Food, Herbst, Herzhafte, vegane Rezepte, Kürbis, Pizza, Winter

Vegane & glutenfreie Kürbis-Spinat Flammkuchen-Pizza [die musst du einfach ausprobieren!]

Das ist die beste Pizza, die ich je gemacht habe. So viel schonmal vorab als Info. Die Kombi aus cremigem Untergrund statt Tomatensauce, mit gewürztem Kürbis, dazu dann der Spinat uuund dieser Teig! So lecker, ich sag’s euch. Irgendwie ist der Teig durch das Mandelmehl ein bisschen zu ein Eco-Luxus-Pizzateig geworden. Ihr könnt alternativ auch den Teig der allseits beliebten Quinoa-Pizza machen. Beide Pizzateige sind natürlich vegan und glutenfrei!
Aber ja, mit diesem speziellen Teig ist es halt besonders gut und irgendwie echt speziell. Ihr seht, mir fehlen ganz einfach die richtigen Worte, um ein solch überdrübergalaktisches Rezept zu beschreiben. Für alle die noch auf der Leitung stehen und sich fragen, warum das nun eine Flammkuchen-Pizza ist, folgt eine kurze Erklärung. Da ich eben keine Tomatensauce, sondern eine weiße Creme aka Kokosmilch verwendet habe, hat die Pizza einen kleinen Flammkuchen-Touch. Mmmmmh!

EAT THE SEASONS: Sowohl Kürbis, als auch Spinat sind aktuell saisonal und regional erhältlich!

Kürbis-Spinat Flammkuchen-Pizza [vegan, glutenfrei]
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Ingredients
  1. 200g Mandelmehl
  2. 110g Kartoffelstärke
  3. 50g Pfeilwurzelstärke (findest du im Reformhaus)
  4. 10g geschrotete Leinsamen
  5. 250ml Wasser (oder ein wenig mehr!)
  6. 20ml Essig
  7. 25ml Olivenöl
  8. Salz
  9. 1,5TL Weinsteinbackpulver
  10. Außerdem: etwa 70g frischen Spinat (ich habe Jungspinat und normalen Spinat genommen), ein Hokkaido (etwa 500g), eine Dose Kokosmilch (wir brauchen etwas vom festeren Teil), Barbecue Spices/Paprikagewürz, Salz, Pfeffer
  11. optional: Knoblauch, Kokosöl
Instructions
  1. Alle Zutaten für den Teig (Mandelmehl, Kartoffelstärke, Pfeilwurzelstärke, Leinsamen, Wasser, Essig, Olivenöl, Weinsteinbackpulver, Salz) vermischen und gut durchkneten. Vergiss das Salz nicht, der Teig tendiert dazu nach Marzipan zu schmecken. Ohne Witz! Schnell arbeiten, der Teig bekommt sonst eine merkwürdige Konsistenz.
  2. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Den Teig halbieren und auf einem Backpapier zwei große (oder mehrere kleine) Pizzen formen. Mach den Teig recht dünn (!), sonst wird er nicht knusprig. Am Rand kannst du ihn ein wenig höher machen. Kleine Anmerkung: Die Pizzen auf den Fotos sind ein wenig zu dick geworden!
  3. Die Pizzen kommen nun für 15 Minuten in den Ofen.
  4. Schneide währenddessen den Kürbis ganz klein. Presse optional ein paar Knoblauchzehen und mische sie mit dem Kürbis. Füge noch ein wenig Barbecue Spices oder Paprikagewürz, Salz und Pfeffer zu den Kürbisstücken hinzu. Du kannst auch ein bisschen Kokosöl über die Kürbisstücke geben, dann werden sie im Ofen besonders lecker.
  5. Verteile und verstreiche nun den festeren Teil der Kokosmilch mit einem Esslöffel auf der Pizza. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Mach das einfach nach Gefühl. Ich habe nur ein paar Esslöffel verteilt.
  6. Gib nun auch ein paar Handvoll Spinat und danach die Kürbisstücke auf die Pizza.
  7. Der Spinat wird winzig klein durch die Wärme im Ofen, nimm also nicht zu wenig.
  8. Die Pizza bleibt nun weitere 15 Minuten bei Umluft (oder noch besser: Umluft mit Grillfunktion) im Ofen.
  9. Nach 15 Minuten habe ich auf Ober-Unterhitze geschalten, auf 180 Grad runtergedreht und die Pizza noch 10-15 Minuten nachziehen lassen, damit der Boden der Pizza auch wirklich durch ist. Mach das einfach nach Gefühl. Vielleicht genügen auch 5 Minuten.
  10. Verteile nun noch frischen Spinat auf der Pizza und lass sie dir schmecken!!
Notes
  1. Alternativ könntet ihr auch den Quinoa-Teig verwenden, den habe ich euch weiter oben im Text verlinkt!
Justine kept calm & went vegan https://justinekeptcalmandwentvegan.com/

 

 

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9 Comments

  • Reply Ulrike 14. Oktober 2018 at 7:06 pm

    Liebe Justine,
    boa das klingt aber sehr fein!
    Kommt auf meine Ausprobier-Liste, die immer länger wird im Moment haha. Aber jetzt kommt ja der Herbst und Winter (also hoffentlich), da ist es eh schön Stunden lang Rezepte auszuprobieren.

    Liebst,
    Ulli

    • Reply Justine 18. Oktober 2018 at 1:02 pm

      Danke dir liebe Ulli für dein Feedback 🙂 Das freut mich sehr!!

  • Reply Elisabeth 13. Oktober 2018 at 4:40 pm

    Ich bin leider absolut kein Essens-/Kochfan und bereite mir daher immer nur recht einfache Sachen zu aber deine Gerichte sehen so verdammt lecker aus und ich hoffe eher darauf, dass du vielleicht irgendwann mal ein Restaurant aufmachst wo ich dann hingehen kann! 😀

    • Reply Justine 23. Oktober 2018 at 3:11 pm

      Hi liebe Elisabeth, entschuldige meine späte Rückmeldung :-O
      Danke für dein liebes Feedback!! Freut mich seeeehr.
      Ich will tatsächlich schon immer ein Restaurant aufmachen. Aber ich denke das wird erst so in 10 Jahren was haha 🙂 Schau bis dahin doch mal bei den 15 Minutes Lunch Bowls nach 😉 Die Rezepte sind easy peasy und schnell gemacht!
      Alles Liebe, Justine

  • Reply Michelle 12. Oktober 2018 at 8:51 am

    Das klingt mega fein! Kann ich das Mandelmehl und die Pfeilwurzelstärke auch durch etwas anderes ersetzen? LIebe Grüsse aus der Schweiz 🙂

    • Reply Justine 12. Oktober 2018 at 4:26 pm

      Hi Michelle, danke dir für dein liebes Feedback 🙂 Also ich kann dir keine Garantie geben, dass du es gut mit etwas anderem ersetzen kannst, aber evtl. lässt sich Pfeilwurzelstärke durch Johannisbrotkernmehl oder eine andere Stärke ersetzen. Vielleicht könnte man statt Mandelmehl Vollkornmehl oder so nehmen.. aber ich bin nicht sicher!
      Natürlich kannst du ansonsten jeden beliebigen Teig nehmen und nur die Toppings vom Rezept übernehmen.
      Alles Liebe & happy weekend,
      Justine

  • Reply Johanna 11. Oktober 2018 at 2:36 pm

    Boah Justine!! Schaut Mega lecker aus!! Werde ich heute noch nachmachen! Nur im Teig muss ich improvisieren, weil ich hab keine Pfeilwurzelstärke daheim

    • Reply Justine 23. Oktober 2018 at 3:12 pm

      Hi Johanna, entschuldige meine späte Rückmeldung :-O
      Danke für dein liebes Feedback!! Freut mich seeeehr.
      Na, hat das improvisieren geklappt? Ich hoffe es 🙂
      Alles Liebe, Justine

  • Reply Emilie 11. Oktober 2018 at 1:56 pm

    mmmhhh das klingt unglaublich gut! Die werde ich auf jeden Fall in den nächsten Wochen nachkochen =) Danke für’s teilen!
    Liebe Grüße,
    Emilie von LA MODE ET MOI

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