Brainfood, Persönliches, Satisfaction Saturday

25 Dinge, die ich in 25 Jahren gelernt habe

Leute, jetzt bin ich 25 Jahre alt. Wenn ich mir denke, dass ich gefühlt gestern noch 18 war, ist das schon eine crazy Sache. Ein Vierteljahrhundert alt sein? Krass! Manchmal denke ich: Wow, ich habe schon soo viel erlebt, wie kann das in 25 Jahre passen? Dann denk ich mir: Ich habe noch gar nicht richtig gelebt, genossen, unbeschwert gelebt, wie kann ich schon 25 sein? Das kommende Jahr steht für mich also ganz im Sinne der Unbeschwertheit, Unvernunft und Lebensfreude. Ach, was sag ich, mein ganzes, kommendes Leben!

Heute teile ich 25 Dinge mit euch, die ich in meinen ersten 25 Lebensjahren gelernt habe.

1. Connecting The Dots

Im Nachhinein wurde mir schon oft klar, wie etwas zusammengehangen hat und ich habe erkannt, dass etwas ganz genau so passieren musste, damit dadurch wieder etwas anderes passieren konnte. Manchmal wirkt etwas auf den ersten Blick zwar nicht so, als würde es zu unserem Besten geschehen, aber Im Rückblick kann man die Ereignisse logischer miteinander verbinden. Es wird klar, warum etwas passieren musste. Damit ich etwas lernen darf, damit sich etwas anderes ergibt, damit ich eine bestimmte Person kennenlerne, damit ich meinen Traumjob finde, damit ich mich weiterentwickle in einem Bereich, den ich später brauche usw. Ich versuche also, mit der Einstellung alles geschieht zu meinem Besten durchs Leben zu gehen. Die Einstellung hilft dann auch mit Situationen, die schwierig sind oder die man so gar nicht verstehen kann/will, entspannter umzugehen.

2. Do what is right, not what is easy

Dieser Satz begleitet mich nun schon ziemlich lange. Klar, „richtig“ ist ein großes Wort und es liegt im Auge des Betrachters, was tatsächlich richtig ist. Vieles habe ich für mich ganz persönlich in „richtig“ und „falsch“ eingeteilt und nach diesem Prinzip zu leben, zumindest überwiegend (ich will hier nicht die perfekte Zero-Waste-Heilige raushängen lassen, denn die bin ich nicht), gibt mir ein sehr gutes Gefühl. Ich will nicht auf dieser Welt sein und von dem dem Leid und dem Tod anderer profitieren. Das ist doch einfach nur schrecklich. Die Modeindustrie ist menschenverachtend und grausam. Wenn ich bei H&M einkaufe, bin ich mitverantwortlich für all das Leid, dass die Arbeiter*innen ertragen müssen. Deshalb setze ich mich für faire Mode ein. Genau das gleiche mit Veganismus. Tiere werden gemästet, gequält und getötet. Nur damit ich tierische Produkte zu mir nehmen kann? Das will nicht in mein Hirn rein. Es fühlt sich für mich falsch an Leichen zu essen. Es fühlt sich für mich falsch an, die Massentierhaltung zu unterstützen und damit die Klimakrise voranzutreiben. Deshalb bin ich vegan. Manchmal ist es nicht ganz easy, das richtige zu tun. Aber es ist trotzdem das richtige. Und ich glaube, wenn wir in uns hineinhören, dann wissen wir ganz gut, was richtig und was falsch ist.

In diesem Sinne fällt mir noch folgendes Zitat ein: „Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andren zu.“ 

Aktueller Artikel aus der SWR: Ausbeutung statt fairer Arbeitsplätze

Dokumentation: The True Coast

Dokumentation: Earthlings

3. Sich Sorgen machen bringt (zu 98%) gar nichts

Mein Gott, wie viele Sorgen ich mir in meinem Leben schon gemacht habe – verrückt und anstrengend. Mit der Zeit ist das viel besser geworden. Sorgen mache ich mir kaum mehr, stattdessen leider Stress. Ich arbeite aktuell schon lange daran, das in den Griff zu kriegen. Dazu gibt’s aber weiter unten einen extra Punkt. Jedenfalls war ich vor einigen Jahren ein einziges Sorgenbündel. Man kann sich echt wegen allem sorgen, aber es bringt halt einfach nix. Das Buch „Sorge dich nicht, lebe“ und viele Gespräche und Übungen (auch in Sachen Urvertrauen stärken) haben mir dann letztendlich geholfen, mich viel, viel weniger zu sorgen. Das tut mir sehr gut. Denn gebracht haben mir die Sorgen genau gar nix. Sie haben mein Leben nur schwerer gemacht.

Worrying does not take away tomorrow’s troubles. It takes away today’s peace.

4. Ich hab es satt, auf etwas zu warten

Hier kommt ein Punkt, an dem ich noch nage. Es ist einfach krass, wenn ich bedenke, wie viel Zeit meines Lebens ich in einer Art Warteposition verbracht habe. Ich warte darauf, dass meine Haut besser wird, damit ich glücklich sein kann. Ich warte darauf, dass der Stress nachlässt, bzw. ich besser damit umgehen kann, damit ich endlich mein Leben genießen kann. Ich warte darauf, meine ToDo Liste abzuarbeiten, damit ich einen freien Tag machen kann. Ich warte darauf, mehr Zeit zu haben, damit ich mich endlich zu einem Töpferkurs anmelden kann oder eine Sprache lerne. Tja, wie lange genau hab ich das schon vor? Ewig! Ich warte auf dieses und auf jenes und dabei vergesse, den Prozess aka mein Leben zu genießen.

Ich erwische mich immer wieder dabei, mir zu denken, dass ich dieses oder jenes dann fühlen, tun oder lassen kann, WENN etwas anderes abgeschlossen ist. Ganz klar wurde mir das durch meine Hautprobleme. Ich habe viele Tätigkeiten und Unternehmungen von dem Aussehen meiner Haut abhängig gemacht und bin oft nicht raus gegangen, wenn es meiner Haut nicht gut ging. Dass ich manchmal auf einen gewissen Zustand in meinem Leben warte oder eine Abhängigkeit entstehen lasse, ist total anstrengend, denn man kommt aus dieser Denke oft nicht mehr so leicht raus. Dieses sich in emotionaler Warteposition befinden möchte ich sehr bald gerne völlig ablegen, um mich einfach unbeschwerter zu fühlen und nicht zu denken dass XY jetzt eben nicht geht, wenn es das eben schon tut. Ich will aus dem aktuellen Moment etwas tolles machen und mein Leben genießen, auch wenn nicht bereits alles perfekt dafür ist. Und manchmal – Beispiel: Töpferkurs – kommt auch einfach irgendwie nie die perfekte Zeit für um etwas anzugehen. Also, go for it. Einfach anmelden. Besser heute als morgen.

Die Erkenntnis an sich – eben dass es so wichtig ist, den Prozess zu genießen, anstatt immer in dieser „Wenn.., …dann“ -Schleife festzusitzen – war für mich aber schonmal das essentielle. Überhaupt hab ich das Gefühl, dass es schon total viel bringt überhaupt mal eine Erkenntnis zu haben. Die Umsetzung folgt dann in einem nächsten Schritt.

Wenn dich das Thema interessiert, hab ich diesen ausführlichen Satisfaction Saturday für dich.

“Stop waiting for Friday, for summer, for someone to fall in love with you, for life. Happiness is achieved when you stop waiting and make the most of the moment you’re in now.“

5. Eine gewisse Fuck It Haltung

 – schadet nicht! Man könnte sogar sagen, sie ist notwendig! Ich mache mir immer weniger Gedanken darüber, was andere von mir oder von dem, was ich tue, halten. Die Erkenntnis, dass ich es sowieso niemals allen recht machen kann, aber mal mit mir anfangen sollte, war sehr wichtig für mich. Wenn man immer so vorsichtig durchs Leben geht und bei jeder kleinen Sache überlegt, was nun andere davon halten, lebt man mehr das Leben der anderen oder nach deren Erwartungen, als dass man genau das tut, was man will. Ich meine natürlich nicht, dass jeder auf einem einzigen Egotrip durch die Weltgeschichte turnen sollte, ohne jegliches Mitgefühl – ganz und gar nicht. Es geht mir einfach um diese gesunde Fuck it Haltung. Ich versuche, selbst Verantwortung für das zu übernehmen, was ich tue, was mir viel einfacher fällt, wenn ich nach meinen Prinzipien und meinen Vorstellungen entscheide und nicht nach denen anderer. 

“When you say yes to others, make sure you are not saying no to yourself.“ Paulo Coelho

6. The way I speak to myself matters

Was ich immer wieder bemerkt habe ist, dass ich teilweise richtig hart oder sogar gemein zu mir selbst bin. Irgendwie abschätzend. Nicht nur meinem äußeren, auch meinem inneren gegenüber. Ich hab mich dann auch richtig schlecht gefühlt. Wie kann ich meiner wunderbaren Seele nur sagen, dass sie „häßlich ist“, „nichts auf die Reihe kriegt“, „nicht gut genug ist“, und vieles mehr. Einfach schlimm. Die Erkenntnis, dass es so unfassbar wichtig ist für mein Seelenheil, liebevoller zu mir selbst zu sein, war so wichtig. Zu anderen bin ich doch auch super lieb. Warum nicht zu mir? Die wunderbarste und wichtigste Beziehung, die wir je haben werden, ist immer die, mit uns selbst. Lasst uns liebevoller sein. Lasst uns liebevolle Gedanken haben. Nicht zu selbstkritisch sein. Daran arbeiten uns anzunehmen, wie wir sind. Daran arbeiten, uns genug zu fühlen. Daran arbeiten uns selbst zu lieben.

“Remember, you have been criticizing yourself for years and it hasn’t worked. Try approving of yourself and see what happens.” – Louise L. Hay

7. „How we spend our days is how we spend our lives.“

Man muss echt gut auf seine Zeit aufpassen. Oft – ich bin da keine Ausnahme – tendiert man nämlich dazu, Zeit auf Instagram oder vor Netflix zu vertrödeln. Inspiration in allen Ehren, aber muss man wirklich jeden Tag stundenlang auf Social Media scrollen und das Leben der anderen beobachten? Ich musste mich richtig zwingen, nicht jeden Abend einen Serienmarathon zu starten und weniger auf Instagram und Co zu sein. Mich hat es regelrecht süchtig gemacht mich abzulenken und ich habe das früher mit „einfach mal abschalten“ verwechselt. Klar schaue ich auch mal gerne eine Serie, aber ich versuche eben auch darauf zu achten, viele ‚echtere‘ Tätigkeiten auszuüben, wie einen Spaziergang machen, zu einer Feier zu gehen, ein tolles Buch zu lesen, an einem spannenden Projekt zu arbeiten, einfach etwas für mich und mein Leben zu tun und nicht das der anderen zu beobachten.

Jetzt mal Hand aufs Herz. Wir wollen doch unseren Enkel*innen coole Stories aus unserem Leben erzählen und nicht über die besten Serien und über (bis dahin längst vergessene) Instagram-Stars quatschen, oder?

Doch es geht noch weiter. Auch abseits von Social Media, Serien, Filmen & Co sollten wir uns regelmäßig fragen, ob das, was wir da machen, wirklich das richtige ist. Nicht selten verirrt man sich im Alltagstrott und vergisst, was man eigentlich will und braucht, um wirklich erfüllt und glücklich zu sein. Bei mir war das beispielsweise in meinem letzten Job der Fall. Ich hab mich gar nicht mehr wohlgefühlt und war froh, als ich gecheckt habe, dass es so nicht weitergeht und dann auch ziemlich schnell gekündigt habe.
Zeit ist kostbar, meine Zeit ist kostbar und ich möchte nichts tun, das mir so gar nichts bringt oder mich nicht mehr erfüllt! Und ja, manchmal bedeutet es, ganz neu anzufangen, manchmal bedeutet es, seine Komfortzone zu verlassen oder komplett neue Gewohnheiten einzuführen. Das kann schwierig sein, lohnt sich aber wirklich sehr.

„We first make our habits, and then our habits make us.“ John Dryden

Gewohnheiten sind ein Kapitel für sich, das ich hier auch unbedingt ansprechen will, weil ich die Erkenntnis (so banal sie auch ist) unfassbar wichtig finde. Mal eine Cola zu trinken ist nicht schlimm. Mal einen Tag nur auf dem Sofa zu faulenzen ist nicht schlimm bzw. kann ja auch richtig schön sein. Mal einen Tag nicht zu meditieren ist überhaupt nicht schlimm. Mal einen Tag ungesund essen ist nicht schlimm. Mal einen Tag kein Wasser zu trinken ist nicht schlimm. Mal einen Tag total negativ drauf sein und sich in etwas hineinsteigern ist auch überhaupt nicht schlimm. Schlimm ist, wenn aus etwas, das dir nicht wirklich gut tut, eine Gewohnheit wird. Wenn du es jeden Tag machst. Die Wiederholung ist das, worauf es ankommt, im positiven, wie auch im negativen Sinne. Etwas einmal zu machen verändert nicht so viel, es jeden Tag zu tun hingegen schon. Einmal meditieren verändert vielleicht gar nichts: Wenn du es aber fast jeden Tag machst, kann das eine krasse (positive) Auswirkung auf dein komplettes Leben haben.

Zu dem Thema kann ich euch diese Podcastfolge von Hidden Brain seeehr empfehlen. Sie heißt Close Enough: The Lure of Living Through Others.

When writing the story of your life, don’t let anyone else hold the pen.

8. Natur gibt mir Kraft und Ruhe

Als Teenager hätte ich es nie vermutet, aber es ist so: Zeit in der Natur ist so wichtig für mich. Es erdet, es entspannt, es ist gut für unser Immunsystem, für unsere Seele. Einfach alles. Wir machen einmal pro Woche einen Waldspaziergang und es tut immer so gut. Es ist einfach wie Meditation für mich. Wichtig: Handy nicht mitnehmen oder zumindest ausschalten. Wir wollen das auf jeden Fall noch ausweiten und auch endlich mal eine größere Wanderung machen. Ich freue mich darauf!

9. Für mich ist Selbstständigkeit genau das Richtige

Ich wollte schon immer selbstständig sein. Für manche ist es ideal, Lehrerin zu werden, für mich ist es ideal, Selbstständige zu sein. Mir meine Zeit frei einzuteilen, kreativ zu sein, genau das umzusetzen, was ich für richtig halte, ohne mich in Schranken weisen zu lassen, ist für mich einfach sehr wichtig; ich liebe diese Freiheit. Auf der anderen Seite stehen die Ängste, dass man es nicht schafft, dass man nicht genug Geld zusammen kriegt. Das hatte ich anfangs sehr. Aber seit ich mir eben genau deshalb keine Sorgen mehr mache, läuft es viel besser. Ich vertraue einfach. Dieses Urvertrauen, dass alles gut wird, fehlt mir in manchen Bereichen leider noch, während ich es in meinem Job schon super gut umsetze. 

Vielleicht interessant, falls dir auch das gewisse, tiefe Vertrauen fehlt und/oder du es stärken willst: Hier kommst du zu meinem Beitrag übers Urvertrauen.

Über die Selbstständigkeit habe ich auch einen ausführlichen Beitrag geschrieben. Ich habe all eure Fragen zu meiner Arbeitsroutine, „einfach gekündigt“ und Co beantwortet.

10. Nothing changes, if nothing changes

Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich hatte: Es ändert sich nichts, wenn ich nichts ändere. Ich kann keine großen Veränderungen und eigentlich auch keine kleinen in meinem Leben erwarten, wenn ich nichts anders mache. 

„I always wondered why somebody doesn’t do something about that. Then I realized I was somebody.“ – Lily Tomlin

Nothing changes, if nothing changes passt natürlich auch in Sachen Klimakrise. Die Lage ist brenzlig und ich will nicht tatenlos zusehen. Man kann nicht immer nur warten, bis andere die Welt retten. Eine Doku drehen, einen Augen-öffnenden Artikel schreiben, eine Petition für eine bedrohte Tierart starten, in die Politik gehen, ein ethisches Banking gründen oder auch „einfach nur“ Familie und Freunde immer und immer mehr aufklären, die eigenen Gewohnheiten in Frage stellen, vorleben, step by step ein nachhaltigeres Leben leben: All das sind Möglichkeiten, Veränderung herbeizuführen. Man muss einfach selbst etwas tun. Wir können nicht warten, bis andere uns retten. Da sind wir gefragt. Genauso wenig können wir nicht warten, bis andere die Welt retten. Jeder einzelne kann was tun und was ändern. Das ist eine weitere Erkenntnis, die ich da glatt noch mit dranhänge. Jeder einzelne kann einen Unterschied machen. Schaut euch an, was Greta Thunberg auf die Beine gestellt hat. Wegen einem Mädchen gehen Millionen von Menschen streiken. Für’s Klima.

11. Wenn ich Energie nehme, muss ich auch welche geben

Wie soll das auf Dauer funktionieren, wenn man seinem Körper und dem Geist immer nur abverlangt, aber ihnen nichts Gutes tut? Nur nehmen, nehmen, nehmen geht einfach nicht. Da geht’s einerseits darum, der Seele was Gutes zu tun. Ich male, meditiere, gehe zur Therapie, lese, räume mir handyfreie Phasen ein, gönne mir bewusst Pausen, pflücke Bärlauch, sitze in meinem Schaukelstuhl und nehme den Moment war, habe Spaß bei Spieleabenden und Co. All das tut mir gut und meine Seele tankt auf.
Natürlich will ich auch meinem Körper etwas zurückgeben für all das, was er tut. Das kann auf verschiedenen Ebenen passieren, zum Beispiel über die Ernährung. Ich ernähre mich super gesund und gönne mir all die grünen coldpressed juices, denn ich will einfach, dass mein Körper ewig lang jung und vital bleibt. Das geht nicht mit Cola, Weißbrot und Marmelade, all day, everyday.
Der Main Point ist, dass ich – in welchem Sinne auch immer – mindestens so viel Energie zuführen muss, wie ich nehme. Ich kann nicht immer mit leerem Motor durchs Leben cruisen. Eine Weile geht das gut, aber halt nicht für immer. 

12. Mein Handy macht mich süchtig

In unserer westlichen Welt gehört es zu den größten täglichen Challenges, einen bewussten Umgang mit elektronischen Geräten und Social Media zu erlernen. Leider wird einem das in der Schule nicht beigebracht. Außerdem gab es die Technologien noch gar nicht, als meine Generation jünger war. Dabei ist es essentiell für unser Leben. Wir müssen verstehen, dass Handy und Co Suchtmechanismen fördern. Ich habe darüber einen sehr intensiven Artikel, mit Unterstützung vom Neurologen Dr. Wolfang Lalouschek, geschrieben: Auswirkungen unseres Handykonsums auf Gehirn und Psyche. Im Laufe meiner Recherchen habe ich so viele spannende Infos zum Thema Handykonsum gefunden, und das, obwohl ich nur an der Oberfläche gekratzt habe. Das ist so intensiv! Jedenfalls lege ich euch ans Herz, euch intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und so wenig Zeit wie möglich mit Social Media und Co zu verbringen. Und das sagt eine, die ihr Geld ‚im Internet‘ verdient.

13. Darum bewege ich mich mehr und achte auf meine Haltung

Wir sind für Bewegung gemacht. Wenn wir uns nicht bewegen, kann unser Organismus gar nicht richtig funktionieren. Ich gehe mittlerweile fast jeden Tag 10.000 Schritte und mache auch seit wenigen Jahren endlich Sport. Mal mehr, mal weniger und aktuell zugegebenermaßen zu wenig. 
Viele gesundheitliche Beschwerden können verhindert werden, wenn man sich genug bewegt. Körperliche Aktivität stimuliert das Immunsystem, wirkt sich positiv auf den Hormonhaushalt aus, aktiviert Stoffwechselvorgänge, hat positive Auswirkungen auf unsere psychische Gesundheit uvm. 

Warum Haltung so wichtig ist, hat mir vor ein paar Jahren ein super schlauer Kopf, nämlich Ralf Reibert, ein Neuroathletiktrainer aus Berlin, erklärt. Er hat mir schon so sehr geholfen! Als ich zu ihm kam, war meine Bewegung total eingeschränkt. Das lag daran, dass ich mich viel zu wenig bewegt habe, außerdem war meine Haltung wirklich nicht optimal. Beim Schlafen lag ich immer zusammengerollt, wie ein Baby, dabei ist es viel gesünder, ausgestreckt zu schlafen (reine Übungssache). Problematisch war außerdem, nach unten gebeugt vor dem Laptop zu hängen und immer nach unten gebeugt ins Handy zu starren. Ideal ist, den Bildschirm so hoch zu haben, dass man leicht nach oben schaut. Wenn das nicht möglich ist, kannst du dich mit dem Laptop auf den Boden legen. Ist erstmal ungewohnt, aber eben auch sehr gesund und effektiv. Kurz gesagt: Es ist essentiell für die Wirbelsäure, dass sie so wenig wie möglich eingerollt ist. Denn dadurch muss sie sich anspannen, was auf Dauer sehr ungesund ist und viele Spätfolgen haben kann.
Durch Bewegung und eine aufrechte Haltung beim Spazieren und Co kann man dem Problem mit der Haltung auch effektiv entgegenwirken.
Anfangs war es für mich ungewohnt ausgestreckt zu liegen und in einer gesunden Haltung (ich schaffe es auch nicht immer, aber zuhause klappt es sehr gut) am Computer zu sitzen, aber mittlerweile ist es ganz normal für mich und fühlt sich super an.

14. Living The Öko-Life

Ich hätte es in Teenager-Jahren selbst niemals voraussehen können, aber es ist wahr: Das Ökoleben ist wie für mich gemacht. Ich finde es großartig, weg von Massenkonsum, hin zu Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit zu gehen. Samstags beim Markt unverpacktes Gemüse aus der Region zu kaufen, sonntags im Wald zu spazieren, Heilkräuter zu pflücken und zu verarbeiten, immer weniger Müll zu produzieren macht mich einfach glücklich.

15. Als ich die Esoterik-Abteilung entdeckte

Wenn ich eines gelernt habe in meinen 25 Jahren auf dieser Welt, dann, dass ich die Schöpferin meines eigenen Lebens bin und so viel mehr Kraft und Potenzial in mir steckt, als ich überhaupt erahnen kann. Vor 11 Jahren habe ich das Buch „The Secret“ gelesen. Das war für mich wie eine Art Startschuss. Seitdem beschäftige ich mich, mal mehr, mal weniger intensiv, mit der Kraft meiner Gedanken, Visualisierungen, Affirmationen, Selbstliebe, Gesetz der Anziehung, Dankbarkeit und Co. Ich finde es unfassbar spannend, dass es für unser Gehirn sehr real sein kann, wenn wir uns ’nur‘ etwas vorstellen. Visualisierungen, die richtig ausgeführt (also mit Emotionen und allem drum und dran) werden, können deshalb wirklich sehr kraftvoll sein. Was wir denken, macht einen großen Unterschied. Worauf wir unseren Fokus legen – auf das was wir wollen, oder auf das was wir nicht wollen – tut das ebenfalls.

„What you think, you become. What you feel, you attract. What you imagine, you create.“ – Buddha

16. Hohe Erwartungen machen mich oft unglücklich

Früher hatte ich sie sehr oft: Hohe Erwartungen. Ich habe mir schon vorgestellt, wie toll mein Geburtstag wird, wie harmonisch Weihnachten wird oder wie überragend der Sommer 2012 verlaufen soll. All das hat dazu geführt, dass ich die dann tatsächlich passierenden Dinge nicht richtig genießen konnte. Ich hatte ja schon meine Vorstellung, in der ich meinen Geist gewissermaßen eingesperrt habe. Irgendwann habe ich dann versucht (und geschafft!), die Erwartungen abzulegen und einfach auf mich zukommen zu lassen, was passieren wird. An meinem diesjährigen 25. Geburtstag habe ich es geschafft, mir überhaupt gar keine Erwartungen zu machen und alles auf mich zukommen zu lassen, was wirklich wunderbar war. Dann sind so viele schöne Dinge passiert und ich konnte sie alle wie ein Geschenk annehmen.
Ich finde schon, dass man sich auch mal überlegen kann (und sollte), wie man die Dinge gerne hätte. Ich glaube auch, dass man sich sogar wünschen/visualiseren soll und kann, was man möchte, allerdings ist es dann wichtig, diese Vorstellung loszulassen und sich über das zu freuen, was kommt. Das funktioniert für mich mittlerweile echt gut, worauf ich stolz bin.

17. It’s not about what happens to you, its how you handle it

John Maxwell hat mal gesagt: ,,Life is 10% of what happens to you and 90% of how we react to it.“ und das stimmt halt wirklich. Wie ich mit einer Situation umgehe, ist viel interessanter und wichtiger, als die Situation selbst. Man wird ständig gefordert und was man daraus macht, ist spannend. Früher habe ich mich beispielsweise eher auf Probleme oder (scheinbar) negative Erlebnisse konzentriert und bin oft schon wegen Kleinigkeiten ausgeflippt und verzweifelt. Mittlerweile bin ich eher auf der Zen-Seite des Lebens – zumindest was Probleme betrifft. Ich bin viel entspannter geworden und denke viel mehr in Lösungen. Meistens sind Probleme auch gar nicht richtig wild, vor allem wenn man sie mal von allen Seiten beleuchtet hat und sich auf Lösungen, statt Probleme konzentriert. Da hat Alex mich total inspiriert. Er kann das so gut! Oft hat es geholfen, ein Problem ganz nüchtern zu betrachten. Seit ich mit Herausforderungen, egal wie groß, entspannter umgehe, ist mein Leben sehr viel leichter.

Wenn euch das Thema interessiert, habe ich diesen ganz ausführlichen Satisfaction Saturday für euch. 

,,A problem or a situation doesn’t give you a bad day, your attitude does. Change the way you handle problems. Learn from them. Stay positive.“

18. Von persönlicher Entwicklung, Energieräubern, Spiegel-Beziehungen und Co

Mich mit mir selbst auseinanderzusetzen, mich selbst zu beobachten, zu reflektieren, Themen und festgefahrene Denkmuster bewusst anzusehen und zu bearbeiten, an mir zu arbeiten, mich zu challengen, meine Komfortzone zu verlassen, ganz bewusst ja zu sagen zur eigenen Entwicklung (denn alles andere würde Stillstand bedeuten) – all das ist mir wirklich wichtig. Ich setze mich nun schon jahrelang mit Persönlichkeitsentwicklung auseinander. Ich lese Bücher, höre Podcasts, hole mir Unterstützung bei Seminaren, meiner Kinesioligin, Hypno-Therapeutin und Co und im Endeffekt hört man nie auf zu wachsen, sich zu entwickeln. Es kommen immer wieder neue Themen auf, die angeschaut werden möchten. All das passiert nicht aus einem Zwang heraus.
Es ist schön, zu wachsen. Ich genieße das sehr, immer mehr zu mir zu finden. Man kommt auf so vieles drauf und hat irrsinnig viele Erkenntnisse, was echt spannend ist. Beispielsweise habe ich bemerkt, dass Beziehungen oft nach dem Spiegel-Prinzip wirken. Im gemeinsamen miteinander merkt man, wie man selbst tickt. Es kommen Themen auf, die angeschaut werden möchten, man erkennt die eigenen Stärken und Schwächen und wird vielleicht manchmal getriggert. Diese Spiegel nehme ich (meistens) dankbar an und versuche, daran zu wachsen. Anderes Beispiel: Energieräuber. Man merkt mit der Zeit, dass einem der Umgang mit manchen Menschen oder gewisse Tätigkeiten nicht gut tun und hat somit die Chance, diese Energieräuber durch Energiequellen zu ersetzen, um sich mit dem eigenen Leben wohler zu fühlen.

19. Warum ich auf Prävention setze

In unserem Gesundheitssystem ist wenig Platz für Prävention. Da wird meist erst dann gehandelt, wenn die Kacke schon am dampfen ist (wie lustig ist dieser Ausdruck aus meiner Heimat eigentlich?). Man kann in sooo vielen Bereichen vorsorgen; sei es, sich regelmäßig zu bewegen, Sport zu machen, fit zu bleiben. Sei es, aktiv Stressmanagement zu betreiben und kleine Entspannungsoasen in den Alltag einzubauen, um von vornherein zu verhindern, dass irgendwann ein Burnout oder ähnliches anklopft.
Auch die Ernährung ist eine wichtige Komponente: Viel Wasser trinken, sich bewusst und gesund ernähren klingt alles banal, ist aber wirklich wichtig. Jeden Tag eine Handvoll wilde Heidelbeeren ist das beste Beispiel für einfache Gesundheitsvorsorge. Die versorgen dich mit dermaßen vielen Antioxidantien, Vitaminen und Co –  verrückt, was da für’ne Power drinsteckt, die wir uns zu Nutze machen können.
Lasst uns also auch, wenn es uns gut geht, uns viel Gutes tun, damit es lange so bleibt.

Zwei Artikel, die interessant sein könnten: 

Die besten natürlichen Anti-Erkältungs-Tipps + Hausmittel um dein Immunsystem zu stärken & Erkältungen vorzubeugen

Was ich bei unserer Wildkräutersammlung gelernt habe

20. Angst ist kein guter Berater

Etwas aus Angst heraus zu tun oder auch nicht zu tun ist meist keine gute Idee. Ich habe über dieses Thema länger mit meiner Psychoanalytikerin geredet und hatte echt sowas wie eine Erleuchtung. Denn bei mir gab es auch eine bestimmte Verhaltensweise, die ich nur aus einer bestimmten Angst heraus an den Tag gelegt habe. Gerade bin ich dabei, das abzulegen. Das funktioniert erstaunlich gut. Ich frage mich in vielen Situationen ganz kurz, warum ich nun eigentlich dieses oder jenes sagen will oder so oder so handeln möchte. Ich frage mich: Was würde die Justine tun, die keine Angst hat? Und dann mache ich das. 

Generell ist Angst eine Sache, die in vielen Fällen verschwindet, wenn man sich ihr stellt. Ich hatte (blödes Beispiel, aber ganz passend) lange Zeit Angst davor, alleine zuhause zu übernachten. Ich hatte einfach Panik, dass irgendein Einbrecher kommt. Es war teilweise so schlimm, dass ich überhaupt nicht schlafen konnte. Nachdem ich mich der Angst (mehrmals) gestellt habe, ist sie einfach verschwunden.

Your fear of looking stupid is holding you back.

21. „Lass Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung.“ – Hippokrates

Dass Gemüse, Obst und Kräuter gut und wichtig für uns sind, war mir schon lange klar. Aber das so unfassbar viel mehr Kraft in dem steckt, was wir zu uns nehmen, wurde mir durch die Bücher von Anthony William aka Medical Medium nochmal so richtig bewusst. Ich kann da gar nicht in’s Detail gehen, weil ich euch sonst seitenweise zutexte haha. Kleines Beispiel: Wie interessant ist es bitte, was für eine unfassbare Kraft alleine in Aloe Vera steckt? Die Pflanze ist vollgepackt mit Vitamin A, C, E, Schwefel, Zink, Selen, Antioxidantien, Enzymen und Co. Die enthaltenen Polysacharide sind besonders spannend. Sie haben eine immunregulierende Eigenschaften und helfen dem Körper virale Infektionen zu bekämpfen. Außerdem haben sie einen besonderen Schmiereffekt auf Gelenke, Hirn, Haut und Nervensystem. Aloe Vera hat eine beruhigende Wirkung auf die Verdauung, reduziert nachweislich Entzündungen (innerlich wie äußerlich), unterstützt die Normalisierung des Blutzuckers, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und antiviral.

Und damit ist längst nicht alles gesagt! In dem, was da draußen so wächst, steckt einfach so viel Power. In diesem Sinne: Lasst Nahrung unsere Medizin sein.

22. Ursache suchen statt Symptome behandeln

Das bringt mich auch gleich zum nächsten Punkt. Ursachenbehandlung statt Symptombehandlung. In verschiedensten Bereichen, nicht nur in der Schulmedizin, geschieht meistens (nicht immer) eine Symptombehandlung, anstatt den Körper, die Psyche, die Seele ganzheitlich zu betrachten und die Ursache zu finden und zu behandeln. Aktuell befinde ich mich in einem ziemlich intensiven Heilungsprozess (Rosazea, Hashimoto, Histamin Intoleranz, etc.,) und der ist nur möglich, weil ich nicht aufgehört habe, nach der Ursache für meine Hautprobleme zu suchen. Nach knapp zwei Jahren habe ich dann endlich Antworten bekommen und stecke nun mitten in einer ganzheitlichen Behandlung, die sich einfach so richtig anfühlt. In den seltensten Fällen ist eine schlichte Symptombehandlung die Lösung. Denn im Normalfall wird das Problem dann nur kurzfristig gelöst und ploppt später an der gleichen oder an anderer Stelle wieder auf. 

Besonders die ganzheitliche Betrachtung chronischer (oder angeblich unheilbarer) Krankheiten finde ich sehr interessant. Viele Krankheiten wollen uns irgendwas sagen. Entweder es ist was mit der Ernährung, oder vielleicht geht es dir psychisch nicht gut, oder etwas ganz anderes oder alles zusammen. Es ist so wichtig auf unseren Körper zu hören und zu lernen, was er uns sagen möchte und das dann anzupacken. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten gesund zu werden, man muss dann nur noch den richtigen Weg für sich finden. 
Ich bin in Behandlung bei einer richtig tollen Heilpraktikerin und werde zusätzlich von einer TCM-Ärztin und einer Homöopathin unterstützt. Abgesehen davon bilde ich mich selbst viel weiter, kümmere mich seit Jahren nebenbei um meine Persönlichkeitsentwicklung und hole mir auch bei mentaler Gesundheit Unterstützung. Ich hatte schon einige Sitzungen mit meiner Kinesiologin und mache nun seit einigen Monaten eine Hypnotheraphie und Psychoanalyse um einige aufzuarbeiten, was einfach noch bearbeitet werden muss.

23. Stress richtet mehr Schaden an, als man denkt

Wenn zu viel Adrenalin ausgeschüttet wird, muss die Leber diese Ausschüttung ausgleichen. Adrenalin per se ist nicht problematisch, in vielen Fällen sogar überlebenswichtig. Viel mehr ist es herausfordernd für unseren Körper, dass wir in unserer heutigen Welt so vielen Reizen ausgesetzt sind, sodass ständig (!) Adrenalin ausgeschüttet wird, was für unseren Körper super ungesund ist und schnell überfordern kann. Übermäßiger Handykonsum, ständige Deadlines, Umwelteinflüsse, Angst etwas zu verpassen, Leben in der Leistungsgesellschaft, fehlende Pausen, fehlende oder falsche Entspannung durch Serien und Co. und vieles mehr. Deshalb ist es sehr wichtig, dass man dem Körper und vor allem dem Geist Ruhe gönnt, um den Stress auszugleichen.

Ich arbeite seit vielen Monaten ziemlich stark an meinem Stresslevel. Zeitweise war es viel besser. Aktuell ist es wieder ein wenig schlechter. Es ist ein ziemlich intensiver Prozess in meinem Leben, mich nicht ständig gestresst zu fühlen. Es kommt auf jeden Fall ein ausführlicher Beitrag zu dem Thema, sobald es mir wieder besser geht. 

Bis dahin kann ich euch folgendes empfehlen, um den Stress in eurem Leben zu reduzieren.

  • Handyfrei in der ersten Stunde des Tages und eine Stunde vor dem Einschlafen
  • Digital Detox stundenweise oder tageweise praktizieren
  • Meditation
  • Yoga
  • Visualisierungen
  • Entspannungsübungen
  • Zeit in der Natur verbringen
  • Dir bewusst machen, woher der Stress kommt und ob du nur lernen musst, entspannt damit umzugehen, oder ob die Stressquelle (aka der Job bspw.) das wahre Problem ist und ob du die verändern oder „loswerden“ kannst
  • Bewegung
  • Sport
  • Den Moment ganz bewusst erleben. Im Hier und Jetzt sein
  • Akupunktur
  • uvm.

Handy und Stress: Der Umgang mit dem Handy aktiviert unsere Stressverarbeitung. Das sollten wir unbedingt durch Entspannung, Bewegung und gute Beziehungen wieder ausgleichen und abbauen. Weniger die Strahlung ist problematisch, sondern eher die sekundären Effekte, die durch unsere Stressverarbeitung ausgelöst werden. Unbewusst ist es auch unfassbar stressig, wenn wir am Laptop arbeiten und das Handy in greifbarere Nähe liegt. Das Handy sollte unbedingt außer Reichweite liegen und bestenfalls umgedreht und leise sein.

Mehr darüber in meinem Beitrag Auswirkungen unseres Handykonsums auf Gehirn und Psyche

24. Manche Dinge sollte ich einfach sofort erledigen

Manche Dinge hat man so schnell erledigt. Es lohnt sich einfach nicht, sie auf eine To-Do-Liste zu schreiben. Meine To-Do-Liste quillt sowieso über, wenn ich dann noch ständig Sachen dazuschreibe, die ich in 1-2 Minuten erledigt hätte, wird es immer schlimmer. Seitdem versuche ich solche Sachen immer gleich zu erledigen, was semi gut funktioniert. Aber das gilt auch ganz generell: Manches sollte man gleich machen, es kann dann nämlich auch ganz schnell zu spät sein. Mir fällt gerade kein gutes Beispiel ein, aber ich bin sicher, ihr kennt das. Manchmal muss man eine Gelegenheit auch einfach sofort ergreifen. Man kann das auch noch auf eine sehr banale Erkenntnis im Haushalt umwälzen: Wenn man von Zuhause auszieht und plötzlich den Haushalt schmeißen muss, macht man einiges falsch. Ich habe so oft den Mixer nicht sofort ausgewaschen und musste deshalb so viel länger schrubben, wenn alles schon eingetrocknet war. Wenn man den sofort putzt, spart man echt viel Zeit! #derwahnsinn

25. You’ve got one life, live it well [und tu verdammt nochmal das, was du liebst]

Das bringt’s jetzt nochmal auf den Punkt. Ich habe als Justine nur dieses eine Leben und das soll genutzt werden. Klar, oft genug habe ich mir selbst im Weg gestanden, sei es, weil ich nicht rauswollte, weil ich mich wegen meiner Haut geschämt habe oder sonst was. Aber das war und ist halt Teil des Prozesses. Im Großen und Ganzen habe ich verstanden und gelernt, dass ich meine Zeit auf dieser Welt nutzen möchte. Ich will frei sein und unbeschwert leben, soweit es geht. Ich will das tun, was ich liebe. Ich will andere inspirieren. Ich will kreativ sein. Ich will eine Künstlerin sein. Ich will ein Buch schreiben. Ich will mich für unseren Planeten stark machen. Ich will leben. Ich will lieben. Ich will spontan sein. Ich will produktiv sein. Ich will die Seele baumeln lassen. Ich will gärtnern. Ich will malen. Ich will köstliche Sachen essen. Ich will genießen. Ich will verändern. Ich will lachen, bis ich Bauchschmerzen kriege. Ich will Gutes tun. Ich will ich sein. Ich will mich lieben. Ich will all das tun.
Was ich nicht will: Am Ende meines Lebens sagen und bereuen: Ach, hätte ich nur doch das Restaurant eröffnet, ach hätte ich nur mehr Spaß gehabt, hätte ich mir nur weniger Stress gemacht, ach hätte ich nur intensiver geliebt. Ich will das Gefühl haben, ein gutes Leben zu leben und dafür gekämpft zu haben!

One day I woke up and realised I was not made for anyone. I was made for myself. I am my own.

 

 

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8 Comments

  • Reply LUISE 14. Juli 2019 at 11:05 am

    Liebe Justine,

    wow was für ein schöner Artikel.
    Vielen Dank für die tollen Gedankenanstöße.
    Ich wünsche dir Alles Gute für die Zukunft & freue mich sehr auf neue Artikel.

    Es grüßt dich Luise

    • Reply Justine 17. Juli 2019 at 11:02 am

      Danke dir Luise, das freut mich sehr <3
      Alles Liebe & viele sonnige Grüße, Justine

  • Reply Regina 11. Juli 2019 at 10:24 pm

    Hallo liebe Justine! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
    Ich verfolge deinen Blog seit ein paar Monaten (bin eher zufällig darauf gestoßen) und bin völlig begeistert, dass du mit 25 Jahren schon die Erkenntnisse gewonnen hast, die ich -nicht ganz 10 Jahre älter- erst vor kurzem zusammengetragen habe. Aber ich bin erstaunt oder besser gesagt glücklich, zu sehen, dass es noch viele andere Menschen gibt, die sehr ähnlich ticken und auf so ziemlich die gleichen Gedanken gekommen sind wie ich.
    Nicht durch dich allein, aber schon auch ein bisschen inspiriert durch dich, habe ich meinen Job gekündigt (bin Ärztin), eine Prüfung nicht nebenher gestresst, sondern mit Spaß und Freude begleitet von ausreichend Sport und tollem veganen Essen (viele Rezepte von dir!) abgelegt und jetzt habe ich schon tausend Ideen, wie ich meine Talente weiter einbringen kann- also Danke für die Begleitung und mach weiter so!!

    • Reply Justine 17. Juli 2019 at 11:02 am

      Hi liebe Regina, erstmal danke ich dir sehr für deine lieben Worte, das bedeutet mir viel <3
      Wow!! Klasse, dass du diesen Schritt gewagt hast. Ich wünsch dir nur das allerbeste für deine Zukunft 🙂

      Liebe Grüße, Justine

  • Reply Ilsemarie 11. Juli 2019 at 4:59 pm

    Liebe Justine,
    alles Gute zu Deinem neuen Lebensabschnitt und ganz viel Gesundheit.

    Bleib so wie Du bist und recherchiere weiterhin so tolle, wichtige Sachen auf Deinem Blog.

    Herzliche Grüße
    Ilsemarie

    • Reply Justine 17. Juli 2019 at 11:00 am

      Danke dir vielmals Ilsemarie! 🙂

  • Reply Franz Siegler 11. Juli 2019 at 11:57 am

    Liebe Justine.

    Ich wünsche Dir….
    ….dieZuversicht, nie die Hoffnung aufzugeben
    ….die Kraft wieder aufzustehen
    ….die Liebe, in allem das Gute sehen
    ….die Güte, anderen ihre Fehler zu verzeihen

    Dein Opa

    • Reply Justine 17. Juli 2019 at 10:59 am

      Danke dir Opa!! 🙂 <3

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