Heute gibt’s eine Variante vom beliebten veganen Pfannenbrot mit homemade Toskana-Aufstrich, das ihr vielleicht noch vom letzten Sommer kennt. Die knusprigen Pfannenbrote (schnell gemacht, versprochen!) sind die Basis. Darauf wird dann eine leckere Kichererbsen-Süßkartoffelcreme gestrichen. Ähnelt Süßkartoffel-Hummus, ist aber durch die Hefeflocken würziger. Und darauf wiederum wird eine ganz fabelhaft-köstlich asiatische Shiitake-Jungzwiebel-Pfanne getürmt, die nur mit etwas Sojasauce und optional Thymian verfeinert wurde und unheimlich intensiv schmeckt. Das Rezept ist eigentlich für’s ganze Jahr geeignet, weil es ja nicht ganz durchgehend, aber zumindest viele, viele Monate lang, Pilze und Süßkartoffeln aus Österreich gibt. Auch Thymian ernten wir fast das ganze Jahr hindurch auf Balkonien. Oh und Jungzwiebeln gib’s auch (gefühlt) das ganze Jahr beim Bio-Bauernmarkt. Die Kombi macht sich zieeeemlich gut. Ich bin gespannt, wie ihr die veganen und glutenfreien Pfannenbrote findet. Lasst es mich wissen!
Vielleicht können sich manche noch daran erinnern, als ich euch letzten Sommer berichtet habe, dass ich den perfekten fairen Cardigan gefunden habe. Da war ich in Berlin auf der Neonyt, einer Fair Fashion Messe, bei der die Kollektionen für Spring Summer 2020 vorgestellt wurden. Ich habe mich sofort in den Cardigan verliebt und war seitdem in Vorfreude bis die diesjährige Kollektion von Lanius launcht. Nun ist es soweit. Der – für mich – perfekte every day Cardigan ist da. Ich trage ihn in einer größeren Größe, damit er etwas lockerer und baggy sitzt. So wie ich es liebe!
Würziger, veganer Brotsalat mit Chicorée, Rucola + gerösteten Sonnenblumenkernen
Um dem Winter Lebewohl zu sagen gibt’s heute einen leckeren, winterlichen Bittersalat mit Chicorée, Rucola und würzig-gebratenen Brotstücken für euch. Mmmmh! Das ist sozusagen die winterliche Version zum beliebten saftigen Sommer-Brotsalat mit Grillgemüse. Wobei die Zutaten eigentlich viel länger in Saison sind. Mit Rucola geht’s beispielsweise beim Bauernmarkt gerade erst wieder so richtig los. Wenn euch die sättigende Salat-Kreation also zusagt, könnt ihr sie noch ganz lange zubereiten und beim Salat auch einfach immer wieder einen anderen nehmen, um Abwechslung reinzubringen. Lasst es euch schmecken!
Ich glaube, ihr wisst bereits, dass ich ein Jacken-Junkie bin. Ich hab tatsächlich mehr Jacken als Shirts. Jacken sind einfach so ne feine Sache und ich kann nur schwer widerstehen! Jedenfalls ist ein neues Modell bei mir eingezogen, das ich sowas von nicht brauche, aber unbedingt haben wollte. Es ist dieses hübsche fair produzierte (logo!) Jäckchen aus der neuen Kollektion von Embassy Of Bricks and Logs. Ihr kennt den deutschen Brand vermutlich bereits. Ich erwähne ihn immer wieder und die Winterjacke, die ich die letzten Monate täglich trage, ist genau von diesem Label. In der neuen Kollektion gibt’s viele hübsche Jacken, richtig fancy Teile! Qualitative Stoffe, hochwertige Verarbeitung, gewagte Schnitte. Sofort verliebt habe ich mich aber in das Modell, das ich euch heute zeige. Es ist ein typisches Justine-Teil und ich liebe es sehr. Besonders gerne mag ich die Details, wie den großen Schlitz/Reißverschluss an den Seiten. Wie gesagt, kein Stück, das ich unbedingt brauchte, aber eins, wofür mein Fair Fashionista-Herz schlägt – sowas von. Heute gehe ich also mit wirklich schlechtem „Kauf nur, was du wirklich brauchst“ aber mit wirklich gutem „Kauf nur hochwertige Teile, die du wirklich lange tragen wirst“ Vorbild voran und präsentiere euch ein lässiges, bisschen hippes, bisschen fancies und vor allem bequemes und faires Frühlingsoutfit.
Als Alternative zu Eiern kann man bei pikanten oder süßen Gerichten verschiedenste pflanzliche Produkte einsetzen, um beispielsweise die Bindung, die durch Eier entsteht, nachzuahmen. Heute möchte ich euch zeigen, wie man Leinsamen als Ei-Ersatz nutzen kann. Denn wenn man Leinsamen kurz in Wasser quellen lässt, entsteht eine glibberige Textur, die das perfekte Bindemittel abgibt. Ein Leinsamen-Ei ist beispielsweise ideal, um den Zutaten von pikanten Pfannkuchen oder Bratlingen die nötige Bindung zu geben. So halten sie in der Pfanne gut zusammen. Wie Leinsamen-Eier funktionieren, erkläre ich weiter unten. Spoiler: Es ist so easy und ganz schnell gemacht.
Dezember + Januar Life Update: Sternenbild, Less Waste Alkohol, Eco-News, Schoko-Liebe, Schmuck-Lieblinge, Film-Tipps und Weihnachtsgeschenke
Hallöchen ihr Lieben! Im Dezember hab ich mir das Life Update gespart, da ich mir ja über Weihnachten und Silvester freigenommen habe. So ein Life Update vorzubereiten ist immer intensiver, als man denkt. Deshalb habe ich kurzerhand Dezember und Januar zusammengefasst. Verrückt, dass der Januar schon fast wieder rum ist. Irgendwie ist viel passiert und irgendwie nix. Ich arbeite gerade recht viel an meinem histaminfreien E-Book. Das wird in 1-2 Monaten fertig sein. Ich ernähre mich ja schon seit etwa einem Jahr histaminfrei, da bei mir eine Intoleranz festgestellt wurde. Ich hab das nicht groß kommuniziert, weil ich mich lieber auf die Heilung konzentriere. Jedenfalls sind die Rezepte auf dem Blog natürlich nicht histaminfrei, da vegan und glutenfrei im Fokus steht und keine weiteren Allergien und Co. Ich probiere die Rezepte dann ganz normal und Alex futtert sie auf. Angeblich mäste ich ihn haha, auch wegen all dem Essen, das ich fürs E-Book produziere.
Nun habe ich aber anhand einiger Insta-Nachrichten gemerkt, dass es einige unter euch gibt, die ebenfalls an einer Intoleranz leiden. Da ich im vergangenen Jahr wirklich viele leckere Rezepte für meinen Alltag entwickelt habe, möchte ich euch die nicht vorenthalten. Somit war die Idee fürs E-Book geboren. Der Fokus liegt nicht auf ultra schönen, hochwertigen Fotos, sondern einfach nur auf leckeren, verträglichen Rezepten.
Oh, wir haben übrigens endlich mal eine Großbestellung bei der Koro Drogerie gemacht. Zur Transparenz: Selbst bezahlt. Wir sind total begeistert. Faire Preise, tolle Qualität. Kann ich auch auf jeden Fall empfehlen! Wir haben uns mit Hanfsamen, Quinoa, Kürbiskernen, Kokosöl und ein paar weiteren Produkten eingedeckt.
Ich denke, dass zukünftig ein Großeinkauf bei Koro alle paar Monate und ein Gang zum Unverpacktladen etwa alle vier Wochen die ideale Lösung für uns sind, um zumindest einigermaßen nachhaltig und nicht zu teuer unseren Vorrat an trockenen Lebensmitteln in Bio-Qualität aufzustocken.
Vegane Kartoffelgnocchi mit Leindotter-Kürbis-Dressing, Spinat, Zucchini und geröstetem Salbei
Ihr seht, ich bin noch immer auf dem gerösteter-Salbei-Trip. Crunchy Salbei schmeckt halt auch einfach zu köstlich. Und dann ist mir vor Kurzem aufgefallen, dass es kein einziges klassisches Kartoffelgnocchi Gericht auf diesem Blog gibt. Und das, obwohl ich Gnocchi in allen Varianten lieeeebe. Heute gibt’s deshalb ein gelingsicheres veganes und glutenfreies Gnocchi-Rezept mit leckerem Kürbis-Camelina-Dressing und allerlei Gemüse. Camelinaöl oder auch Leindotteröl genannt, macht den wunderbaren Geschmack im Kürbis-Dressing aus. Ich weiß gar nicht, ob ihr es wusstet, aber das ist mit Abstand mein allerliebstes Öl. Kommt sogar noch vor Kürbiskernöl und das mag schon was heißen. Da ich aber so ein Öl-Junkie bin und mich einfach nicht beherrschen kann, wenn so wohlschmeckendes Fett im Glas wie Leindotteröl bei uns im Schrank steht und ich dann alle Gerichte in Öl ertränke, hab ich es selten zuhause. Aber wenn, dann mmmmh ist es einfach wunderbar. Es schmeckt wirklich ganz besonders. Das allerleckerste Leindotteröl gibt’s übrigens von Fandler. Aber auch andere Marken bieten wohlschmeckende Qualität. Ich empfehle euch sehr, das Öl mal zu probieren. Gebt mir dann unbedingt Bescheid, ob ihr es so sehr liebt wie ich.
Cremige vegane Brokkoli-Sauce
Ich stecke gerade mitten in den Vorbereitungen für mein histaminfreies eBook. Gestern habe ich auf Instagram deshalb eine leckere, super cremige Brokkoli-Sauce in den Stories gepostet. Ich hätte ja nicht gedacht, dass ihr solche Brokkoli-Lover seid, jedenfalls habe ich irre viele Rezept-Anfragen bekommen. Ich hab das histaminfreie Rezept leicht gepimpt (mit Knoblauch natürlich!) und here we go. Das leckere, schnelle Rezept für die vegane, saisonale Sauce teile ich nun mit euch!
Ich freu mich gerade so, diesen Beitrag zu schreiben und euch zu zeigen, dass unsere Regionen bei winterlichen Temperaturen auch so einiges zu bieten haben. Klar, mir ist schon bewusst, dass die Auswahl im Frühling, Herbst und Sommer sowieso dezent größer ist, als im Winter. Aber ganz ehrlich, im Winter gibt’s so viel mehr als viele vermuten. Gleich vornweg: Ich schaffe es auch nicht, mich im Winter zu 100% von regionalem Obst und Gemüse zu ernähren. Früher waren es vielleicht 10% (als ich null darauf geachtet habe, wo etwas herkommt) und mittlerweile sind es locker 70% und im Sommer sowieso 95%. Das fühlt sich gut an. Wir brauchen nämlich im Winter nicht jeden Tag ’ne Tomate zum Abendessen, Paprika im Curry und Gurken im Sandwich. Nope, wirklich nicht. Lasst uns stattdessen Topinambur und Karotte in unser Curry packen, Vogelmiere auf unser veganes Käsebrot legen und zum Abendessen ein leckeres Rote Bete-Walnuss-Pesto mit getoasteten Knoblauch-Brot-Sticks und mariniertem, regionalem Asia-Salat futtern. Mmmh sounds yummy!









