Herbst, Herzhafte, vegane Rezepte, Rezepte, Winter

Fliederfarbenes veganes Winter-Risotto mit Topinambur und Pilzen

Ich teile nun das Rezept für mein allerallerliebstes Risotto mit euch. Wirklich mein allerliebstes! Durch Topinambur (eine unterschätzte Winter-Knolle) bekommt es diesen ganz besonderen, lecker-würzigen Geschmack – mmmmhh. Warum? Weil Topinambur einfach so deftig-herzhaft schmeckt und jedes Gericht kräftig aromatisiert. Die schöne fliederfarbene Verfärbung des Risottos entsteht durch die rot-lila bzw. lila Karotten, die ich auf dem Bauernmarkt gekauft, aber auch schon im Supermarkt entdeckt habe! Die sind natürlich kein Muss. Der Geschmack ist mit gelben oder orangen Karotten genauso gut. Nur fällt bei orangen oder gelben Karotten die fancy pastell lila Färbung weg. Die hab ich übrigens tatsächlich „erfunden“ (wenn es denn eine Erfindung ist, durch Zufall zu bemerken, dass lila Karotten krass abfärben, eben auch auf Reis). Das Risotto wird mit regionalem Gemüse gemacht. Die Kombination aus intensiv schmeckenden Pilzen, vielen Zwiebeln und meinem Winter-Liebling Topinambur ist der Knaller. Die typisch Risotto-mäßige Konsistenz entsteht entweder durch Nussmus oder fertig gekauftem, veganen Schmelzkäse bzw. Parmesan. Wem die Konsistenz nicht so wichtig ist, kann sich die Zutat sparen. Hefeflocken sorgen für den leicht käsigen Geschmack. Diese Komposition ist das winterliche, vegane Risotto. Probiert es unbedingt aus, ihr werdet es lieben. Versprochen! Continue Reading

Herbst, Herzhafte, vegane Rezepte, Rezepte, Weihnachtsrezepte, Winter

Saftig-knusprige vegane Braten-Balls [mit gruselig echter Kruste]

Ihr Lieben, darf ich vorstellen: Braten-Balls. Eine köstliche Sache, die ich als Weihnachts-Vorspeise entwickelt habe. Viele von euch haben sich Inspiration für’s vegane Weihnachtsmenü gewünscht – here we go. Ich hoffe, ihr findet das Rezept so großartig wie ich! Die veganen und glutenfreien Braten-Balls sind in Kombination mit Walnuss-Salat die ideale Vorspeise für Heiligabend, aber eignen sich mit Sauce und Gemüse auch wunderbar als Hauptspeise. Sie passen zu diversen Beilagen, wie Rotkraut, Püree, Bratensauce, Reis, usw. Ich wünschte ich könnte den Geschmack der saftigen Balls und dieser hinreißend knusprig guten Kruste durch den Bildschirm an euch übertragen. Ich bin total verliebt! Sie schmecken unfassbar gut!! Die Idee für die Braten-Balls hatte ich und Alex, der sich noch an den Geschmack von „echtem“ Braten erinnern konnte, hat mir dann bei der Rezeptentwicklung geholfen. Natürlich schmecken sie nicht identisch wie „echter“ Braten. Es ist eine wunderbar deftig-gemüsige Abwandlung. Oh man, probiert sie unbedingt aus, sonst verpasst ihr was Guuuutes. Continue Reading

Change The World, Eco, Persönliches

Wären wir weiterhin so bequem, wenn wir wirklich realisieren würden, was auf dem Spiel steht?

Disclaimer gleich am Anfang: Ich bin nicht perfekt. Ich produziere zu viel Müll und CO2. Ich gebe mein Bestes aber könnte noch viel mehr tun. Das sind rethorische Fragen, die niemanden angreifen. Das hier ist eine Klima-Kolumne. Etwas, das ich mir gerade von der Seele schreiben möchte. Nicht mehr, nicht weniger. 

Würden wir weiterhin so maßlos konsumieren, wenn wir wirklich realisieren würden, wie schlecht es den Menschen ergeht und ergehen wird, die als erstes von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind? Würden wir uns genauso verhalten, wenn wir die wären, deren Wohnraum durch Stürme und Überschwemmungen zerstört wird? Continue Reading

Herbst, Rezepte, Süße, vegane Rezepte, Werbung, Zuckerfrei Backen

Super saftige Walnuss-Bananenbrot-Schnitten [vegan, glutenfrei]

Ihr Lieben, wieso bin ich nicht schon früher auf die Kombi Walnuss und Banane gekommen? Harmoniert ganz wunderbar! Dieses Rezept hat mich viele Stunden in der Küche gekostet. Wie so oft, war der Geschmack von Anfang an super, aber der Teig wurde einfach nicht durch. Die Entwicklung veganer, glutenfreier Bäckerei, die auch noch frei von raffiniertem Zucker ist, kostet in der Rezeptentwicklung auf jeden Fall ein paar Nerven mehr, als die typischen Butter-Weizenmehl-Ei-Rezepte. Aber was soll’s! Ich liebe es und wenn es dann gelingt, freu ich mich umso mehr. Beim Bananenbrot hab ich nicht aufgegeben, weil ich den Geschmack dieses, eher misslungenen Brotes, so großartig fand. Ein paar mehr Leinsamen und ein bisschen weniger Hafermilch später darf ich euch ein wunderbar herbstlich- winterliches Bananenbrot präsentieren. Oder eher gesagt Bananenbrot-Schnitten. Du kannst es natürlich auch ein wenig höher machen und es in der typischen Bananenbrot-Form backen. Dann dauert es etwa 20 Minuten länger, bis es durch wird. Es schmeckt gut mit oder ohne „Belag“. Walnüsse und Dattelcreme habe ich vor allem auch deshalb darauf gepackt, damit die Sache fotogener wird. Im Endeffekt schmecken die Schnitten auch pur oder mit Marmelade riiiichtig gut.

Probiert das vegane Bananenbrot unbedingt aus und lasst mich wissen, ob ihr es so sehr liebt, wie ich.
Es ist richtig schön saftig und man kann es auch easy einfrieren und leicht wieder auftauen. Am besten im Ofen, denn warm schmeckt’s besonders köstlich. Continue Reading

Fair Fashion Outfits, Ökofaire Mode

Eco-Outfit: Back in Black

Ich hab euch ja versprochen, dass ich euch die schöne Bomberjacke von LangerChen aus recyceltem Nylon und Bio-Baumwolle nochmal näher vorstellen möchte. Here we go! Sie ist atmungsaktiv, vegan, wurde fair produziert, wasserabweisend, gefüttert, sehr bequem und besteht aus Bio- und recycelten Materialien. Ich mag sie total gerne und freue mich, endlich eine richtig schöne Bomberjacke gefunden zu haben, die auch ideal für kühlere Tage ist. Dazu kombiniert hab ich eine meiner ältesten Jeanshosen. Das Modell INGA von ARMEDANGELS wohnt schon ein paar Jahre bei mir und ist noch wie neu. Tolle Qualität! High waist und ganz eng geschnitten. Die Tasche ist auch schon älter, von OSIER. Vegan und fair natürlich! Continue Reading

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Köstliche, vegane Grünkohl-Rezepte [Aufbewahrung, Zubereitung, Nährstoffprofil und Co]

Grünkohl ist ab September oder Oktober bis in den Frühling hinein en masse in unseren Regionen verfügbar. Wir bekommen Grünkohl ohne Ende beim Bio-Bauernmarkt zu meist sehr günstigen Preisen. Was ich an Grünkohl liebe? Dass er so gesund ist und – richtig zubereitet – ganz, ganz köstlich schmeckt. Früher wollte ich nix von Grünkohl wissen. Zu grün und zu gesund. Mittlerweile freue ich mich jeden Herbst, wenn ich die ersten Grünkohlblätter beim Markt entdecke, weil mir massierter Grünkohl einfach wahnsinnig gut schmeckt und fester Bestandteil meiner liebsten Hirse- und Quinoabowls ist! Im Beitrag verrate ich euch viele leckere Rezepte, zeige wie euer Grünkohl lange frisch bleibt, weiter unten warum er so gesund ist und wie du Grünkohl zubereiten kannst. Continue Reading

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Knusprige cheesy Grünkohl-Chips ganz einfach selber machen

Kennt ihr diese Kale Chips Packungen aus dem Bio-Markt oder vom Drogeriemarkt? Die, in denen drei Kale Chips und viel Luft drin sind und die dann gefühlt 10€ kosten? Die sind super lecker, aber a voll teuer und b entsteht da leider unnötig viel Müll für eine Handvoll Chips. Also lautet das Motto: Selbermachen! Geht ganz einfach, schmeckt super gut und vor allem wächst Grünkohl ja aktuell gerade an jeder Ecke. Nagut, zugegeben nicht an jeder Ecke, aber auf dem Markt und auch in einigen Supermärkten findet ihr Grünkohl, der ja gerade in Saison ist, auf jeden Fall. Grünkohl ist übrigens erstaunlich günstig, super gesund und eignet sich nicht nur für Alternativ-Chips, sondern auch für Smoothies, Bowls und Co. Das grüne Blattgemüse versorgt dich mit Calcium, Provitamin A, Vitamin E, wertvollen Antioxidantien aka Vitamin C, Polyphenolen und Flavonoiden, die entzündungshemmend wirken. Außerdem hat Grünkohl eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel. Das wurde bei einer Studie herausgefunden, bei der Proband*innen 150 Milliliter Grünkohlsaft pro Tag getrunken haben. Zugegeben, durch die Erhitzung bleiben nicht all die Nährstoffe erhalten, aber ein paar natürlich schon! Mit einem Dörrgerät funktioniert die Trocknung schonender und alternativ könnt ihr die Chips auch bei 60 Grad im Ofen machen. Das dauert dann natürlich relativ lange. Continue Reading

Eco, Justine's Pick, Sustainable Santa Presents

Sinnvolle, nachhaltige Geschenkideen für Weihnachten

Im Großen und Ganzen bin ich ein ziemlich entspannter Mensch, den nicht viele Themen oder Geschehnisse aus der Fassung bringen. Worüber ich mich aber tatsächlich in Rage reden kann, sind unnötige und/oder billige Geschenke. Ja, auch dann, wenn sie super lieb gemeint sind. Ich finde, da sollte man besser nichts schenken. Diese Mengen an Ramsch, die im Dezember gekauft werden, stoßen so viel CO2 aus, erschaffen so viel Müll, der reine Irrsinn. Spenden wir doch bitte 5€ an eine Organisation, die sich um wahres Leid kümmert, anstatt einen goldenen Deko-Engel, einen Plastik-Teddybär aus China, die 10. Bodylotion mit Mikroplastik oder einen Radiergummi in Form eines Hamburgers zu kaufen.
Anderes Thema: Braucht der/die Beschenkte wirklich das neuste Smartphone? Vielleicht kann man das alte problemlos noch weitere Jahre verwenden. Wenn nicht, greift man am besten auf Secondhand-Optionen, ein überholtes Gerät (von z.B. Refurbed) oder ein Fairphone zurück. Wenn man an all die Kinder denkt, die hunderttausende Kilometer entfernt von uns in Mienen arbeiten, um das Lithium oder andere seltene Erden heranzuschaffen, die für die Herstellung von elektronischen Geräten benötigt werden, scheint der Secondhand-Gedanke gleich viel verständlicher. Ihr seht, da bin ich schnell auf 180. Von all den unnötigen Produkten, die mit Batterie betrieben werden, fange ich erst gar nicht an. Ich komme einfach nicht klar mit dem Konsum-Rausch, der vor Weihnachten stattfindet. Wieso brauchen Kinder Fernseher? Wieso werden Geräte ersetzt, die noch funktionieren? Wieso wird sofort neu gekauft, statt repariert? Wieso folgen so viele dem Leitsatz Quantität statt Qualität? Puh! Durchatmen, Justine. Continue Reading

Eco, Sustainable Santa Presents, Vegane Naturkosmetik

Peeling selber machen [Weihnachtliches Peeling + Basisrezept]

Peeling selber machen. Eines dieser Dinge, die ich schon ewig machen wollte und nie umgesetzt habe. Warum? I don’t know. Der Aufwand ist so minimal und die Zutatenliste kurz. Also hab ich mich, inspiriert von der lieben Valerie von Blatt und Dorn letzte Woche auf den Weg gemacht und Zucker gekauft (sowas gibt’s ja in unserem Haushalt gar nicht haha) und Peeling selber gemacht. Alle anderen Zutaten hatte ich bereits zuhause. Das schöne am DIY Peeling ist, dass man es ganz wunderbar individualisieren kann. Beispielsweise kannst du mit ein wenig Zimt und dem passenden ätherischen Öl eine herrlich duftende Weihnachts-Edition machen, die das perfekte DIY-Geschenk abgibt. Je nachdem, wie du die Zutaten einkaufst, kann das Rezept zum Großteil zero waste sein. Also müllfrei!  Continue Reading