[Ein bisschen Bildung am Freitag. 3 Minuten Lesezeit] Für viele gehört ein Weihnachtsbaum eben einfach zur Vorweihnachtszeit und zu Heiligabend dazu. Doch wie es so ist mit Traditionen, nicht alle sind sinnvoll, geschweige denn gut für die Umwelt.
Ihr Lieben. Weihnachten steht sozusagen vor der Tür und ich glaube, ich bin nicht alleine damit, zu denken, dass dieses übertriebene Schenken von Dingen, die keiner braucht/ keiner will/ nicht fair/ nicht vegan/ nicht brauchbar sind, richtig blöde ist. Wenn ich mir vorstelle, wie voll die Einkaufsstraßen an den Wochenenden vor Weihnachten sind und was da teilweise für ein Mist gekauft wird „nur um etwas zu schenken“, macht mich dasganz wuschig.
November Life Update: Mein liebster Bio-Bauernmarkt, Kuschel-Cardigan, nachhaltige Spitzen-Dessous, Tausendschön & das erste vegane Zero Waste Lokal
Samstag Vormittag gehen Alex und ich immer auf den Markt. Alle, die meine Instastories verfolgen, wissen das wahrscheinlich. Jedenfalls werde ich ständig gefragt, wo denn dieser tolle Bauernmarkt ist. Es ist der Bauernmarkt, der Samstag Vormittag immer neben dem Kutschkermarkt im 18. Bezirk in Wien stattfindet. Es gibt dort einige Anbieter, die bio sind und nur regionales und saisonales Obst und Gemüse (aus der Region) anbieten. Wir nehmen immer unsere eigenen Sackerl/Tüten mit, packen ganz viel Gemüse für’s Wochenende und die kommende Woche ein und freuen uns einfach sooo sehr über die riesige Auswahl an unverpacktem Bio-Zeugs. Man kann super viel Verpackung sparen und unterstützt ganz nebenbei Bauern und Bäuerinnen aus der Region. Klasse oder? Preislich ist der Markt meiner Meinung nach ziemlich günstig! Jedenfalls ist es ein Slow-Life-Erlebnis Deluxe, Samstags haufenweise Obst und Gemüse (im Winter eher Gemüse) einzukaufen. All die Gerüche, die fantastischen und merkwürdigen Formen des Gemüses und all die Sorten, die man gar nicht kennt und nun kennen lernen darf. Großartig!
[3 Minuten Lesezeit – Ein bisschen Bildung am Freitag] Heutzutage hat jeder ein Smartphone und Hardwarehersteller verleiten uns mit immer besseren, schnelleren, größeren Handys ständig ein neues zu kaufen. Klarerweise spielt auch unser eigenes Kaufverhalten mit hinein. Ich sehe es bei Freunden und bei meiner kleinen Teenager-Schwester. Am besten wird das Smartphone ein Mal pro Jahr gegen ein Modell getauscht, das brandneu ist und besser fotografieren kann. Hauptsache neu, auch wenn das „alte“ Handy noch gut funktioniert. Leider sind wir zu einer Wegwerfgesellschaft geworden, die lieber neu kauft, als repariert, wenn wirklich mal etwas kaputt ist.
Heute bin ich ein einziger Flauschball, aus dem ein paar Beine rausgucken! Die Jacke ist vegan, schaut aber täuschend echt aus, wie die Alternative, bei denen Schafen das Fell über die Ohren gezogen wird und was ich früher tatsächlich unbedingt als Teppich haben wollte: Echtes Schaffell! No way, wir bleiben tierfreundlich und das funktioniert mit dem Modell von Embassy auch richtig gut.
Fruchtig-weihnachtliche, gesunde Lebkuchen
Heute habe ich etwas ganz besonderes für euch. Geballte Sanddorn Power im gesunden, veganen & glutenfreien Weihnachts-Lebkuchen und als Körperöl. Wusstet ihr, dass Sanddorn ein heimisches Superfood ist? Im Herbst werden die Beeren feurig orange und sind dann bereit für die Ernte. Die die Beeren in roher Form recht sauer sind, werden sie gerne zu Saft oder Marmelade verarbeitet. Der wichtigste Inhaltsstoff des Sanddorns ist das stark konzentrierte Vitamin C. Außerdem steckt noch einiges an Vitamin E, Eisen, Kalzium, Mangan, Magnesium und sogar Vitamin B12 in der Power-Beere. Das Obst ist nicht umsonst genau jetzt reif, wenn wir unser Immunsystem verstärkt schützen wollen und eine Extra-Dosis Vitamin C gut gebrauchen können. Übrigens wirkt Sanddorn auch entzündungshemmend und fördert sogar Wundheilungen.
Es gibt so viele, wichtige Themen zu Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Tierrechte und allerlei anderen Bereichen, über die wir sprechen sollten, über die wir nachdenken sollten. Genau aus diesem Grund werde ich mich von nun an (fast) jede Woche mit einem dieser Themen näher befassen und euch dann einen kurzen Überblick in einem neuen Format liefern: #FactFriday – ein bisschen Bildung am Freitag. Ich freue mich auf euer Feedback. Und jetzt geht’s schon los mit dem ersten Thema: Was die Versauerung unserer Meere bedeutet.
Veganer Süßkartoffel-Aufstrich schnell selbst gemacht [Sandwich mit Asia-Salat, Walnüssen & geröstetem Salbei!]
Wo ihr Alex und mich jeden Samstag Vormittag findet? Auf dem Bio-Bauernmarkt. Wir shoppen unverpacktes, regionales Gemüse in rauen Mengen und freuen uns wie verrückt darüber. Jede einzelne Zutat, die ihr auf den Fotos sehen könnt (bis auf das selbst gebackene Brot) haben wir dort ergattert. Unverpackte Walnüsse, frischer Salbei, Thymian und Asia-Salat (kanntet ihr den schon? Ist mega lecker!) ist von dort. Auch einige der Zutaten für den Aufstrich haben wir direkt beim Markt ergattert: Zwiebeln, Knoblauch, Sonnenblumenkerne und sogar Süßkartoffeln! Der Aufstrich ist einer unserer absoluten Lieblinge. Ich hoffe, ihr mögt ihn so gerne, wie ich.
Ich finde, ich sollte mehr wagen in Sachen „Eco-Outfits“. Früher habe ich so viel experimentiert, habe ständig Kleidungsstücke umgefärbt, abgeschnitten, umgenäht, hatte coole (merkwürdige) Kombis an, die sonst niemand so getragen hat, hab mir Löcher in meine feinen Strumpfhosen gemacht und bin so fast jeden Tag in die Schule gegangen. Ich versuche wieder, ein bisschen mehr Kreativität in meine Outfits zu bringen und zukünftig manchmal einfach mal ein bisschen was anderes vorzustellen, um das ganze hier aufzupeppen – auch um zu zeigen, dass faire Mode eben nicht nur schlichte Alltags-Outfits bedient.
I know, nicht jedermanns Sache mit Fake-Lederleggings und glänzender Jacke das Haus zu verlassen. Das würde ich auch nicht jeden Tag tragen, aber gerne ab und zu. Alex fand das Outfit auf den ersten Blick schrecklich und auf den zweiten cool! Ich bin gespannt auf eure Meinungen.









