort. Er schreibt über Naturkosmetik für Männer und stellt sich die Frage, ob man die denn überhaupt braucht! Los geht’s:

Ich habe eine grundlegende Abneigung dagegen, mir irgendwas ins Gesicht zu schmieren, das nicht Wasser oder maximal Seife ist. Die Seife ist dann aber bitte bio, vegan, frei von Chemikalien und am besten unverpackt dahergekommen. Das hat nichts mit Beauty-Snobismus zu tun, ich will einfach so wenig wie möglich auf meiner Haut oder in meinen Haaren haben!

„Die Steinzeitmenschen brauchten kein Shampoo. Ich auch nicht.“ #nopooforlife

Genau das war meine Idee und ich habe sie durchgezogen. Viele warten vor dem ‚No Poo‘-Experiment bis zum nächsten dreiwöchigen Asienurlaub. Ich nicht. Außerdem war es für mich kein Experiment, sondern eine Entscheidung. Ich habe in einer Unterhaltung erfahren, dass die Talgproduktion zurückgeht, sobald man kein Shampoo mehr verwendet und man dann die Haare nur mehr auskämmen muss. Ich habe dann einfach damit aufgehört, Shampoo zu verwenden. Die fettigen Haare waren nach ein paar Tagen wieder völlig normal und blieben so. Das ist jetzt über vier Jahre her. Bisher hat sich keiner beschwert und die Leute sind immer mega fasziniert und positiv überrascht, wenn ich ihnen davon erzähle, dass ich nur Wasser verwende, um Haare zu waschen. Ja, nur Wasser; kein Roggenmehl, keine Apfelessigspülung oder sonst was. Außerdem connecte ich mich durch #nopoo mit meinen Vorfahren vor hunderten oder tausenden Jahren. Wer auch immer den Menschen erschaffen hat, hat das Haar sicher nicht so konzipiert, dass wir uns da noch extra Seife zur Reinigung brauchen. Zumindest denke ich das. Gesagt sei noch, dass ich vor meiner Wasserwaschzeit einfach irgendwelche Produkte verwendet und mich um die Qualität und Inhaltsstoffe nicht geschert habe, das kam alles erst später. Wer #nopoo gar nicht gut findet, kann ja faire, vegane Naturkosmetik verwenden (probiert es aber wirklich unbedingt, da geht nix drüber!), wie das wohlduftende Shampoo von i+m.

Die Angst vor dem Eincremen

Das ist so ziemlich genau der Satz, den ich immer sagte, wenn Justine mir ihr neues Lieblingsprodukt oder mir (wirklich lieb und lieb gemeint) die Probe einer gefühlt 50 Euro teuren Bio-Männercreme anbot. Ich habe als Kind schon sehr ungern was im Gesicht gehabt und das hat sich nie geändert. Ich finde den Gedanken, dass die Creme dann in meine Haut reinwirkt und dort bleibt einfach nur schrecklich. Ich habe schon einige Männer getroffen, die das genau so sehen, aber auch andere, die sich jeden Tag 8 Produkte zwischen die Ohren knallen und damit cool sind. Ich kenne auch den ein oder anderen, der sich mal schminkt, bevor er ausgeht. Ich finde das voll okay, aber ich hätte lieber einen 2cm großen Pickel im Gesicht als einen Quadratmillimeter Make-Up.

Einstiegsdroge Bartöl

Vor dem Sommer diesen Jahres hatte ich dann die Idee, meinen Bart mal länger wachsen zu lassen. Ich wollte das immer schon ausprobieren und hab mir gedacht, ich mache es jetzt einfach. Nach einer Zeit habe ich bemerkt, dass die Barthaare, je mehr ich sie wachsen ließ, strohig wurden und begannen abzustehen. Ich wusste, dass Bartöle existieren aber habe mich damit nie auseinandergesetzt. Bei der Fashionweek in Berlin gab es dann in der Fashionchangers Styling Lounge einen kleinen Stand, bei dem man sich die Hände massieren lassen konnte. Ich habe dort im Endeffekt dann ein Bartöl geschenkt bekommen und zwar von i+m. Ich kannte die Marke schon von Justine aber wusste nicht, dass es auch Männersachen gibt (wiederum deshalb, weil mir Kosmetik, wie erwähnt, ein wenig suspekt war). Der Geruch vom Öl war so unglaublich gut und die Inhaltsstoffe (inkl. fairen und Bio-Zutaten) so überzeugend, dass ich das Öl im weiteren Urlaub jeden Tag verwendet habe. Ich habe mir sogar eine Bartbürste gekauft, die ich jetzt noch regelmäßig, aber nicht täglich, benutze. Mittlerweile verwende ich das Öl so gerne, dass ich im Büro und zu Hause ein eigenes habe, damit ich es nicht dabei haben muss. Mein erster Kosmetikartikel, den ich so richtig gerne mochte, war also ein Bartöl.

„Du wirst alt und runzelig sein, weil Du Dich nie eincremst!“

So lauteten Justine’s Versuche, mich zur Verwendung von Naturkosmetik zu überreden. Falten sind mir egal (wirklich völlig egal) und mit runzelig sein kann ich auch gut leben. Ich freue mich sogar darauf, wenn Justine und ich 100 und runzelig sind. Das Faltenargument zog also bei mir nicht so richtig, aber Justine hat mich nach einiger Zeit wenigstens dazu gebracht, ab und an Creme zu verwenden. Das Bartöl war das einzige, was ich wirklich gerne jeden Tag verwendete.

Dann kam die Idee auf, dass ich für den Blog weitere Produkte von der Wild Life for Men Linie von i+m testen soll (zu der auch das Bartöl gehört). i+m ist ein veganer Naturkosmetik-Brand aus Berlin! Ich habe zwar zunächst wieder keine Lust gehabt, mich einzucremen, habe mir aber dann gedacht, ich kann es ja mal ausprobieren, weil ich das Bartöl ja so gut fand und da wäre es nur fair, der restlichen Linie mal eine Chance zu geben. Wie damals in der Fashionchangers Styling Lounge. Jetzt habe ich das Öl, das Duschgel, die 24h Cream und das Face Power Gel seit einigen Wochen in Gebrauch. Mich begeistert am meisten der Geruch der Produkte. Ich finde, dass sehr viele Männerkosmetika oder -parfums nach diesem zitronigen, billigen ‚Männergeruch‘ riechen. Das sagt mir überhaupt nicht zu. Ich liebe gewürzige, herbere, raffiniertere Dufttöne und hier hat i+m wirklich vieles richtig gemacht! Nur, um das aus dem Weg zu schaffen: Eine unverpackt gekaufte Stückseife zum Duschen ist mir immer noch am liebsten. Ihr wisst schon: verpackungsfrei und hält gefühlt für immer. Da kann das i+m Duschgel so gut riechen, wie es nun mal riecht, das ändert für mich nichts. Das Bartöl und die beiden Gesichtsprodukte, sowie das Deo finde ich aber richtig, richtig gut! Ich wundere mich ja über mich selbst, wenn ich nach dem Gesicht waschen noch zwei (!) Cremes auftrage. Wahnsinn. Fühlt sich jedenfalls erstaunlich gut an.

Wild Life for Men von der Steinzeit bis heute 

Bio Arganöl aus fairem Anbau, Hyaloron, Aloe Vera und viele weitere, hochwertige Inhaltsstoffe werden für die Produkte verwendet. Übrigens finde ich den Duft mehr in Richtung unisex, wenn man als Frau einen etwas schwereren Duft gerne mag. Einen Inhaltsstoff finde ich besonders interessant: Schmetterlingsflieder schützt die Haut vor blauem Licht – i+m nennt diesen Effekt ‚Anti-Blue-Light‘. Ich weiß, dass es Brillen gibt, die die Augen vor blauem Licht schützen sollen, aber über meine Haut habe ich nie nachgedacht. Als jemand, für den der erwähnte daily Wildlife (manche nennen das daily struggle, aber no bad vibes!) – berufsbedingt – unzählige Stunden am Laptop und Handy stattfindet, finde ich diesen Aspekt schon sehr spannend. Blue Light kann tief in die Haut eindringen und erzeugt dort freie Radikale, die können wiederum zu Austrocknung, unregelmäßiger Pigmentierung, Verstärkung von Akne usw führen. Man mag meine Steinzeit-Herleitung albern finden (ich verwende sie dennoch fast täglich), aber die hatten eben keinen Computer und kein Smartphone, was die Schutznotwendigkeit ebenfalls ausschließt. Abgesehen davon ist es halt auch ein Fakt, dass es heutzutage sowas wie Feinstaub gibt und die Haut dadurch und durch andere Umwelteinflüsse stark belastet wird. Sie dann gut zu waschen und mit hochwertiger Creme zu pflegen ist nur fair!
Vielleicht braucht der Mann im 21. Jahrhundert ja doch ein kleines bisschen Kosmetik ;-). 

Aber jetzt mal ehrlich: Dass sich immer mehr Männer immer gründlicher pflegen hört sich auch für Kosmetikhinterweltler wie mich nicht nach Fake News an. Spätestens als David Beckham 2003 den über 20 Jahre alten Begriff der Metrosexualität neu geprägt hat, ist Männerkosmetik salonfähig und soll es auch bleiben! Wer dabei auf Naturkosmetik mit natürlichen (bio) Inhaltsstoffen, faire Arbeitsbedingungen und genialen Gerüchen setzen will (ob David Beckham das tut? Ich hoffe es für ihn!), ist bei i+m auf jeden Fall genau richtig.

Hier könnt ihr nochmal alle Wild Life Produkte auf einen Blick sehen. Wir hätten da zum einen das Bartöl, den Deo Roll-On, das Face Power Gel, die 24hr Cream & das Shower Gel & Shampoo. Alles bio, fair, vegan & natürlich!

Liebe Leute, abseits vom Onlineshop ist i+m auch in ausgewählten dm Filialen in Deutschland und Österreich erhältlich!

 

Werbung: In Zusammenarbeit mit i+m Naturkosmetik Berlin

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4 Comments

  • Reply Katja 4. November 2018 at 2:59 pm

    Ich habe dieses Phänomen bei meinem kleinen Sohn (3 Jahre alt) beobachtet. Da habe ich gar nicht erst angefangen Shampoo zu benutzen. Außerdem waschen wir seine Haare extrem selten, einmal im Monat vielleicht. Das traue ich mir immer gar nicht zu sagen, haha. Aber seine kleine Mähne sieht immer aus wie frisch gewaschen. Schöner Artikel!

    • Reply Alex 6. November 2018 at 7:48 am

      Hallo Katja,
      ich kann wirklich 100% sagen, dass es auch ohne Shampoo funktioniert. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass andere das zunächst komisch finden, man aber sehr schnell Akzeptanz findet, wenn man voll dahinter steht. Echt cool, dass ihr es so probiert habt 🙂 Und danke für Dein Lob! Liebe Grüße, Alex

  • Reply Gina 4. November 2018 at 12:24 pm

    Toller Beitrag! Mein Freund ist ganz genauso, er benutzt auch nur Wasser und ist überzeugt davon, dass das genau richtig so ist, weil Haut und Haare nur abhängig von Pflegeprodukten werden und ich muss auch sagen, dass er eine ziemlich schöne Haut hat, obwohl er garnichts dafür tut. Nur manchmal benutzt er so eine old school Babycreme im Gesicht… auf die schwört er xD

    Habt einen schönen Sonntag!
    Liebe Grüße
    Gina

    • Reply Alex 4. November 2018 at 2:33 pm

      Hallo Gina, danke für Dein Lob! Ich kann mich sehr gut in die Gedanken Deines Freundes reinfühlen Liebe Grüße, Alex

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