Ihr Lieben, wieso bin ich nicht schon früher auf die Kombi Walnuss und Banane gekommen? Harmoniert ganz wunderbar! Dieses Rezept hat mich viele Stunden in der Küche gekostet. Wie so oft, war der Geschmack von Anfang an super, aber der Teig wurde einfach nicht durch. Die Entwicklung veganer, glutenfreier Bäckerei, die auch noch frei von raffiniertem Zucker ist, kostet in der Rezeptentwicklung auf jeden Fall ein paar Nerven mehr, als die typischen Butter-Weizenmehl-Ei-Rezepte. Aber was soll’s! Ich liebe es und wenn es dann gelingt, freu ich mich umso mehr. Beim Bananenbrot hab ich nicht aufgegeben, weil ich den Geschmack dieses, eher misslungenen Brotes, so großartig fand. Ein paar mehr Leinsamen und ein bisschen weniger Hafermilch später darf ich euch ein wunderbar herbstlich- winterliches Bananenbrot präsentieren. Oder eher gesagt Bananenbrot-Schnitten. Du kannst es natürlich auch ein wenig höher machen und es in der typischen Bananenbrot-Form backen. Dann dauert es etwa 20 Minuten länger, bis es durch wird. Es schmeckt gut mit oder ohne „Belag“. Walnüsse und Dattelcreme habe ich vor allem auch deshalb darauf gepackt, damit die Sache fotogener wird. Im Endeffekt schmecken die Schnitten auch pur oder mit Marmelade riiiichtig gut.
Probiert das vegane Bananenbrot unbedingt aus und lasst mich wissen, ob ihr es so sehr liebt, wie ich.
Es ist richtig schön saftig und man kann es auch easy einfrieren und leicht wieder auftauen. Am besten im Ofen, denn warm schmeckt’s besonders köstlich.
Das heutige Bananenbrot zeige ich euch übrigens in einer Kooperation mit Keimling, über die ich mich total freue. Keimling kenne ich nun schon viele Jahre lang, denn mein allererstes Bloggerevent (außerhalb Österreichs) vor genau vier Jahren war in Hamburg, gemeinsam mit Keimling. Bei Keimling gibt’s alles, was das Health-Junkie Herz begehrt. Von meinem Traum-Entsafter (den man bei bestimmten Angeboten über Raten abzahlen kann), über Algen und Getreidegräsern, bis hin zu Trockenfrüchten, Nüssen und Nahrungsergänzungsmitteln. Beim traditionellen Naturkostanbieter Keimling – bereits seit 35 Jahren auf dem Markt – ist die Auswahl echt großartig. Schaut mal vorbei!
Weiter unten hab ich übrigens noch ein tolles Gewinnspiel mit Produkten von Keimling (zufälligerweise genau die, die ihr für’s Bananenbrot braucht) für euch.
Kleiner Health Talk über gekeimte Haferflocken
Jetzt kommt gleich ein Geständnis. Ich habe von Keimling ein Produktpaket bekommen und da waren auch Haferflocken dabei. Drin waren fast alle Zutaten, die ich für die Rezeptentwicklung gebraucht habe. Jedenfalls hab ich auf der Verpackung gelesen, dass das nicht irgendwelche Haferflocken sind, sondern welche, die nicht nur in Rohkostqualität, sondern auch angekeimt sind. Oft gehört, nie recherchiert und auf’s neue gefragt, was denn dieses ankeimen bedeuten soll. Now I know: Beim Keimen baut der Hafer neues Leben auf, denn wenn Getreide mit Wasser in Berührung kommt, beginnt ein Stoffwechselprozess. Der Hafer geht vom inaktiven Zustand in einen aktiven und während dieses Prozesses werden sogenannte Antinährstoffe abgebaut, welche die Nährstoffaufnahme hemmen. Doch warum enthält Getreide überhaupt Antinährstoffe? Das ist eine Art Schutzmechanismus, damit sie nicht „gefressen“ werden. Wenn man die Körner jedoch einweicht, denken sie, dass sie nun in der Erde sind, bauen ihre Schutzmechanismen ab und bereiten sich auf’s Keimen vor. Die Haferflocken von Keimling wurden also eingeweicht, haben kurz gekeimt und wurden dann wieder getrocknet. Gekeimtes Getreide ist weitaus bekömmlicher und auch gesünder für uns als das ungekeimte Pendant. So einfach ist das!
Warum Geständnis? Für mich als Health-Addict sollte Getreide keimen echt ein Begriff sein. Jedenfalls finde ich das Thema irrsinnig spannend, werde mich da in nächster Zeit definitiv reinfuchsen und euch noch mehr darüber berichten.
Hafermehl kannst du übrigens ganz einfach aus Haferflocken selber machen. Ab in den Mixer, wenige Sekunden warten und schon entsteht Mehl aus den Haferflocken. Für mich ist Hafermehl nicht mehr wegzudenken aus der glutenfreien Bäckerei.
Vorhang auf für gesundes, veganes Bananenbrot!
Als besondere Zutat habe ich übrigens Walnussmus dazu gepackt. Für mich war es das erste Mal, dass ich Walnussmus probiert habe und ich bin total begeistert. Ein Nussmus, das definitiv zu wenig Aufmerksamkeit erhält. Du bekommst es bei Keimling oder kannst es natürlich alternativ auch selbst machen. Dazu brauchst du Walnüsse und einen leistungsstarken Mixer.

DIe Zutaten genügen für eine kleine Kastenform (als Brot) oder eine 18x18cm Kuchenform (als Schnitten).
- 160 g reife (!) oder fast schon überreife Bananen (Gewicht ohne Schale)
- 80 g Walnussmus*
- 100 ml Pflanzenmilch
- 120 g Hafermehl (fein gemixte Haferflocken)
- 60 g Haferflocken
- 2 EL Leinsamen, geschrotet
- 50 g Apfelmus
- 70 g (saftige) Datteln (Gewicht ohne Kern)
- 15 g Kokosöl oder anderes Öl
- 8 g Weinsteinbackpulver
- 1 Handvoll Walnüsse
- 1 kleiner Schuss Apfelessig
- optional: 2 EL Süßungsmittel deiner Wahl
- optional: 1 Handvoll Walnüsse
- Dattelcreme (120g Datteln, entsteint und etwa 100g pflanzliche Milch)
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Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
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70g Datteln, die Bananen und Pflanzenmilch im Mixer zu einer Creme fein mixen.
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Hafermehl aus Haferflocken im Mixer zubereiten, falls kein fertiges Hafermehl verwendet wird. Aus ganzen Leinsamen werden im Mixer außerdem im Handumdrehen geschrotete Leinsamen. Die Handvoll Walnüsse grob zerhacken.
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Nun alle Zutaten miteinander vermengen und erst am Ende das Backpulver und ein klein wenig Apfelessig hinzufügen. Nochmals durchmischen. Ob du zusätzlich zwei oder mehr Esslöffel Süßungsmittel hinzufügst, ist Geschmackssache. Probiere am besten den Teig und entscheide dann, ob du ihn süßer haben magst.
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Den Teig in eine Form füllen, die etwa 18x18cm groß ist. Den Teig etwa 3-4cm hoch verteilen. Du kannst ihn auch in eine mittelgroße Kastenform füllen und etwa 5-6cm hoch verteilen. Dann braucht der Teig etwa 20 Minuten länger, um durch zu werden.
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Ab in den Ofen bei 180 Grad Umluft für 20 Minuten. Danach bleiben die Schnitten weitere 20 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze im Ofen, damit sie nicht zu dunkel werden. Aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.
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Währenddessen die Datteln für die Dattelpaste mit etwas Milch cremig mixen. Sobald die Schnitten abgekühlt sind, die Paste darauf verteilen und optional noch Walnüsse darauf legen.
*Du kannst Walnussmus im Mixer leicht selbst herstellen. Es muss auch kein perfektes Mus sein. Der Zustand zwischen geriebenen Walnüssen und Walnussmus ist wunderbar geeignet. Ansonsten kannst du das Rezept auch mit anderem Nussmus oder einfach mit geriebenen Walnüssen testen. Das habe ich jedoch noch nicht probiert.
Gewinnspiel
Ich darf an drei von euch ein Produktpaket mit den vier Hauptzutaten des Bananenbrots verlosen. Das sind Walnusskerne, Datteln, gekeimte Haferflocken und natürlich Walnussmus.
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Ich lose die Gewinner*innen am 27.11.2019 aus.
Werbung: In Zusammenarbeit mit Keimling











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