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Saftige spicy Kürbis-Hirse-Bratlinge [vegan, glutenfrei]

Nachdem die würzigen Quinoa-Kräuter-Bratlinge bei euch sehr, sehr beliebt waren (o-Ton: „unfassbar lecker“, „die schmecken sogar meinem kleinen Sohn und der ist sehr wählerisch“, „bei wirklich jedem Familienmitglied sehr gut angekommen“, „perfekt als Burger-Pattie“ und „endlich vegane Patties, die auch wirklich halten und nicht in der Pfanne zerbrechen“ – danke für die Blumen!), habe ich eine herbstliche bzw. winterliche Version mit Kürbis und Hirse entwickelt. Entstanden sind glutenfreie und vegane Hirse-Bratlinge mit der gewissen spicy Kürbis-Note. Yeah! Sie schmecken ganz anders, von der Zubereitung her sind sie jedoch ähnlich. Als Basis habe ich diesmal nicht auf Quinoa, sondern auf Hirse zurückgegriffen. Das hat ebenfalls eine wunderbare Konsistenz gemacht. Die glutenfreien und veganen Bratlinge sind schnell zubereitet, insofern du dir aufwendiges formen, damit sie aussehen, als hätte eine Bratling-Press-Maschine sie gemacht, sparst haha.

Was passt gut zu den pflanzlichen Bratlingen?

Die Patties kannst du einfach so mit Grünzeug und schnellem Joghurt-Dressing verspeisen (siehe Fotos), du kannst natürlich auch einen leckeren Dip und einen Salat dazu kredenzen, sie in einer Buddha-Bowl neben mediterranem Gemüse und homemade Hummus platzieren oder aber zwischen Tomate, Dressing, Gurkenscheibe, Salatblatt und zwei Brötchen packen und somit einem Veggie-Burger das Leben schenken. Also ja, die Bratlinge eignen sich auch ideal als vegane Patties für köstlich-saftige Burger!

Wie auch immer du deine Bratlinge kombinierst, lass sie dir schmecken!

Saftige spicy Kürbis-Hirse-Bratlinge [vegan, glutenfrei]

Die Menge genügt für acht Bratlinge.

Zutaten
  • 120 g Hirse
  • 130 g Hokkaidokürbis
  • 80 g Zwiebeln
  • 1 kleines Stückchen Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • Etwa 1 TL Chiliflocken
  • Gemüsebrühe
  • 2-3 EL (glutenfreies) Mehl
  • 6 EL (goldene, geschrotete) Leinsamen
  • 2 EL (glutenfreie) Hefeflocken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kokosöl (oder anderes Öl zum braten)
  • ein wenig Gemüsebrühpulver (oder selbst gemachte Paste, etc.)
  • optional: gemahlene Flohsamenschalen
Was du sonst noch brauchst
  • Dip oder Dressing deiner Wahl (für den Joghurt-Dip einfach pflanzlichen Joghurt, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen), ein Salat macht sich auch sehr gut dazu
Zubereitung
  1. Bringe etwa 600ml Gemüsebrühe zum kochen. Füge die Hirse hinzu und lass sie auf mittlerer Stufe etwa 10-12 Minuten köcheln. Durch ein Sieb schütten und die Hirse nachziehen bzw. abkühlen lassen.

  2. Gib die ganzen Leinsamen kurz in den Mixer um sie zu "schroten". Vermische sie mit etwa 10EL Wasser und lass sie kurz quellen.

  3. Schneide die Zwiebel ganz klein und schwitze sie in etwas Kokosöl ein paar Minuten an. Reibe den Kürbis und füge ihn hinzu. Kurz anrösten. Du kannst auch etwas Wasser hinzufügen, damit er schneller durch wird.

  4. Schäle das Stückchen Ingwer und schneide ihn ganz klein. Mach das gleiche mit den Knoblauchzehen. Vermische nun die Hirse mit dem Kürbis, den Leinsamen, 2-3EL Mehl, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, 2EL Wasser, Hefeflocken, Ingwer und Knoblauch. Gut vermischen. Optional noch etwas Mehl, Wasser oder Leinsamen-Ei hinzufügen. Falls du gemahlene Flohsamen hast, kannst du davon noch ein wenig untermischen und den Teig kurz stehen lassen, dann halten die Teile noch fester.

  5. Erhitze nicht zu wenig Kokosöl in einer (beschichteten) Pfanne. Bemehle deine Hände ein klein wenig und forme Puffer. Mache sie nicht zu groß, dann halten sie besser. Brate sie in den Pfanne schön knusprig.

  6. Genieße die Bratlinge mit einem Salat, einem leckeren Dip, als Burger-Patty oder ähnliches.

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1 Comment

  • Reply Einhornpups 12. Februar 2021 at 8:35 pm

    Ich habe sie heute nachgekocht. Sie sind köstlich! Danke dafür!
    Und deine Bratenballs hatte ich an Weihnachten auch probiert. Ähm. Leider nicht so mein Fall.
    Ich teste mich fröhlich weiter durch!

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